Südafrika: Östliche Vogelarten und Großwild

Unterwegs in den Drakensbergen  – Foto Ulrike Wizisk

Reise-Code: SA19

Reisethema: OrniReise  (Gruppenpauschalreise)

04.11. – 19.11.2019  (16 Tage) + Tage für die An- und Rückreise

ab 4480,- €

♦ viele seltene Arten und Endemiten ♦ Großwild („Big Five“) Drakensberge ♦ Sani Pass Road nach Lesotho Birding Hotspots Dlinza Forest und Ongoye Forest iSimangaliso-Wetland-Park an der Küste ♦ Tembe Elephant Park ♦ Birding Hot Spot Wakkerstroom Region ♦ Kruger National Park ♦ Mount Sheba  

mögliche Verlängerung: Vögel und Pflanzen am Westkap

Südafrika zeichnet sich durch zahlreiche sehr unterschiedliche Landschaften aus, was besonders auf den Osten des Landes zutrifft. Innerhalb weniger Stunden gelangt man von der subtropischen Küstenzone am Indischen Ozean durch diverse Feuchtgebiete und einzelne Waldstreifen mittlerer Höhen in die subalpine Region der Drakensberge mit Erhebungen über 3000 m. Dem entsprechend reichhaltig ist die Vogelwelt, die auch etliche „Spezialitäten“ umfasst, die man anderswo gar nicht oder nur sehr selten antrifft.

Bei dieser Reise ist die Vogelbeobachtung das Hauptthema, doch Liebhaber des afrikanischen Großwilds kommen im Tembe Elephant Park und im Krüger National Park ebenfalls auf ihre Kosten! Aber auch diese Gebiete gelten als ornithologische Paradiese – letzteres mit oft mehr als 100 gesichteten Arten am Tag!

Auf dieser 16-tägigen Tour durch den Osten Südafrikas – mit einem Abstecher nach Lesotho – bestehen gute Chancen die meisten ornithologischen Raritäten der Region mit vielen Endemiten und Fast-Endemiten zu sichten. Auf einer vergleichbaren Reise in 2017 kamen wir auf über 400 Spezies! Sie ist besonders zu empfehlen für passionierte Ornithologen, die neben einer langen Vogelliste auch ein einzigartiges Naturerlebnis suchen – wie es die kontrastierenden Landschaftstypen versprechen.

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Alle Fotos Ulrike Wizisk (wenn nicht anders angegeben)

Die Fotos dieser Seite wurden im März 2017 aufgenommen. Die Reise 2019 findet zu einer anderen – trockeneren – Jahreszeit statt.

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Wohin wir fahren - die Hauptreiseziele

Die Beschreibung der  Exkursionsziele ist als allgemeine Information über die Region zu verstehen. Wir werden auf der Reise ggf. nicht alle beschriebenen Habitate besuchen. Auch werden wir nicht alle für das Gebiet typischen Tier- und Pflanzenarten sehen können. Genaueres zum Tourablauf und über die zu erwartenden Beobachtungen entnehmen Sie der detaillierten Reisebeschreibung weiter unter.

Die Drakensberge sind das höchste Gebirge des südlichen Afrikas. Sie erstrecken sich über eine Distanz von etwa 1000 km von der Provinz Limpopo im Norden bis ins Ostkap im Süden mit Höhen über 3000 Meter. Das Klima ist feucht-gemäßigt, denn die warmen vom Indischen Ozean herüberziehenden Luftmassen kühlen sich hier ab, und es regnet deshalb relativ häufig. Auf Grund der Höhenlage ist es ganzjährig ziemlich kühl.

Die KwaZulu-Natal-Drakensberge sind gekennzeichnet durch schroffe Schluchten, Kämme und Zinnen. Wir besuchen das ca. 35 000 ha große und eine Höhendifferenz von knapp 2000 m umfassende Giant’s Castle Game Reserve in der Zentralregion des uKhahlamba-Drakensberg Park, der von der UNESCO als Weltnaturerbe eingestuft wurde. Bekannt ist das Gebiet bei vielen Naturliebhabern wegen der hier vorkommenden Bartgeier und der Elenantilopen, die man gelegentlich an den Berghängen erspähen kann. Interessant sind auch die Felsmalereien der San („Buschmänner“).

Innerhalb der Drakensberge – vorwiegend in der afroalpinen Zone – liegt das Königreich Lesotho, ein unabhängiger Staat, der vollständig von der Republik Südafrika umschlossen ist. Wir werden von Osten kommend über den spektakulären Sani Pass (2873 m) Richtung Lesotho fahren und in atemberaubender Berglandschaft nach Vogelarten der Hochgebirgsregion suchen, darunter typische Arten des östlichen Südafrikas wie der Orangebrust-Felsenspringer, dessen Verbreitungsgebiet sich auf die Drakensberge beschränkt. Ein „wichtiger Zielvogel“ in dieser Region ist u.a. der Basutogirlitz, der nur in Lesotho und in den angrenzenden Regionen der Republik Südafrika vorkommt.

Der Dlinza Forest bei Eshowe ist ein populärer Birding Hotspot Südafrikas und Teil der Zululand Birding Route. In diesem subtropischen Wald mit interessanten Baumarten (Flat-Crown – Albizia adianthifolia, Giant Umzimbeet – Millettia grandis, Forest Iron Plum) und vielen Epiphyten (u.a. Orchideen) leben mehr als 65 Vogelarten – darunter die gefährdete Nataldrossel, die seltene Bronzehalstaube, Glanzhauben- und Narinatrogon. Kronenadler sieht man manchmal über den Baumwipfeln am Himmel kreisen. Daneben beherbergt der Wald über 80 teils farbenfroh schillernde Schmetterlingsarten, Tausendfüßler, Frösche und Chamäleons, sowie die endemische Clifden’s Centipede Snail. An Säugetieren kommen Blauducker und Buschbock vor.

Man kann dieses Gebiet u.a. vom Dlinza Forest Aerial Boardwalk aus erforschen, ein etwa 150 m langer Holzplankenweg, der 10 m über dem Waldboden verläuft. Von hier hat der Besucher Einblick in die geheimnisvolle Welt unter dem Blätterdach, und für Ornithologen erhöht sich die Chance auf die Sichtung von oft versteckt lebenden Waldvögeln. Die 20 m hohe Aussichtsplattform am Ende des Boardwalks, die über das Blätterdach hinausragt, bietet ein grandioses Panorama des angrenzenden Küstenstreifens am Indischen Ozean.

