Goldweber (Ploceus subaureus aureoflavus) beim Nestbau am Ufer des Malawisees Alle Fotos auf der Seite (wenn nicht anders angegeben) von Ulrike Wizisk

Malawi Vogelliste Teil 7 (Sperlingsvögel 4)

Webervögel, Prachtfinken, Witwen, Sperlinge, Stelzen, Pieper, Finken

PASSERIFORMES (Sperlingsvögel): Ploceidae (Webervögel, Weavers)

Die Arten aus der Familie der Webervögel sind meist sperlingsgroße Vogel, deren Männchen überwiegend ein sehr farbiges, auffälliges Gefieder tragen. Manche Arten zeichnen sich zudem durch extrem lange Schwänze aus. Die Weibchen sind bei vielen Arten unauffällig bräunlich, eine Artbestimmung bei ihnen „im Feld“ ist oftmals gar nicht sicher möglich. Spektakulär ist das Brutverhalten vieler Webervogelarten. Sie nisten in Kolonien und flechten kunstvolle Nester aus Halmen.

Weißbrauenweber (Plocepasser mahali)
Nester der Weißbrauenweber (Plocepasser mahali)

Den Weißbrauenweber (Plocepasser mahali) [engl. White-browed Sparrow-weaver] (17 cm) beobachteten wir im Mopane-Wald im Liwonde National Park. Solche Wälder und auch Akaziensavannen in nicht allzu trockenen Regionen sind sein typisches Habitat. Er kommt in den Ländern entlang am Riftvalley vor und im gesamte südlichen Afrika. Es ist eine auf der Oberseite überwiegend  bräunlich gefärbte Art. Auffällig ist der weiße Überaugenstreif. Die Unterseite ist hell. Die Geschlechter sehen (fast) gleich aus. In Liwonde handelt es sich um die Unterart pectoralis [Spot-chested…], die eine gepunktete Brust haben.

Die Feuerweber (Gattung Euplectes) zeichnen sich durch besonders knallige, teilweise fast „neonartige“ Farben aus, die zum restlichen oft tiefschwarzen Gefieder kontrastieren. Viele Männchen tragen lange Schwanzfedern, oft doppelt so lang wie der Körper. Die langschwänzigen Arten werden im Deutschen meist als „Widas“ und im Englischen als „Widowbirds“ bezeichnet.

Einen Schildweber oder Schildwida (Euplectes ardens ardens) [engl. Red-collared Widowbird] (25 – 30 cm, davon min. die Hälfte Schwanz) konnten wir in der Region Kumbalu – Luwawa Lodge sichten (kein Foto). Die Männchen dieser Art sind schwarz mit einen grellroten Halsring und tragen sehr lange Schwänze (Prachtkleid). Das Weibchen ist bräunlich und ohne langen Schwanz. Habitat: offene Landschaften.

Reichenowweber (Euplectes psammacromius), männl.
Reichenowweber (Euplectes psammacromius), weibl..

Männliche Reichenowweber (Euplectes psammacromius) [engl. Buff-shouldered Widowbird, Montane Widowbird,
Mountain Marsh Widowbird] sind inklusiv ihres langen Schwanzes 35 cm groß. Das Prachtkleid fast vollständig schwarz bis auf die gelben Flügelfedern. Das Foto zeigt wohl ein mauserndes Männchen mit einem etwas „unordentlichem“ Gefieder. Außerhalb der Brutzeit ähneln die männlichen Vögel den Weibchen (ca. 15 cm, inkl. kurzem Schwanz) und zeigen ein bräunliches Tarngefieder.

Die Reichenoweber haben nur ein sehr begrenztes Verbreitungsgebiet: Sie leben in den offenen, montanen Grasländern von Tansania, Sambia und Malawi in 1800 m bis 3000 m Höhe, u.a. im Nyika National Park.

