Spanien - Andalusien: Doñana und Vogelzug an der Straße von Gibraltar

Foto Pau Lucio

Reise-Code: E-And_b19

Reisethema: OrniReise  (Gruppenpauschalreise)

31.08. bis 10.09.2019  (11 Tage)

ab 2100,- €

♦ Vogelzug an der Straße von Gibraltar (diverse Watch Points und Hot Spots) ♦ Coto Doñana National Park  ♦  Korkeichenwald Los Alcornocales ♦  Felsen von Gibraltar

Andalusien, im äußersten Süden der Iberischen Halbinsel gelegen, weist eine bedeutende Anzahl an sehr attraktiven Naturlandschaften auf. Hauptpunkte des Tourprogramms sind der Nationalpark Coto de Doñana und die Naturlandschaften in der Umgebung von Tarifa sowie abschließend ein Besuch auf dem berühmten Felsen von Gibraltar. Der alljährliche Vogelzug an der Straße von Gibraltar steht im Fokus dieser Reise – wir beobachten von strategisch gut ausgewählten Standorten dieses spektakuläre Naturschauspiel und hoffen natürlich auf eine rege Zugtätigkeit und seltene Arten! Doch die Reise bietet noch mehr: Schmetterlinge, Libellen und Wildpflanzen stellen am Ende des Sommers weitere Attraktionen dar, welchen der Reiseablauf ebenfalls Rechnung trägt. Dazu kommt auch noch eine abwechslungreiche, oft von Extremen geprägte Landschaft. Nimmt man dazu noch ein kulturelles Erbe, in dem sich Orient und Okzident begegnen, so ist ein vielseitiges Reiseerlebnis gesichert.

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Wohin wir fahren - die Hauptreiseziele

Die Beschreibungen der einzelnen Exkursionsgebiete sollen einen Eindruck von der Landschaft mit ihrer Flora und Fauna geben. Wir werden Vieles, aber sicherlich nicht alles sehen. Auch werden wir nicht an allen Lokalitäten alle Habitate besuchen. Genaueres steht im Reiseverlauf. Auch wird der Exkursionsplan ggf. den aktuell herrschenden Beobachtungsbedingungen angepasst.

Der knapp 55 000 Ha umfassende Nationalpark Coto de Doñana ist Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet und gleichzeitig ältester Nationalpark. Aufgrund seiner einzigartigen Landschaft und vielfältigen Fauna wurde er 1994 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Die Coto de Doñana besteht aus riesigen Sedimentanschwemmungen im Delta des Guadalquivir. Mächtige bis zu 40 m hohe Dünen trennen die Marismas – flache zeitweise überschwemmte Feuchtgebiete – vom Meer. In den Dünentälern wachsen Schirmkiefern, die von den Wanderdünen bei deren Vorrücken begraben werden. Auf den Dünen selbst findet man vor allem Strandhafer und – auf befestigten Dünen – Wacholder. Die Vegetation der stabilisierten Sande besteht aus „monte blanco“, ein von der Gelben Zistrose beherrschtes Gebüsch. An feuchteren Standorten wächst der „monte negro“, der von Stechginster und/oder Besenheide dominiert wird. Vereinzelte Reste von Korkeichen-Wäldern mit wilden Ölbäumen dienen ganzen Löffler- und Reiherkolonien als Nistplatz.

In seinen Feuchtgebieten brüten z.T. seltene Vogelarten, wie Stelzenläufer, Löffler und das Purpurhuhn, welches auch das Emblem des Parks ziert. Der Spanische Kaiseradler wird regelmäßig gesichtet. Für Zugvögel ist die Coto de Doñana einer der wichtigsten Rastplätze auf ihrer Reise zwischen Europa und Afrika. Über die Hälfte aller europäischen Vogelarten wurden im Gebiet gesichtet. Etwa 80 % aller westeuropäischen Entenvögel rasten auf den Gewässern, darunter riesige Schwärme von Graugänsen, Krick-, Pfeif- und Spießenten.