Das ca. 4000 ha große Ongoye Forest Reserve liegt auf einem 200 bis 460 m hohen Granitrücken etwa 10 km landeinwärts von der kleinen Küstenstadt Mtunzini. Zusammen mit einigen kleineren angrenzenden Forstgebieten gehört das Reservat zu den letzten erhaltenen Beständen des Übergangswaldes zwischen afromontaner und subtropischer Vegetationszone mit teilweise endemischen Baumarten. Etwa 165 Vogelarten sind aus Ongoye bekannt, darunter Bronzehalstaube und Nataldrossel. Außerdem ist es die einzige Lokalität in Südafrika, wo man den Olivbartvogel beobachten kann: eine endemische Unterart, die als Natal-Olivbartvogel (engl. Woodward’s Barbet) bezeichnet wird. Weitere endemische bis fast-endemische Spezialitäten des Ongoye Forest sind das Rotbauchige Buschhörnchen, zwei Zwergchamäleonarten, Forest Green Butterfly (Euryphura achlys) und der Ongoye-Hundertfüßler. Buschbock und Rotducker kommen ebenfalls vor.

Der ca. 3280 km² große iSimangaliso-Wetland-Park umschließt die Feucht- und Küstengebiete zwischen St. Lucia (ca. 220 km nördlich von Durban) und der Sodwana-Bucht. Er besteht aus vielen kleinen Schutzgebieten mit subtropischer bis tropischer Vegetation. Die verschiedenen Lebensräume beinhalten Sumpfgebiete im Norden, trockene Dornsavanne im Westen und im Zentrum den größten See Südafrikas (Lake St. Lucia, rund 300 km²). Auch liegen in dem ca. 200 km langen Küstenstreifen die zweithöchsten bewaldeten Sanddünen der Welt. Während in den Feuchtgebieten die größten Krokodil- und Flusspferdbestände Südafrikas beheimatet sind und Reiher, Pelikane und Störche brüten, findet man in den Savannen im Westen u. a. Meerkatzen, Nashörner, Büffel und Leoparden.  Seit 1999 gehört iSimangaliso („Wunder“ in der Zulu-Sprache) zu den UNESCO Weltnaturerbestätten. Ein Höhepunkt der Exkursionen in dieser Region ist eine Bootstour auf dem St.-Lucia-Ästuar (Flussmündung).

Der ca. 30000 ha große Tembe Elephant Park im Norden KwaZulu-Natals, nahe der Grenze zu Mosambik, gehört ökologisch zum „Sandveld“ zwischen tropischer und subtropischer Vegetationszone, was eine reiche Diversität an Pflanzen und Tieren zur Folge hat. Es wurde 1983 eingerichtet zum Schutz der in diesem Gebiet wandernden Elefanten, die während des Bürgerkriegs in Mozambik stark durch Wilderei dezimiert wurden. Das Schutzgebiet mit angeschlossener Lodge ist im Besitz des Tembe-Stammes und wird auch diesem verwaltet und betrieben. Heute leben hier wieder ca. 250 Dickhäuter, darunter einige “Old Tuskers” mit gewaltigen Stoßzähnen. Unter Ornithologen ist Tembe bekannt für seine mehr als 340 Vogelarten, darunter Rotbauchreiher, Natalnachtschwalbe, Flechtenfeinsänger und Zuluschnäpper. Beobachtungsverstecke, ein Aussichtsturm und die Safaris in offenen Geländewagen bieten hervorragende Bedingungen zur Wild- und Vogelbeobachtung.

Die kleine Gemeinde Wakkerstroom liegt an der Peripherie des mittleren Abschnitts der Drakensberge (zwischen KwaZulu-Natal- und Transvaal-Drakensbergen) auf einer Höhe von ca. 1700 m. Inmitten von Grasland befindet sich hier ein ausgedehntes Feuchtgebiet, das als eine der ergiebigsten “Important Bird Areas” Südafrikas gilt. Hier lebt u.a. die seltene und äußerst bedrohte Spiegelralle. Doch die meisten Ornithologen zieht es nach Wakkerstroom wegen der Arten des offenen Graslands. Auch hier sind es etliche endemische und stark gefährdetet Spezies, die zu den begehrten „Zielvögeln“ zählen, darunter Finkenlerche und Transvaalspornlerche, deren Verbreitung nur auf die Wakkerstroomregion beschränkt ist. Transkei-Langschnabellerche, Klippen- und Gelbbrustpieper sind weitere für Südafrika endemische Arten, die man im Gebiet finden kann. Attraktiv sind auch die drei Trappenarten: Weißbauchtrappe (Eupodotis senegalensis barrowii), Stanleytrappe (Neotis denhami stanleyi) und Blautrappe (Eupodotis caerulescens), alle ebenfalls endemisch.

Der Kruger National Park im Nordosten des Landes wurde 1898 von Präsidenten Paul Kruger gegründet (weshalb der Name sich auch nicht mit „ü“ schreibt). Er ist mit 17.000 km² einer der größten Nationalparks überhaupt und erstreckt sich über etwa 350 km vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo im Norden; in Ost-West-Richtung ist er durchschnittlich 54 km breit. Aus dem Park bekannt sind 147 Säugetierarten, einschließlich der „Big Five“, 517 Vogelarten, 114 Reptilienarten, 49 Fischarten sowie 34 Amphibienarten. Die Vegetation setzt sich zusammen aus etwa 400 Arten von Bäumen, Büschen und Sträuchern und 1500 anderen Pflanzenarten. Er liegt auf einer Höhe von 820 m im hügeligen Südwesten und fällt nach Osten bis auf 180 m ab. Mit Ausnahme des Süd- und Nordwestens, sowie der Lebomboberge, ist die Landschaft flach bis wellig, mit vereinzelten Felsinseln, die einen idealen Lebensraum für Klippspringer, Pavian, Leopard und Bergriedbock bilden. Die zahlreichen Flüsse führen zumeist nur saisonal Wasser; künstliche Wasserstellen bieten den Wildtieren in der Trockenzeit eine Überlebensgrundlage. Im landschaftlich eher monotonen Nordteil des Parks überwiegen von Buschweiden durchsetzte Mopanewälder. Generell ist der Wildbestand dort niedriger als im Südteil, doch gibt es hier zahlreiche Elefanten und Büffel, sowie verschiedene Antilopenarten. Der zentrale Teil des Parks, zwischen den Flüssen Olifants und Sabie, umfasst offene Gras- und Baumsavannen und beherbergt bevorzugt Steppentiere wie Zebras, Gnus und Giraffen. Zu den charakteristischen Baumarten gehören hier Süßdornakazien, Marulabäume und Buschweiden. Der Süden weist eine sehr abwechslungsreiche Vegetation und eine entsprechende Vielfalt an Vogel- und Säugetierarten auf.