Die Arten der Gattung Ploceus sind fast überwiegend leuchend gelb und gelbgrün gefärbt, meist mit schwarzen Zeichnungen am Kopf. Man könnte nun meinen, dass diese auffälligen Gefieder die Bestimmung leicht machen, aber das ist bei weitem nicht so. Viele Ploceus-Arten sind in Unterarten aufgesplittet, die oft ganz verschieden von der Nominatform aussehen (und manchmal Unterarten einen anderen Art täuschend ähnlich sind). Zudem sind in vielen Bestimmungbüchern nicht alle Unterarten und Varianten abgebildet. Man muss also sehr gründlich vorgehen und seine Bestimmung mit verschiedenen Quellen absichern. Wichtig ist bei der Bestimmung oft die Farbe der Iris! Und man sollte beim Blättern im Feldführer immer auch darauf achten, ob die vermeintlich passende Art überhaupt im Beobachtungsgebiet vorkommt. Wegen der Vielzahl der Unterarten ist die wissenschaftliche Systematik sehr „im Fluss“, Unterarten werden in den Rang einer Art erhoben, dann ggf. wieder zurückgestuft. Manche Wissenschaftler sehen einige Unterarten dann doch nur als lokale Varianten an. Gängige deutsche und englischen Namen (und natürlich alle anderen Sprachen) können da nicht mithalten, was dann immer noch mehr zur Verwirrung führt. 

Baglafechtweber (Ploceus baglafecht nyikae)

Der Baglafechtweber [engl. baglafecht weaver] (15 cm) kommt auf dem Nyikaplateau in der Unterart Ploceus baglafecht nyikae vor, die nur auf den Norden Malawis und Nordosten Sambias begrenzt ist. Beide Geschlechter tragen eine dunkle Kappe und haben ein gelbes Auge (juv. ggf. dunkle Iris). Auf der Unterseite geht die leuchtend gelbe Fabe in grau über. Die Oberseite ist gelb-grünlich getrichelt.

Die Unterart ist in den Bestimmungsbüchern von Südafrika nicht enthalten, weil es sie dort nicht gibt. In den Feldführern von Ostafrika wird meist allgemeiner auf die Stuhlmanni-Unterartgruppe hingewiesen, die noch weitere Baglafecht-Unterarten mit dunklem Kopf bei beiden Geschlechtern umfasst.

Brillenweber (Ploceus ocularis), männl.
Brillenweber (Ploceus ocularis), weibl..

Brillenweber (Ploceus ocularis) [engl. Spectacled weaver] (15-17 cm) sind an aufgrund ihrer hellen Iris, die innerhalb des dunklen Augenstreifs sehr auffällig ist und entfernt an eine Brille erinnert, gut zu identifizieren. Im „Gesicht“ sind sie rötlichbraun, bei den Weibchen nicht so intensiv. Nur die Männchen haben eine schwarze Kehle. Die Unterseite beider Geschlechter ist leuchtend gelb, die Oberseite grünlich. Jungvögel sind blasser und haben eine dunkle Iris.

Ihr Habitat sind offene Wälder, Buschland, Baumsavannen sowie Gärten und Parks. Brillenweber sind in Afrika südlich der Sahara in den entsprechenden Biotopen recht weit weit verbreitet. Auch sie splitten sich in diverse Unterarten, die aber recht ähnlich aussehen.

Wir sahen sie im Nyika National Park.

Brillenweber (Ploceus ocularis), männl.
Brillenweber (Ploceus ocularis), weibl..

Goldweber [engl. eastern golden weaver] kommen in (Ost-)Malawi (und angrenzenden Gebieten) in der Unterart Ploceus subaureus aureoflavus (15 cm) vor. Die Gesichter sind wie bei den Brillenwebern rötlich überhaucht, zumindest bei dern Männchen im Prachtkleid. Die Vögel haben aber rotes Auge und nur einen sehr schmalen dunklen Augenstrich. also keine „Brille“. Die og. Unterart zeichnet sich durch ein fast komplett gelbes männliches Brutkleid aus. Weibchen und noch junge Männchen bzw. Vögel im Schlichtkleid sind weniger kräftig gefärbt. Die Unterschiede sind aber nicht so gravierend, weshalb man bei der Bestimmung der Geschlechter vorsichtig sein sollte.