Auch beherbergt das Gebiet die zweitgrößte Population des stark gefährdeten Iberischen Luchses (Pardelluchs). Weitere größere Säugetiere sind Rot- und Damhirsche, Wildschweine, verwilderte Pferde, Ginsterkatzen und Ichneumons.

Dieser kleine nur etwas über 1 km² umfassende See liegt etwa 15 km südöstlich der Stadt Jerez.Er ist von dichter Röhricht- und Riedvegetation umgeben, lokal wachsen auch Tamarisken.

Während der Zugzeit und auch im Winter halten sich hier große Ansammlungen von Wasservögeln auf, darunter Moorenten und Raritäten wie Marmelente und Kammblässhuhn (in letzter Zeit leider nicht mehr gesichtet); Weißkopf-Ruderenten sind Brutvögel. Rohr- und Wiesenweihen sieht man häufig. An schlammigen Uferbereichen halten sich Limikolen auf, vornehmlich, wenn in trockenen Jahren, der Wasserstand stark abfällt. Das Gewässer kann auch völlig austrocknen.

Schmetterlinge und Libellen sind weitere Attraktionen des Feuchtgebietes, und im umgebenen Buschland kommt das Ichneumon (Herpestes ichneumon) vor, eine Mangustenart.

Der Naturpark um die Bucht von Cadiz an der Atlantikküste umfasst viele sehr unterschiedliche Landschaften: Sandstrände, Süß- und Brackwasserseen, Lagunen, Marschland und auch Salinen. Im Hinterland wächst Pinienwald und Buschvegetation. Dementsprechend reichhaltig ist die Flora und Fauna.

In dieser Region befinden sich wichtige Brutplätze für vielerorts bedrohte Vogelarten, wie Stelzenläufer, Säbelschnäbler und Löffler. Natürlich rasten hier auch Zugvögel, vornehmlich Limikolen, darunter Sanderlinge, Steinwälzer und Seeregenpfeifer. Auf dem offenen Wasser der Bucht sieht man diverse Arten von Möwen und Seeschwalben (u.a. Brandseeschwalbe), auch Tordalken und Basstölpel.

Im umliegenden Buschland und Pinienwald hat man Chancen auf Wiedehopf, Mittelmeer-Steinschmätzer und viele andere „Kleinvögel“. Dort lebt auch das europäische Chamäleon.

Die Perleidechse und die Treppennatter sieht man gelegentlich am Strand. Die Gewässer beherbergen zudem viele Amphibienarten.

Der Punta de Tarifa ist der südlichste Punkt des europäischen Festlandes, an dem die Entfernung nach Marokko nur 14 km beträgt. Diesem vorgelagert ist die Isla de Las Palomas (oft auch einfach als Tarifa Island bezeichtnet).

Die Lage zwischen dem Europa und Afrika mit der nur kurzen Strecke über das offene Meer macht die Region zu einem Fixpunkt auf den Routen von mehr als 200 Arten von Zugvögeln.

Das Zusammentreffen von Atlantik und Mittelmeer führt zu einem einzigartigen maritimen Ökosystem. Zu den interessantesten Bewohnern dieser Gewässer zählen Gemeiner Delfin, Blau-Weißer Delfin, Großer Tümmler, Grindwal, Orca, Pottwal und Finnwal.

Etwa 20 km nordwestlich von Tarifa unweit der Atlantikküste liegt die Sierra de la Plata – eine der schönsten und abwechslungsreichsten Mittelgebirge der Region. Unberührte Strände und Sanddünen wechseln mit Pinien- und Eichenwäldern und bergigen Abhängen, von denen man auf die afrikanische Küste blicken kann.