Die größten und somit auffälligsten Vogelarten im Kruger National Park sind Strauß, Marabu, Hornrabe, Sekretär und Riesentrappe sowie an den Gewässern diverse Reiherarten (darunter der Goliathreiher), Sattelstorch, Nimmersatt und Pelikane. Unter den Greifvögeln sind Kampf-. Savannen- und Schreiseeadler die größten Vertreter, dazu verschiedene Geierarten. Bei den Ornithologen begehrt sind Beobachtungen der Rotschopftrappe, wenn sie ihre roten Federn am Kopf zeigt, was leider nur sehr selten zu sehen ist. Unter den Limikolen zählt sicherlich der Weißscheitelkiebitz zu den attraktivsten Arten. Ebenso beliebt sind Gelbschnabel- und Rotschnabeltoko, Racken, Bienenfresser und Eisvögel. Der Park bietet mit seiner offenen Landschaft exzellente Bedingungen zum „Birden“ – auch für die zahlreichen „Kleinvögel“.

Das 1110 ha große private Naturschutzgebiet Mount Sheba im Herzen der Transvaal-Drakensberge verfügt über eine Reihe von Wanderwegen und bietet – neben einer spektakulären Berglandschaft –  eine gute Chance die Vogelwelt des afromontanen Waldes zu erkunden – mit etlichen Seltenenheiten. An höher gelegenen Hängen, wo der Wald in offenes, mit Proteen bestandenes Grasland übergeht, findet man Kuckucksweih, Waldgirlitz, Smaragdkuckuck, Kapuhu, Blaumantel-Haubenschnäpper und Natalhonigfresser, während die Gärten der Lodge mit ihren Blütenpflanzen, Obstbäumen und offenen Rasenflächen besonders am Morgen Arten wie Malachitnektarvogel, Halsbandnektarvogel und Helmturako anlocken. Seltene Klivien-, Gladiolen- und Orchideenarten machen das Reservat auch für botanisch interessierte Besucher interessant.

Streifengnu im Kruger National Park – Foto Ulrike Wizisk

Was wir sehen möchten - unsere Zielarten

Zu den „wichtigsten“ auf dieser Reise zu erwartenden Vogelarten gehören (endemische Arten in blau): Kahlkopfrapp, fünf Trappenarten (Stanley-, Weißbauch-, Weißflügel-, Blau- und Rotschopftrappe), alle drei südafrikanischen Kranicharten (Paradies-, Klunker- und Kronenkranich), drei Turakoarten (Livingstone-, Helm-, Glanzhaubenturako), Narinatrogon, Kobalteisvogel und Riesenfischer, fünf Hornvogelarten (Kronen- und Grautoko, Südlicher Gelbschnabel- und Rotschnabeltoko, Trompeterhornvogel),  Zwerg-, Weißstirn- und Blauwangenspint, Erd-, Bennet- und Goldrückenspecht, Olivbartvogel, Kappapagei, Flötenwürger, Kap-, Zulu- und Weißflankenschnäpper, Olivwürger, Vierfarbenwürger, Orangebrust-Felsenspringer, Transkei-Langschnabellerche, Transvaalspornlerche, Finken­lerche, Elfenschnäpper, Kaprußmeise, Drakensbergprinie, Kappengrasmücke, Layardgrasmücke, Natalheckensänger, Spottrötel, Klippenrötel, Fahl­schulterschmätzer, Kap-, Karoo- und Natal- und Gurneydrossel, Neergaard- und Halsbandnektarvogel, Rotbrust-Glanzköpfchen, Klippen- und Gelbbrustpieper, Basutogirlitz, Gelbscheitel- und Waldgirlitz, Braunkehl-, Brillen- und Kapweber, Hahnenschweifweber, Schildweber, Schwarzschwanz-Schönbürzelastrild, Perlastrild

Klippschliefer, Elefant, Südliche Grünmeerkatze, Bärenpavian, Slogetts-Lamellenzahnratte (Ice Rat), Löwe, Leopard, Gepard,  Südliche Zwermanguste, Erdmännchen, Tüpfelhyäne, Schabrackenschakal, Afrikanischer Wildhund, Burchell-Zebra, Spitzmaulnashorn, Breitmaulnashorn, Warzenschwein, Flusspferd, Kapgiraffe, Südafrikanische Kuhantilope, Streifengnu, Buntbock, Afrikanischer Büffel, Tieflandnyala, Sambesi-Großkudu, Rotducker, Impala, Ellipsen-Wasserbock

Südlicher Gelbschnabeltoko – Foto Ulrike Wizisk

Tag für Tag - der Reiseverlauf

Bitte beachten Sie, dass die im Reiseverlauf aufgeführten Fahrtstrecken und -zeiten nur ungefähre Angaben sind. Die Fahrzeiten verstehen sich OHNE Beobachtungsstopps, die situationsbedingt unterschiedlich lang ausfallen können. Um ein optimales Naturerlebnis zu gewähren, können zudem einzelne Programmpunkte ausgetauscht werden, wenn sich zum jeweiligen Zeitpunkt an anderen Lokalitäten günstigere Beobachtungsbedingungen ergeben. Gelegentlich fahren wir dazu „Umwege“. Flexibilität ist bei Naturexkursionen eine Notwendigkeit! Rechnen Sie damit, dass wir an den meisten Tagen von morgens bis zum späteren Nachmittag / frühen Abend „unterwegs“ sind, manchmal auch etwas länger, je nach Beobachtungssituation. Fahrtzeiten sind keine Exkursionszeiten!  Aus logistischen oder witterungsbedingten Gründen kann sich die Reihenfolge der besuchten Lokalitäten ändern.