Goldweber bewohnen Gebiet in der Nähe der Meeresküste und auch etwas weiter inland entlang großer Flüsse – und offensichtlich auch an Ufern großer Seen, denn wir beobachteten die Vögel am am Ufer des Malawisees im Garten der Lodge. – Verbreitungsgebiet: Rift Valley und Östküste des südlichen Afrikas.

Safranweber (Ploceus xanthops
Safranweber (Ploceus xanthops

Der Safranweber [engl. Holub’s golden weaver] (Ploceus xanthops aureoflavus) (17-18 cm) ist ein weiterer Webervogel, bei dem ein leuchtendes Gelb im Gefieder dominiert; Rücken grünlich. Charakteristisch ifür Männchen im Brutkleid ist eine orange gefärbte Kehle. Die Augen sind blassgelb.

Es sind Vögel bevorzugen Höhenlagen von 1200 – 2300 m, gehen aber in einige Regionen auch in tiefere Gebiete. Ihr Habitat sind Gebiete mit hohen Gräsern, in denen aber Büsche und Bäume wachsen sollten. Wir sahen sie im Garten der Luwawa Lodge (Karte). Hauptverbreitungsgebiet ist das östliche Subsahara-Afrika.

Braunkehlweber (Ploceus xanthopterus), weibl.

Vom Braunkehlweber (Ploceus xanthopterus) [engl. southern brown-throated weaver] (15 cm) igelang nur ein Foto von einem weibchenfarbenen Vogel, also ein Weibchen oder (junges) Männchen im Schlichtkleid. Vielleicht deutet der zweifarbige Schnabel wirklich auf ein Weibchen hin? Bei den Männchen im Prachtkleid ist der Schnabel auf jeden Fall schwarz – wie bei den meisten der Vertretern der Gattung Ploceus. Ansonsten dominiert ein leuchtendes Gelb das Federkleid, Oberseite gelblich-grün. Charakteristisch ist die dunkelbraune Kehle.  Das Habitat dieser Vogelart sind Riedbereiche entlang von Gewässern; außerhalb der Brutzeit auch bewaldete Gebiete. Sie kommen an den Seen im Rift Valley und an der Ostküste des südlichen Afrikas vor, sowie im Einzugsbereich der Okavangos. Wir sahen sie am Malawisee und im Liwonde National Park.

Der Waldweber (Ploceus bicolor) [engl. dark-backed weaver] (15 cm) – kein Foto – ist oberseits samt Kopf dunkelpurpurbraun (fast schwarz) und unterseits kräfti gelb bis orange. Die Iris ist rot bis rotbraun, der Schnabel silbrig hell.  Die Geschlechter sind gleich, die juvenilen etwas blasser gefärbt. Er bewohnt baumbestande Biotope und ist lückenhaft in Subsahara-Afrika verbreitet, fehlt aber im Südwesten.

 

PASSERIFORMES (Sperlingsvögel): Estrildidae (Prachtfinken)

Prachtfinken sind kleine (8 bis 17 cm) meist recht bunte Vögel, die in der Mahrzahl Körnerfresser sind und deshalb einen kräftigen Schnabel besitzen. Viele sind auffällig gefärbt, halten sich meist in Bodennähe auf und sind sehr gesellig.

Blauastrild (Uraeginthus angolensis niassensis)

Wir konnten zwar einige der bunten Gesellen während unserer Tour durch Malawi sehen, aber – aus welchem Grunde auch immer – gelang nur vom Blauastrild ein Foto.

Hier eine Übersicht über die gesichteten Arten (bitte Feldführer zur Bestimmung nutzen!):

Senegalamarant (Lagonosticta senegala) [engl. red-billed firefinch] (rotes Gefieder) Luwawa Lodge und Mulanje Forest Reserve

Blauastrild (Uraeginthus angolensis) [engl. Blue-breasted Cordon-bleu] (siehe Foto) Liwonde National Park

Wellenastrild (Estrilda astrild) [engl. Common Waxbill] (überwiegend graubraunes Gefieder mit „Wellenmuster“, knallroter Schnabel und „Gesicht“)Luwawa Lodge und Nyika National Park