In den Klippen leben Gänsegeier sowie die gefährdeten Schmutzgeier und die Blaumerle. In den Wäldern kommt der u.a. der endemische Iberiengrünspecht vor, der leicht an seinem charakteristischen Ruf erkennbar ist. Während der Zugzeit ziehen Tausende Weißstörche und Wespenbussarde sowie Hunderte Schwarzmilane, Zwerg- und Schlangenadler entlang der nahen Küste bei Bolonia. Im dortigen Buschland sieht man Mittelmeersteinschmätzer, Rotkopfwürger, Orpheusspötter und vieleicht den seltenen Heckensänger. In den mit Wacholder und Ginster bestanden Randdünen lebt das Basiliskenchamäleon (Afrikanisches Chamäleon) auf, während sich Perleidechsen oft in den Ruinen der altrömischen Siedlung Baelo Claudia sonnen. Um die gut erhaltenen Säulen, Aquädukte und dem Amphitheater kann man häufig Samtkopf-Grasmücken beobachten.

Das bei Ornithologen als La Janda bekannte Gebiet (c. 40 km nordöstlich von Tarifa) war einst eines der größten Seen und Feuchtgebiete Europas. Doch schon im 19. Jahrhundert begann die Trockenlegung und die Umgestaltung zur einer Region mit intensiver Landwirtschaft. Natürliche Vegetation ist heute nur entlang der schilfgesäumten Dränagekanäle erhalten. Weitere Habitate bilden die riesigen prärieartigen Felder, sowie vereinzelte Korkeichenwälder und wenige traditionelle Wiesen und -weiden.

Trotz der immensen Landschaftsumgestaltung ist dieses Gebiet immer noch ein wichtiges Habitat für viele seltene Vogelarten, wie Rothuhn, Groß- und Zwergtrappe, Triel, Uhu, Steinkauz, Kolkrabe, Kalander- und Haubenlerche, Zistensänger, Einfarbstar und Schwarzkehlchen.

Während des Vogelzuges halten sich hier Knäkente, Schwarzstorch, Purpurreiher, Fischadler, Wespenbussard, Sperber, Bruchwasserläufer, Blauracke, Wendehals, Stummellerche, Blaukehlchen, Gartenrotschwanz, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Wiesenschafstelze und Baumpieper auf.

 

Der Parque Natural Los Alcornocales (40 km nördlich von Tarifa gelegen) erhebt sich wie eine Bastion gegen die in dieser Region häufigen starken und regenreichen Ost- und Westwinde. In seinen dichten Wäldern finden Zugvögel vor den Elementen Schutz, und so kann man hier bei entsprechender Wetterlage besonders viele Kleinvögel beobachten.

Wind und Wetter haben die aus Sand- und Kalkstein bestehenden Berge zu teilweise phantastischen Formen modelliert, mit Klippen und zahlreichen Höhlen in den Karstgebieten. Zudem gruben sich etliche Flüsse und Bäche, die dem Mittelmeer und Atlantik zuströmen, lange und verhältnismäßig tiefe Schluchten (canutos) in das Gebirge.

Das Landschaftsbild wird geprägt von Korkeichenwäldern, nach denen dieser Naturpark benannt ist. Die wärmeliebende Korkeiche ist der dominierende Baum, an sonnigen Hängen gedeihen auch Erdbeerbaum, Steinlinde und Kreuzdorn, wohingegen die Portugiesische Eiche schattige Standorte bevorzugt. An den letzteren wachsen auch zahlreiche Pilzarten. In niederen Lagen findet man moorige Areale mit kleinen Vegetationsinseln, auf denen sich – neben Heide, Zwergpalme und Myrte – Reste der ursprünglichen wilden Olivenwälder erhalten haben. Teile des Gebietes werden auch als Weideland genutzt.

Die canutos beherbergen einen besonderen botanischen Schatz. Beschattet von Erlen, die an den Rändern der Schluchten stehen, wächst am feuchten Grunde ein subtropischer, feuchter Wald vom Typ Laurisilva, der einem Nebelwald aus dem Tertiär-Erdzeitalter ähnelt – mit einem für diese Breiten ungewöhnlichen Dickicht aus Rhododendren, Lorbeer, Lomatia dentata, Lorbeerblättrigem Schneeball, Erlen, Stechpalmen und Adlerfarnen. In den Gewässern kommt noch der europäischer Otter vor, dazu z.T. seltene Libellen und der Eisvogel.