0. Tag (So, 3.11.2019) Individuelle Abreise aus Deutschland (Flug nach Johannesburg)

Die An-/Rückreise nach/von Johannesburg nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Selbstverständlich werden Sie bei der Auswahl der Flugverbindung beraten. Lesen Sie dazu unbedingt die „Infos zur Anreise“ weiter unten und das Infoblatt „Fluganreise“.  

1.Tag (Mo, 4.11.2019): Im Laufe des Tages sollten alle Reiseteilnehmer in Johannesburg eintreffen. Teilen Sie uns Ihre Ankunftszeit mit, damit wir den Transfer zu der in Flughafennähe gelegenen Lodge für Sie organisieren können. Für diejenigen die bereits morgens ankommen, besteht die Möglichkeit am Nachmittag das in der Nähe von Pretoria gelegene Rietvlei Nature Reserve (optional, Kosten exklusiv; Mindestteilnehmerzahl 4 Personen) zu besuchen. Auf dem Highveld-Grasland dieses kleinen Reservats finden sich Vogelarten wie Strauß, Swainsonfrankolin, Gleitaar, Schopfadler, Weißflügeltrappe, Schmiede- und Kronenkiebitz, Graulärmvogel, Steppenfalke, Rotnackenlerche, Brustbandprinie, Karoo- und Akaziendrossel, Schild- und Spiegelweber. Von einem Versteck am Rietvlei-Damm kann man u.a. Afrika-Schlangenhalsvogel, Weißbrustkormoran und Riedscharbe beobachten, während sich im dichten Schilf farbenfrohe Oryxweber tummeln. Säugetiere sind u.a. vertreten mit Blässbock, Steppenzebra, Breitmaulnashorn, Afrikanischem Büffel und Gepard. – Übernachtung: Africa Sky Lodge, Johannesburg; A; Fahrtstrecke Johannesburg – Rietvlei Nature Reserve – Johannesburg: ~80 km (ca. 1 Std.)

2.Tag (Di, 5.11.2019): Nach dem Frühstück brechen wir auf zu den Drakensbergen in der Provinz KwaZulu-Natal und erreichen das Giant’s Castle Game Reserve im Laufe des Nachmittags. Die dortige Unterkunft wird von verschiedenen Wanderwegen umgeben, wo wir u.a. auf Geierrabe, Kapdrossel, Malachit- und Halsbandnektarvogel, Erzschwalbe und Kappengrasmücke hoffen. Immer wieder wird unser Blick gen Himmel gehen, denn wir erwarten den Bartgeier, für den dieses Gebiet bekannt ist. Die Berghänge suchen wir nach Elenantilope ab. – Übernachtung: Giant’s Castle Game Reserve, F/A; Fahrtstrecke Johannesburg – Giant’s Castle: ~480 km (ca. 5½ Std.)

3.Tag (Mi, 6.11.2019): Am frühen Morgen genießen wir im Giant’s Castle Game Reserve das grandiose Gebirgspanorama am Fuße der Drakensberge im besten (Foto-)Licht. Auf der anschließenden Fahrt entlang der Drakensbergkette zu unserem nächsten Übernachtungsort besteht die Möglichkeit alle drei in Südafrika heimischen Kranicharten (Paradieskranich, Klunkerkranich, Südafrikanischer Kronenkranich) unserer Liste hinzuzufügen. Gegen Abend werden wir die Stadt Underberg erreichen, Ausgangspunkt unserer Tour nach Lesotho. – Übernachtung: Cedar Gardens Guesthouse, Underberg, F/A; Fahrtstrecke Giant’s Castle – Underberg: ~130 km (ca. 3 Std.)

4.Tag (Do, 7.11.2019): Bereits vor Sonnenaufgang brechen wir auf zu einem Tagesausflug nach Lesotho. Wir fahren über den Sani Pass – einem der landschaftlich schönsten Gebirgspässe Südafrikas. Es erwarten uns heute Arten der afroalpinen Zone mit vielen Seltenheiten und Endemiten. In der Übergangszone von niederem Gebüsch und Grasland sehen wir vielleicht Barrattbuschsänger, Klippenrötel, Kappengrasmücke und Fächerschwanzsänger, während in höheren Lagen u.a. Natalhonigfresser, Malachitnektarvogel, Drakensbergprinie und Basutogirlitz zu erwarten sind. Zu den heutigen Zielarten gehören auch Orangebrust-Felsenspringer und Erdspecht, die man entlang der Sani-Passstraße recht gut beobachten kann. In den hohen Lagen finden wir die „niedlichen“ Ice Rats (Slogetts-Lamellenzahnratten). Im Hochland von Lesotho schließlich, umringt von den höchsten Erhebungen der Drakensberge, halten wir Ausschau nach Kahlkopfrapp, Dickschnabellerche, Langzehenrötel, Drakensbergpieper, Elfenschnäpper, Layardgrasmücke und Kaprußmeise. – Übernachtung: Cedar Gardens Guesthouse, Underberg, F/A; Fahrtstrecke Underberg – Lesotho – Underberg: ~120 km (ca. 3 Std.)

5.Tag (Fr, 8.11.2019):  Der Tag beginnt – wie häufig auf dieser Tour – mit einer ornithologischen Exkursion vor dem Frühstück. Danach Weiterfahrt zu der kleinen Stadt Eshowe, ca. 120 km nordwestlich von Durban gelegen, die wir im Laufe des Nachmittags erreichen – früh genug für einen ersten Rundgang im nahegelegenen Dlinza Forest, wo wir die seltene Nataldrossel aufzuspüren suchen, die versteckt und gut getarnt am Waldboden lebt. – Übernachtung: Eshowe Guesthouse, Eshowe, F/A; Fahrtstrecke Underberg – Eshowe: ~350 km (ca. 4 Std.)

6.Tag (Sa, 9.11.2019):  Am frühen Morgen suchen wir im vom “Aerial Boardwalk”, einem erhöhten Plankenweg im Dlinza Forest, nach der scheuen Bronzehalstaube. Auch Goldrückenspecht, Zimttaube, Tropfengrünastrild, Glanzhaubenturako, Weißohr-Bartvogel, Strichelstirn-Honiganzeiger und Osterzkuckuck stehen auf unserer Wunschliste. Später – auf dem Weg zur Küste des Indischen Ozeans – machen wir einen ‘Birdingstopp’ im Ongoye Forest, dem einzigen Ort im südlichen Afrika, in dem man den Olivbartvogel beobachten kann. Im kleinen Küstenort Mtunzini ist der Palmgeier unser „Zielvogel“. Am Ende des Tages erreichen wir St. Lucia. – Übernachtung: Kingfisher Lodge, F/A; Fahrtstrecke Eshowe – St. Lucia: ~160 km (ca. 2 Std.)