Tropfengrünastrild (Mandingoa nitidula) [engl. Green Twinspot] (schwarzer Bauch mit weißen Tropfen, ansonsten olivgrün, Gesicht rot, Schnabel schwarz) Mulanje Forest Reserve und Zomba Plateau

Weniger prachtvoll gefärbt sind die „Elsterchen“ (braun-weiß-schwarz):

Kleinelsterchen (Spermestes cucullata) [engl. Bronze Mannikin] – Luwawa Lodge

Glanzelsterchen (Spermestes bicolor) [engl. Black-and-white Mannikin] Zomba Plateau

Riesenelsterchen (Spermestes fringilloides) [engl. Magpie Mannikin] Malawisee

 

PASSERIFORMES (Sperlingsvögel): Viduidae

Dominikanerwitwen (Vidua macroura); UGANDA

Dominikanerwitwen (Vidua macroura) [engl. Pin-tailed Whydah] konnten wir nur im Gebiet der Kumbali Lodge / Luwawa Lodge (Karte) sichten. Dabei waren es mausernde und weibchenfarbene Vögel. Das Foto von einem Männchen im Prachtkleid stammt aus Uganda (ggf. andere Unterart als die in Malawi vorkommenden). Auf der Malawitour gelangen keine Bilder Luwawa Lodge und Mulanje Forest Reserve

Ebenfalls keine Foto existieren von der Schmalschwanzwitwe (Vidua paradisaea) [engl. Long-tailed Paradise-whydah]; Nyika National Park.

 

 

PASSERIFORMES (Sperlingsvögel): Passeridae (Sperlinge, Sparrows)

Graukopfsperling (Passer griseus ugandae)

Der Graukopfsperling [engl. Northern Grey-headed Sparrow] ist in Afrika südlich der Sahara weit verbreitet und kommt in Malawi in der Unterart Passer griseus ugandae vor. Wir konnten in ihn am Malawisee und im Liwonde National Park beobachten.

Haussperlinge (Passer domesticus) [engl. House Sparrow] gibt es in Malawi auch. Man sieht sie in den tiefer gelegenen Regionen vor allem in der Nähe von Siedlungen.

PASSERIFORMES (Sperlingsvögel): Motacillidae (Stelzen und Pieper; Wagtails, Longclaws and Pipits)

Die Pieper der Gattung Anthus besitzen braun-gestrichelte, unauffällige Tarngefieder. Ihre Bestimmung ist nicht immer einfach, da einige Arten sich recht ähnlich sehen. Man muss auf Feinheiten achten: Schwanzlänge, Kopfzeichung, Farbe der Iris und der Beine, Art der Strichelung.  Ein genauer Blick in gute Bestimmungsliteratur ist hier angeraten, dabei auch immer darauf achten, ob das Verbreitungsgebiet und das Habitat „passt“.

Waldlandpieper (Anthus nyassae)
Waldlandpieper (Anthus nyassae)

Beim Waldlandpieper (Anthus nyassae) [engl. Woodland Pipit]  (18 cm) fallen der deutliche weiße Augenstreif und der Bartstreif auf. Die Iris ist dunkelbraun. Die Oberseite ist warm braun mit viel schwarzen Streifen auf den Flügelfedern. Die Kehle ist weiß, die Beine fleischfarben. Die Brust ist gestrichelt, der Bauch einfarbig und recht hell. Die Geschlechter sind gleich. Es gibt einige Unterarten, die sich sehr ähneln.

Sein Lebensraum in Malawi sind die Miombe-Trockenwälder. Die Vögel sind in ähnlichen Biotopen im zentralen Subsahar-Afrika verbreitet. 

Wir konnten ein Paar im Dzalanyama Forest beobachten.

Zimtspornpieper (Anthus cinnamomeus)

Der Zimtspornpieper (Anthus cinnamomeus) [engl. African Pipit] ist ein „Allerweltsvogel“ des Graslands in allen Höhenlagen im südlichen und östlichen Afrikas bis hinauf nach Äthiopien – und so auch im Nyika National Park recht häufig, wo wir ihn häufig beobachten konnten. Er liebt Gebiete mit kurzem Gras, gerne auch kürzlich abgebrannte Flächen.