Die Berggipfel sind das Revier des Iberiensteinbocks, und in den tiefergelegenen Wäldern leben Reh, Ginsterkatze, Dachse und Mangusten. Auch etwa die Hälfte aller Amphibien und Reptilien der Iberischen Halbinsel, sowie 11 Arten von Fledermäusen, die in den Kalksteingrotten leben, sind in diesem 1677 km2 großen Reservat zu finden.

Bei der Kleinstadt Barbate mündet der gleichnamige Fluss in den Atlantik (Entfernung von Tarifa ca. 40 km). Der dortige Parque Natural de la Breña y Marismas de Barbate umfasst so unterschiedliche Ökosysteme wie offenes Meer, Salzmarschen, Pinienwälder und bis zu 100 m hohe Klippen, auf den Dohlen, Möwen und Wanderfalken nisten. Wieder hier angesiedelt wurde der Waldrapp, dessen Vorkommen auf einige Winkel der Türkei und Marokkos beschränkt war.

An der Mündung des Flusses Barbate befindet sich ein Marschgebiet, dessen verzweigte Kanäle einen idealen Lebensraum für Limikolen bilden. Hier liegen auch ganzjährig wasserführende Süßwasserseen, auf denen sich insbesondere während längerer Trockenzeiten große Mengen von Wasservögeln sammeln. Die Umwandlung eines Teils der natürlichen Biotope in Aquakulturen schuf neue Habitate, in denen sich Arten wie Rotflügel-Brachschwalbe, Triel, Korallenmöwe, Silberreiher und Steppenmöwe angesiedelt haben. Weitere „Zielvögel“ bei unseren Exkursionen sind Kurzzehen- und Kalanderlerche.

Gibraltar ist ein weitgehend eigenständiges britisches Überseegebiet im Süden der Iberischen Halbinsel, das seit 1704 unter der Souveränität des Vereinigten Königreichs steht. Die Halbinsel, die eine Landfläche von ca. 6,5 km2 hat, bildet die östliche Begrenzung der Bucht von Algeciras. Auf der spanischen Seite der nur 1,2 km langen Grenze liegt die Stadt La Linea de la Conception.

Der Ministaat besteht aus einem flachen, größtenteils sandigen Gebiet und dem Felsen von Gibraltar, dessen Spitze eine Höhe von 426 m ereicht. Der Osthang des Felsens ist steil und sandig, mit nur spärlicher, wüstenartiger Vegetation. Hier befinden sich die Orte Sandy Bay und Catalan Bay. Die Stadt Gibraltar mit ihren über 30.000 Einwohnern meist britischer, spanischer, italienischer oder portugiesischer Herkunft liegt an seiner flacher ansteigenden Westseite. Die Vegetation ist hier vergleichsweise üppig und dicht. An an der Südspitze Gibraltars liegt Europa Point mit dem Heiligtum „Unserer Lieben Frau von Europa“.

Das 1993 geschaffenene Naturschutzgebiet Upper Rock umfasst ca. 40% der gesamten Landfläche Gibraltars. Hauptattraktion ist eine Kolonie freilebender Berberaffen, die vermutlich aus Marokko herübergelangt sind. Aufgrund seiner strategischen Lage und des relativ milden Klimas wird der Felsen während der Vogelzugzeit im Herbst und Frühjahr von vielen Zugvögeln als Rastplatz benutzt. Auch unter den Pflanzen befinden sich einige Raritäten wie die in Europa nur hier vorkommende Iberis gibraltarica, eine Schleifenblumenart.