7.Tag (So, 10.11.2019): Der iSimangaliso Wetlands Park in der unmittelbaren Umgebung von St. Lucia ist bekannt für eine reiche Vogelwelt. Wir unternehmen am Morgen mehrere Birding-Exkursionen durch diverse Habitate (Wald, Buschland, Feuchtgebiete). Einer der Zielvögel ist hier der Livingstoneturako. Am Nachmittag unternehmen wir im Ästuar des Umfolozi-Flusses eine Bootsfahrt und haben gute Chancen auf Nimmersatt, Mohrenklaffschnabel, Afrikazwergente, Goliathreiher und Wassertriel, sowie verschiedene Limikolen. Größere Ansammlungen von Raub-, Fluss-, Rüppell-, Zwerg- und Eilseeschwalben sind häufig zu sehen. Außerdem halten sich in der Flussmündung viele „Hippos“ auf, die teilweisel des Nachts in den Parkanlagen von St. Lucia grasen. – Übernachtung: Kingfisher Lodge, St. Lucia, F/A; Fahrtstrecke der Exkursionen im iSimangaliso Wetlands Park und Umgebung: ~80 km.

8.Tag (Mo, 11.11.2019):  Unsere heutige Frühexkursion auf dem iGwalagwala Trail im iSimangaliso Wetlands Park beschert uns sicher einige interessante Arten des Küstenwaldes, wie Osterzkuckuck, Schwarzkehl-Lappenschnäpper, Flechtenfeinsänger und Kapmonacharch (Blaumantel-Haubenschnäpper). Anschließend fahren wir weiter durch die Küstenregion von Maputaland zum Tembe Elephant Park an der Grenze zu Mozambik. Unterwegs werden natürlich einige Birdingstopps eingelegt. So hoffen wir in der marschigen Flutebene des uMkhuze River („Muzi Pan“) u.a. auf Rotschnabel- und Hottentottenente, Gelbbrust-Pfeifgans, Hirtenregenpfeifer, Rotflügel-Brachschwalbe und Braunkehlweber. Bereits am Nachmittag unternehmen wir dann unseren ersten „Game Drive“ in Tembe im offenen Geländefahrzeug mit besten Bedingungen zur Wild- und Vogelbeobachtung. – Übernachtung: Tembe Elephant Park, F/A; Fahrtstrecke St. Lucia – Tembe Elephant Park: ~230 km (ca. 3½ Std.)

9.Tag (Di, 12.11.2019):  In den unberührten Waldgebieten im Tembe Elephant Park haben wir Chancen auf Waldarten wie Schwarzscheitel-Breitrachen, Blaukehl-Nektarvogel, Perlastrild und Schwarzschwanz-Schönbürzelastrild. In den offeneren Gegenden suchen wir nach Grillkuckuck, Sattelstorch und Rubinkehlpieper. Unter den Säugetieren hebt sich eine ansehnliche Elefantenpopulation hervor. Außerdem werden wir vermutlich Impala, Nyala, Kudu, Rotducker und viele Giraffen sehen, vielleicht auch einen Rotducker. Um eine möglichst umfassende Artenliste zu erhalten, unternehmen wir heute zwei Safaris, am frühen Morgen vor dem Frühstück und am späteren Nachmittag, da dieses die besten Zeiten für die Beobachtung und auch zum Fotografieren. Während der größten Tageshitze entspannen wir im Camp – Zeit auch für eigene kleine Entdeckungstouren in dem weitläufigen Gelände.Übernachtung: Tembe Elephant Park, F/M/A; Fahrtstrecke Safaris in Tembe: ~100 km (ca. 2 Std.)

10.Tag (Mi, 13.11.2019):  Nach einer letzten Frühexkursion im Tembe-Park, während der wie vornehmlich nach bis jetzt „verpassten“ Arten Ausschau halten, gibt es ein spätes Frühstück. Danach starten wir in Richtung Wakkerstroom, einer kleinen Gemeinde im Süden der Provinz Mpumalanga aufbrechen und haben vielleicht gegen Abend noch Gelegenheit erste Beobachtungen im Feuchtgebiet am Rande der Ortschaft zu machen: Froschweihe, Fahl-, Hottentotten-, Rotschnabel, Rotaugen- und Kaplöffelente, Graukopfkasarka, Zwergtaucher, Afrikanische Bekassine, Nachtreiher, Schilf-, Garten- und Kaprohrsänger, Sumpfbuschsänger, Kap- und Schwarzkielralle, sowie die sehr seltene Spiegelralle stehen auf unserer Wunschliste. – Übernachtung: Wetlands Country House, Wakkerstroom, F/A; Fahrtstrecke Tembe – Wakkerstroom: ~360 km (ca. 5 Std.)

11.Tag (Do, 14.11.2019): Heute machen wir uns zunächst (Frühexkursion) auf die Suche nach zwei der am meisten gefährdeten Vogelarten Afrikas – Transvaalspornlerche und Finkenlerche – die auf den Grasebenen nördlich von Wakkerstroom vorkommen. Außerdem zu erwarten sind Paradies­kranich und Südafrikanischer Kronenkranich, Blautrappe, Zirplerche, Ostklapperlerche, Rotkappen- und Rotschnabellerche, Weißbrauen-Uferschwalbe und Rotflügelfrankolin. Nach einem ausgiebigen Frühstück erkunden wir die Gebiete östlich der Stadt, wobei wir auf Weißbauch- und  Kafferntrappe sowie Pinkpink-Zistensänger hoffen. Am Nachmittag ist die Umgebung im Süden an der Reihe, wo wir u.a. den Trauerzistensänger erwarten. Mit etwas Glück sichten wir auf der Rückfahrt eine Kapohreule auf dem Wege zum abendlichen Beutefang. – Übernachtung: Wetlands Country House, Wakkerstroom, F/A; Fahrtstrecke Umgebung von Wakkerstroom: ~100 km