In den einzelnen Regionen Afrikas können die Vögel recht unterschiedlich aussehen, die Systematik der Unterarten bereitet immer noch Schwierigkeiten. Es sind große (16-17 cm), langbeinige Pieper mit einem recht langen Schwanz. Der helle Überaugenstreif ist deutlich. Die Flügelfedern haben zimtfarbene Ränder. Der Zimtspornpieper ist in Afrika vielerorts der häufigste Pieper, zur Absicherung der Identifikation sollte aber immer ein gutes Bestimmungsbuch zu Rate gezogen werden!

Seine Nahrung sind Sämereien und Kleintiere, die er vornehmlich am Boden sucht. Er nutzt aber auch etwas erhöhte Ausgucke (Termitenhügel, Felsen). Dort trägt er oft auch seinen Gesang vor; ansonsten veranstaltet er Singflüge.

Stelzen (Gattung Motacilla) tragen deutliche farbigere Gefieder als die nahe verwandten Pieper.

Witwenstelze (Motacilla aguimp)
Witwenstelze (Motacilla aguimp), Jungvogel

Die Witwenstelze (Motacilla aguimp) [engl. African Pied Wagtail]  (20 cm) ist Subsahara-Afrika weit verbreitet, fehlt aber in den trockenen Regionen im Südenwesten. Wie unsere heimische Bachstelze ist sie ein Kulturfolger und in menschlichen Ansiedlungen allgegenwärtig.  

„Unsere“ Bachstelze (Motacilla alba) [engl. White Wagtail] kommt in Malawi als Wintergast vor. Sie waren aber während unserer Reise im September 2018 wohl noch nicht angekommen. Aber eine Schafstelze (Motacilla flava) [engl. Western Yellow Wagtail] konnten wir bei Zomba sichten.

 

 

PASSERIFORMES (Sperlingsvögel): Fringillidae (Finken, True Finches)

Whitigirlitz (Crithagra whytii)

Der Whitigirlitz (Crithagra whytii) [engl. Yellow-browed Seedeater] (14 cm) ist einer der „Zielvögel“, für den viele Ornithologen in den Nyika National Park reisen, weil er dort in dem Buschland beim des Chelinda Camp gut zu beobachten ist. Diese Art hat nur ein sehr begrenztes Verbreitungsgebiet in den Hochländern (1600 bis 2400 m) von Malawi, Tansania und Zambia. Die Vögel sind vollständig gestrichelt, der Rücken ist grünlich, die Unterseite bräunlich. Charakteristisch ist der gelbe Überaugenstreif, der sich bis in den Nacken zieht. Die Kehle ist gelb.

Wir konnten im Nyika National Park außerdem den Streifengirliz (Crithagra hyposticta) [engl. East African Citril] sichten; grünlich weniger getrichelt, keine Augenstreif (kein Foto). Diese Art hat bewohnt Berggebiete in der Rift-Valley-Zone von Mosambik bis Kenia.

Der Mosambikgirlitz (Crithagra mozambica) [engl. Yellow-fronted Canary] (11-13cm) hat einen gelben Überaugenstreif und überhaupt viel Gelb im „Gesicht“ und auch der Unterseite. Die Oberseite ist grau-grünlich; keine Strichelung. (kein Foto). Der Lebensraum umfasst offene Wälder, Baumsavannen, Buschland. Es sind Kulturfolger, man sieht sich in Gärten und Parks. Die Art kommt ist in vielen Unterarten in Afrika südlich der Sahara weit verbreitet, fehlt in den Regenwaldgebieten und in den sehr trockenen Zonen. Wir sahen die Vögel an diversen Orten in den tiefer gelegenen Regionen Malawis. 

Einen Miombogirlitz (Crithagra reichardi)[engl. Reichard’s Seedeater] (13cm) konnten wir im Dzalanyama Forest sichten und einen Schwarzwangengirlitz (Crithagra mennelli) [engl. Black-eared Seedeater] im Nyika National Park. Bei diesen Arten dominieren grau-schwarze Farben im Federkleid (Bestimmungsliteratur zu Rate ziehen, keine Fotos).