Foto Manuel Morales

Was wir sehen möchten - unsere Zielarten

Der Fokus dieser Reise liegt auf der Beobachtung von Zugvögeln auf dem Weg Richtung Afrika. Der Vogelzug bei Tarifa ist eines der spektakulärsten Naturschauspiele Europas. Zweimal jährlich, von Februar bis Mai und von Juli bis Oktober, bietet die Straße von Gibraltar ein faszinierendes Schauspiel. Zu diesen Zeiten ziehen u.a. fast 100.000 Schwarzmilane, 80.000 Wespenbussarde, 4.000 Schmutzgeier, 35.000 Zwergadler, 80.000 Weißstörche, ca. 3.500 Schwarzstörche sowie zahllose Sperlings- und Entenvögel über die Meerenge, um sich auf dem europäischen Festland zu paaren und ihre Jungen aufzuziehen, bzw. – nach erledigtem Brutgeschäft – in Afrika zu überwintern. Besonders „Segelflieger“ wie Störche, Milane, Geier und Adler, welche auf die Thermik angewiesen sind, nutzen Passagen wie die Straße von Gibraltar, um zwischen ihren Brutgebieten und Winterquartieren zu migrieren. 

Zweimal jährlich, von Februar bis Mai und von Juli bis Oktober, bietet die Straße von Gibraltar ein faszinierendes Schauspiel. Zu diesen Zeiten ziehen u.a. fast 100.000 Schwarzmilane, 80.000 Wespenbussarde, 4.000 Schmutzgeier, 35.000 Zwergadler, 80.000 Weißstörche, ca. 3.500 Schwarzstörche sowie zahllose Sperlings- und Entenvögel über die Meerenge, um sich auf dem europäischen Festland zu paaren und ihre Jungen aufzuziehen, bzw. – nach erledigtem Brutgeschäft – in Afrika zu überwintern. Besonders „Segelflieger“ wie Störche, Milane, Geier und Adler, welche auf die Thermik angewiesen sind, nutzen Passagen wie die Straße von Gibraltar, um zwischen ihren Brutgebieten und Winterquartieren zu migrieren.

Zu Reisezeit im September können wir teilweise große Trupps („Ketten“) von Schwarz- und Rotmilanen, Wespenbussarden, Rohr- und Wiesenweihen erwarten. Weitere interessante Arten sind Zwerg- und Schlangenadler, Schmutzgeier, Rötelfalke, Habicht, Sperber u.v.m. Die meisten Gänsegeier machen sich etwas später auf den Weg, wir hoffen aber dennoch welche zu sehen. Immer wieder hat man auch Glück mit Raritäten: Sperbergeier und Eleonorenfalken werden immer wieder einmal gesichtet.

Eindrucksvoll ist auch der Zug der Weiß- und Schwarzstörche.

Wir beobachten von strategisch gut gelegenen Aussichtspunkten, den sog. Watch Points. Dort versammeln sich jedes Jahr Vogelbegeisterte (Birder) aus ganz Europa, um dem Schauspiel der Migration beizuwohnen. Viele Freiwillige zählen hier auch „professionell“ für die Wissenschaft die Anzahl der vorbeiziehenden Arten. Die statistische Auswertung dieser Daten gibt wertvolle Hinweise auf die Bestandsentwicklungen in Europa. An guten Tagen passieren Tausende von Vögeln, und alle Ferngläser und Spektive sind gen Himmel gerichtet. So werden auch immer wieder seltene Arten identifiziert.

Es ziehen aber nicht nur die großen Greife und Störche, sondern auch viele (Klein-)vögel, die man besser an Lokalitäten beobachtet, an denen sie rasten, bevor sie den Flug über die Straße von Gibraltar hinüber zum anderen Kontinent wagen. Die von uns geplanten Lokalitäten sind unter „Wohin wir fahren – Hauptreiseziele“ beschrieben und auch die Vogelarten, die jeweils zu erwarten sind. Entsprechend den herrschenden Witterungsbedingungen muss der Exkusionsplan ggf. angepasst werden.