12.Tag (Fr, 15.11.2019): Nach einem letzten morgendlichen Pirschgang im Feuchtgebiet von Wakkerstroom, machen wir uns auf zum Kruger National Park. Unterwegs halten wir Ausschau nach Felsenbussard und Schopfadler, die oft auf Telefonmasten entlang der Straße ansitzen. Am Eingang des Nationalparks tauschen wir unseren Kleinbus mit einem offenen Geländefahrzeug, wobei jedem Teilnehmer ein Außenplatz mit guten Beobachtungs- und Fotomöglichkeiten garantiert ist. Wir befinden uns im Zentralteil des riesigen Parks zwischen den Flüssen Olifants und Sabie, der hauptsächlich offene Gras- und Baumsavannen umfasst – mit Zebras, Gnus und Giraffen sowie den afrikanischen „Big Five“ (Büffel, Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn). Bereits auf dem Campgelände können Arten wie Glanzhaubenturako, Trompeterhornvogel, Rotnasen-Grüntaube, Weißscheitelkiebitz und viele andere gesichtet werden. – Übernachtung: Skukuza Rest Camp, F/A; Fahrtstrecke Wakkerstroom – Skukuza: ~460 km (ca. 5½ Std.)

13.Tag (Sa, 16.11.2019): Wir beginnen den Tag mit dem Besuch einer Beobachtungshütte und erwarten am dortigen Gewässer Blaustirn-Blatthühnchen, Afrika-Schlangenhalsvogel, Wassertriel, Haubenzwergfischer und Goliathreiher. In der Umgebung der “Skukuza Indigenous Plant Nursery” (Gärtnerei einheimischer Pflanzen) suchen wir nach Streifenkopf-Heckensänger, Gelbbauch-Feinsänger, Weißbrauen- und Natalrötel, Waldnektarvogel und Perrinwürger. Weitere Arten, die wir im Laufe des Morgens – mit etwas Glück – zu sehen bekommen sind Weißstirnspint, Rotgesicht-Zistensänger, Zimtracke und Goldkuckuck. Nach einer Mittagspause begeben wir uns auf eine weitere Pirschfahrt, während der wir hoffentlich unserer Vogelliste u. a. Weißflanken- und Hartlaubschnäpper, Rotschopftrappe und Gabarhabicht hinzufügen können. – Übernachtung: Skukuza Rest Camp, F/A; Fahrtstrecke Safaris in der Umgebung von Skukuza: ~150 km

14.Tag (So, 17.11.2019): Über Tshokwane, einem beliebten Rastplatz im Kruger National Park, fahren wir weiter Richtung dem ca. 90 km nördlich gelegenen Satara Camp, wobei wir zunächst dem Verlauf des Sabie folgen, einem der größten Wasserläufe des Parks. Unter den hier vorkommenden Vogelarten sind sich Sattelstorch, Goliathreiher, Weißscheitelkiebitz, Binsenralle, Rotbrust-Glanzköpfchen, Orangebrustwürger, Dreifarben- und Weißschopf-Brillenwürger, Grau- und Riesenfischer, Graukopfwürger, Rotkappenschwalbe, Sperberbussard,  Graubürzel-Singhabicht, Kuckucksweih, Grünkappen- und Gelbbauch-Eremomela, Buschpieper, Kapsteinsperling, Fahlschnäpper, Weißstirn-Beutelmeise und Braunkopf-Zistensänger. Das nie austrocknende Gewässer zieht u. a. Gruppen von Impalas, Kudus und Buschböcken an, die wiederum Leoparden, Löwen, Wildhunden und Hyänen als Beute dienen. Dornbuschavanne und offenes Grasland kennzeichnen dagegen die trockenere Umgebung von Satara. Zu den Vogelarten, die uns hier erwarten, gehören Kaffernhornrabe, Ohren- und Wollkopfgeier, Sabota- und Weißwangenlerche, Riesen- und Rotschopftrappe, Blassuhu, Afrika-Zwergohreule, Nachtflughuhn, Kaptäubchen, Sekretär und Strauß. – Übernachtung: Satara Rest Camp, F/A; Fahrtstrecke Skukuza – Satara: ~120 km (2½ Std.)

15.Tag (Mo, 18.11.2019): Nach einem morgendlichen Rundgang über das Campgelände verlassen wir den Krüger Nationalpark und das „Lowveld“, und begeben uns in den Bereich des ca. 700 m höhergelegenen Escarpments (Grabenabbruch). Hier sorgen höhere Niederschläge für einen dichten, ursprünglichen Waldbestand, und wir hoffen auf Arten wie Narinatrogon, Helmturako, Stern- und Spottrötel, Rotscheitel-Laubsänger, Goldrückenspecht, Gurneydrossel und Blaumantel-Haubenschnäpper beherbergt. – Fahrtstrecke: ~200 km (ca. 3½ Std.); Übernachtung: Mount Sheba Forever Lodge; F/A

16.Tag (Di, 19.11.2019): Am Morgen durchstreifen wir noch einmal den die Lodge umgebenden Bergwald, auf der Suche nach weiteren Arten, zu denen auch Weißkehlmeerkatzen gehören. Anschließend brechen wir auf nach Johannesburg, wobei wir – unter Berücksichtigung der Abflugszeiten im Laufe des Abends – unterwegs noch einige Birdingstopps einlegen: kleine Marschgebiete und Pfannen in Autobahnnähe bieten einen Lebensraum für verschiedene Wasservögel wie Kaplöffelente, Weißbürzel-Strandläufer und Weißflügel-Seeschwalbe. Gäste, die die Verlängerung „Vögel und Pflanzen des Westkap“ gebucht haben, fliegen weiter nach Kapstadt. –  Fahrtstrecke: ~350 km (ca. 4 Std.); F

In Wakkerstroom – Foto Ulrike Wizisk

Wichtige Daten zu Ihrer Reise

Reisecode: SA19

Reisetermin:  04.11. – 19.11.2019 + Tage für An- und Rückreise

Reisepreis:  Ab / bis Johannesburg pro Person im Doppelzimmer 4480,- €Einzelzimmerzuschlag 460,- €
Information über ungefähre Flugpreise finden Sie unter „Infos zur Anreise“.

Kombi-Möglichkeit mit: „Vögel und Pflanzen des Westkaps“

Teilnehmerzahl: 8-11

Anmeldeschluss:  01.07.2019

Absagevorbehalt: Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann TERRA UNICA die Reise – bis spätestens am 30.Tag vor Reisebeginn – absagen. (Die Absage erfolgt normalerweise schon dann, wenn bei Überschreiten des Anmeldeschlusses die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Allerdings kann dieser Termin nach hinten verschoben werden, wenn nur noch wenige Teilnehmer fehlen und/oder noch Vormerkungen auf die Reise vorliegen.)

Bitte wichtige Hinweise beachten!

Die An- und Rückreise nach/von Johannesburg erfolgt individuell, ist nicht im Reisepreis eingeschlossen und nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der Flugverbindungen und stellen – auf Wunsch – den Kontakt zu einer entsprechenden Agentur her; Genaueres dazu im „Infoblatt Fluganreise“.

Direkte Flüge nach Johannesburg gibt mit Lufthansa oder South African Airlines von Frankfurt und München. Rechnen Sie mit Preisen von 700,- und 800,- € (natürlich abhängig vom Buchungszeitpunkt). Umsteigeverbindungen z.B. über London, Amsterdam oder Paris sind teilweise deutlich günstiger. Hinweis für Fotografen mit viel Equipment: British Airways; KLM und Air France erlauben viel Gewicht beim Handgepäck! – Alle Angaben ohne Gewähr

Sie werden nach der Ankunft am Flughafen abgeholt. Genaueres verabreden wir, wenn die Flugzeiten aller Teilnehmer vorliegen. Bei dieser Reise kann Ihre Ankunft beliebig am ersten Reisetag erfolgen, am letzten Tag sollte Ihre Rückreise abends erfolgen. Buchen Sie noch keine Tickets, bevor die Durchführung der Reise gesichert ist und Sie verbindliche Informationen zu möglichen Ankunfts- und Abflugzeiten erhalten haben!!!!!!

 

Bitte wichtige Hinweise beachten!

Reisepass; keine Impfungen vorgeschrieben; Gelbfieberimpfung bei Anreise aus Gelbfiebergebiet (ggf. bei Umsteigen in afrikanischen Staaten zu beachten) (Ausführlichere Infos erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen) (Ausführlichere Infos erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen)

Die Reise erfordert keine besondere körperliche Fitness. Sie sollten allerdings in der Lage sein, Naturexkursionen (lang­­sames Gehtempo mit vielen Beobachtungsstopps, keine langen Wanderungen) in teilweise in unwegsamem Gelände zu unternehmen (Schuhe mit Profilsohle, leichte Wanderschuhe) und auch kleinere Steigungen zu überwinden. Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit ein­geschränkter Mobilität.

Eine Malaria-Prophylaxe ist angeraten.

Geduld bei der Vogelbeobachtung und Freude an der Bestimmung der Arten sind bei einer ornithologischen Reise selbst­verständlich, doch sollten Sie auch Interesse am afrikanischen Großwild sowie allgemein an der Fauna und Flora haben.

Die Exkursionen beginnen meist sehr früh am Morgen. Oft ist es eine Vogelwanderung im Gebiet der Unterkunft noch vor dem Frühstück. An vielen Tagen sind wir bis zur Abenddämmerung unterwegs. Morgens und abends ist die Tierwelt am aktivsten und das Licht zum Beobachten und Fotografieren am besten. Teilweise erreichen wir unsere Unterkünfte schon am späteren Nachmittag, dann besteht die Möglichkeit zum Relaxen oder für kleine Expeditionen auf eigene Faust in den meist sehr attraktiven Gartenanlagen. Die Exkursionszeiten lassen sich nicht genau im Voraus planen und richten sich nach der Beobachtungssituation. Wie hetzen nicht durch die Landschaft, sondern nehmen uns Zeit in der Natur.

Die einzelnen Beobachtungsgebiete sind durch gutausgebaute Teerstraßen verbunden. In den Nationalparks und Naturreservaten – gelegentlich auch auf den Anfahrtswegen zu diesen – sowie über Sani Pass fahren wir überwiegend auf (meist) gut instandgehaltenen Schotterpisten. Manchmal ist die Wegstrecke auch etwas „rauer“ und man wird etwas durchgeschüttelt.

Warm bis heiß: Die Temperaturen im südafrikanischen Sommer können um 30°C erreichen, wobei es in den Höhenlagen der Drakensberge merklich kühler ist. An der Küste ist das Klima subtropisch. Gelegentliche, erfrischende Regenfälle sind nicht auszuschließen.

Lokale ornithologische Naturführer (Driver Guides, englischsprachig) + durchgehende TERRA UNICA Reisebegleitung (Ulrike Wizisk)

Eine Reiseleitung/-begleitung durch eine bestimmte Person ist nicht garantiert. Bitte unbedingt wichtige Hinweise zur Reiseleitung beachten!

Die Unterkünfte dieser Reise:

Wichtige rechtliche Hinweise: Die Unterkünfte sind lediglich Übernachtungsorte. Alle anderen Aktivitäten, die dort angeboten werden, sind nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise – auch nicht die Benutzung eines evtl. vorhandenen Pools. Die angegebenen Links zu den Internetseiten der einzelnen Unterkünfte dienen nur dazu, dass Sie sich ein Bild von dem Übernachtungsort machen können. Sie finden dort keine Informationen, die speziell die von Ihnen gebuchte Reise betreffen. Beim Besuch der jeweiligen Seiten gelten deren Datenschutz­bestimmungen. Diese entsprechen in der Regel nicht den in Europa geltenden Richtlinien und Gesetzen. Auch verfügen die meisten Internetauftritte nicht über das https-Protokoll („verschlüsselte Übertragung des Internets“).Wenn Sie 100% sicher sein wollen, dass keine Daten von Ihnen „abgegriffen“ werden, dann dürfen Sie solche Seiten nicht öffnen.

Sie erhalten genaue Adressdaten der Unterkünfte mit den Reiseunterlagen. Alle Unterkünfte sind fest eingeplant und vorreserviert, können aber dann ggf. doch nicht verfügbar sein, dann wird – möglichst – gleichwertiger Ersatz gesucht. Wir informieren Sie dann zeitnah.

Afrika Sky Lodge: http://www.africasky.co.za/

Giant’s Castle Lodge: http://www.giantscastle.info/giants-castle/giants-castle-accommodation

Cedar Gardens Guesthouse: http://www.cedargarden.co.za/

Eshowe Guesthouse: http://www.eshowe.co.za/eshoweguesthouse.html

Kingfisher Lodge: https://www.stluciakingfisherlodge.co.za/

Tembe Elephant Park: http://tembe.net.za/

Wetlands Country House: https://www.wetlandscountryhouse.co.za

Skukuza Rest Camp: http://www.krugerpark.co.za/Kruger_National_Park_Lodging_&_Camping_Guide-travel/skukuza-camp.html

Satara Rest Camp http://www.krugerpark.co.za/Kruger_National_Park_Lodging_&_Camping_Guide-travel/satara-camp.html

Mt. Sheba Forever Lodge:  http://www.mount-sheba.co.za/

Alle Unterkünfte sind als „gute Mittelklasse“ zu bezeichnen und verfügen selbstverständlich über Zimmer mit Bad. Überwiegend handelt es sich dabei um kleine, hübsch eingerichtete  Pensionen vom Typ „B&B“ wie Cedar Gardens Guesthouse, Eshowe Guesthouse, Kingfisher Lodge, Wetlands Country House. Da es dort nur Frühstück gibt, nehmen wir das Abendessen in nahe gelegenen Restaurants ein. In der Africa Sky Lodge am ersten Tag können wir auch abends etwas essen. Im „Giant’s Castle“ sind die Teilnehmer auf verschiedene Chalets in einer weitläufigen Anlage verteilt, gegessen wird ebenfalls im dortigen Restaurant. Im Tembe Elefant Park übernachten Sie in schön eingerichteten Safarizelten mit richtigen Betten und Badezimmer, die über das große Gelände vertreut sind. Auch hier gibt es das Abendessen in der Anlage. Die Unterkünfte in den Restcamps im Krüger Park sind zweckmäßig, vermutlich nutzen wir kleine Bungalows. Zum Abendessen wählen wir eines der (einfachen) Restaurants der jeweiligen Anlage (z.B. Pizzeria). Das Magoebaskloof Hotel ist ein größeres Haus mit allem „Drum und Dran“.

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Bitte unbedingt wichtige Hinweise zu Unterkünften beachten!

 

Reiseleitung/-begleitung wie beschrieben (Bei der Nutzung von zwei Fahrzeugen kann nicht auf beiden Fahrzeugen eine deutschsprachige Begleitung anwesend sein) 

Fahrten und Transfers wie im Reiseverlauf beschrieben; beschrieben; bequeme Zehnsitzer (Toyota Quantum) wobei in jedem Wagen max. 6 Passagiere transportiert werden, um genügend Bewegungsfreiheit, sowie einen Fensterplatz für jeden zu gewährleisten; offene Geländewagen während der gesamten Zeit im Krügerpark, Außenplatz für jeden; ähnliche Bedingungen im Tembe Elephant Park („offizielle“ Safarifahrzeuge, auf deren Standard TERRA UNICA keinen Einfluss hat); geschlossene 4×4-Fahrzeuge auf dem Sani Pass

Unterkünfte wie angegeben

Mahlzeiten wie angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen), oft Picknick

Exkursionen wie beschrieben (außer optionale Aktivitäten), im Kruger NP und in Tembe Safaris mit offenen 4×4-Geländewagen, Bootstour in St. Lucia; ansonsten Vogelexkursionen zu Fuß

Eintrittspreise und Gebühren (außer für optionale Aktivitäten)

TERRA-UNICA-REISELEITFADEN mit Tipps und Infos

Checkliste zum Eintragen der beobachteten Tierarten

Alle Preisangaben für nicht von TERRA UNICA angebotenen Leistungen ohne Gewähr

An-/Rückreise bis / von Johannesburg  (Infos zur Anreise“ und das Infoblatt „Fluganreise“ lesen!)

Getränke und ggf. zusätzliche Mahlzeiten (an Tagen ohne eingeschlossenes Mittagessen entweder Restaurantbesuch oder Gelegenheit zum Einkauf von Picknick)

Trinkgelder sind natürlich freiwillig (vielleicht ca. 3-5 € pro Tag/Person z.B. für den Führer, dazu an einigen Tagen etwas für zusätzliche lokale Experten; kleinere Trinkgelder in den Hotels)

Kosten für optionale Aktivitäten, also solche, die nicht Teil des beschriebenen Reiseprogramms sind bzw. dort mit „optional“ gekennzeichnet sind, z.B. der Ausflug nach Rietvlei am ersten Tag  (ca. 70,- € p.P. ab vier Teilnehmern)

ggf. Foto- und Videogebühren

ggf. zusätzliche Hotelübernachtungen und Transferfahrten während der An- und Abreise (abhängig von den von Ihnen gewählten Flüge, wenn Sie ggf. schon vorher anreisen oder später abreisen)

Auslandskranken­versicherung mit Rückholoption und Reiserücktrittversicherung, wie z.B. bei Travelsecure günstig über die TERRA-UNICA-Internetseite abzuschließen

Reiseversicherungen Infos zu Versicherungen unbedingt lesen

Die im Tourverlauf genannten Tierarten sollen Ihnen einen Eindruck von den Beobachtungsmöglichkeiten geben. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich alle finden werden.

Bringen SIe bitte ein gutes Fernglas und vielleicht auch ein Spektiv mit!

 

 

Die Kriminalitätsrate liegt in Südafrika weitaus höher bei uns – vor allem in den größeren Städte – aber nicht nur dort. In den Exkusionsgebieten in abgelegenen Gebieten ist alles viel entspannter. Auch kennen die lokalen Führer die Situation vor Ort und geben im Zweifelsfall Tipps.

Die Wahrscheinlichkeit während einer Reise einem Verbrechen zum Opfer zu fallen deutlich geringer als dass „nichts“ passiert und die überwiegende Mehrheit der Touristen reist mit vielen positiven Erinnerungen nach Hause.

Weitere Informationen erhalten Sie mit Ihrer Buchungsbestätigung und unter www.auswaertiges-amt.de.

Lesen Sie auch unbedingt auch die wichtigen Hinweise zu allen TERRA-UNICA-Reisen!

Ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption und einer Reiserücktrittsversicherung ist dringend anzuraten!!

TERRA UNICA vermittelt diese Versicherungen über Travelsecure (Würzburger Versicherungs-AG) – günstig online abzuschließen – Button links anklicken, dann gelangen Sie direkt zum Tarifrechner.

Wenn Sie nicht selbst im Internet buchen können, ist TERRA UNICA gerne behilflich.