Die Vogelbeobachtung ist der Hauptaspekt dieser Reise, aber wir legen auch mehr als einen Augenmerk auf die Natur als Ganzes, genießen die Landschaft mit ihrer Flora und Fauna. So steht u.a. eine Frühexkursion auf dem Programm, bei der eine Chance auf die Sichtung eines iberischen Luchses besteht. In der Straße von Gibraltar hoffen wir dann auf Meeressäuger und unternehmen zu diesem Zwecke eine Bootstour. Im Naturpark Los Alcornocales erkunden wir einzigartige, dichte Schluchtwälder und entdecken vielleicht seltene Libellen. Genaueres zu diesen Exkursionen und den zu erwartenden Arten finden Sie in der Beschreibungen der Hauptreiseziele und im Reiseverlauf.

Wespenbussard – Foto Manuel Morales

Tag für Tag - der Reiseverlauf

Bitte beachten Sie, dass für den Vogelzug Wetterbedingungen wie Windrichtung und -stärke eine wichtige Rolle spielen. Aus diesem Grunde ist der jeweilige Tagesablauf von den herrschenden Witterungsverhältnissen abhängig. Um ein optimales „Birding-Erlebnis“ zu gewähren, können einzelne Programmpunkte ausgetauscht oder ggf. durch solche, die zum jeweiligen Zeitpunkt günstigere Beobachtungsbedingungen bieten, ersetzt werden. Flexibiliät ist bei Exkursionen dieser Art eine Notwendigkeit, und – da wir die meisten Beobachtungen von Tarifa aus unternehmen – auch gewährleistet. Tagesfahrtzeiten und -strecken in der Reisebeschreibung sind aus demselben Grunde nur ungefähre Angaben. Rechnen Sie damit, dass wir an den meisten Tagen von morgens bis abends „unterwegs“ sind, denn Fahrtzeiten sind keine Exkursionszeiten. Letztere richten sich nach der Beobachtungssituation. In Spanien wird zudem am Abend erst recht spät gegessen. Essenszeiten vor 20.00 Uhr sind nicht möglich auf dieser Reise (Wir organisieren das Abendessen so früh wie möglich).

Treffen mit der Gruppe und der deutschsprachigen Reiseleitung im Laufe des Tages (nach Absprache), vermutlich schon am Flughafen, spätestens am Abend im Hotel. Je nach Ankunftszeit der einzelnen Teilnehmer haben wir vielleicht schon die Gelegenheit zu einer gemeinsamen (optionalen) Stadtbesichtigung. Ansonsten steht der Tag zur freien Verfügung. – Übernachtung: Mittelklasse­hotel in Sevilla (kann erst ausgewählt und reserviert werden, wenn die Durchführung der Reise gesichert ist)

Die Anreise nach Sevilla und die Rückreise ist nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Selbstverständlich werden Sie bei der Auswahl der Flugverbindung für die An-/Rückreise beraten. Lesen Sie dazu unbedingt die „Infos zur Anreise“ und das Infoblatt „Fluganreise“.

Tipp: Reisen Sie einige Tage vorher an und entdecken Sie das geschichtsträchtige Sevilla auf eigene Faust.

2.Tag (So, 1.9.2019): Am Morgen treffen wir unsere lokalen Guides und machen uns auf den Weg zu der malerischen kleinen Ortschaft El Rocio am Doñana-Nationalpark, die an ein Filmset aus einem “Spaghetti-Western” erinnert. In den Marschgebieten und Wäldern ihrer Umgebung leben u.a. Heidelerche und Iberienraubwürger. Nach dem Abendessen begeben wir uns auf die Suche nach dem Rothals-Ziegenmelker. – Fahrtstrecke: ca. 85 km, 1 ¼ Std.; Übernachtung: Casa Rural de Arenas del Rocio, El Rocio; M/A

3.Tag (Mo, 2.9.2019): Unser Hauptexkursionsziel des Tages ist die Coto de Doñana. Den eigentlichen Nationalpark darf man nur im Rahmen einer „offiziellen“ Safari besuchen, bei der die Fahrzeuge nicht verlassen werden dürfen. Das ist für eine intensive Beschäftigung mit der Natur abträglich. Wir besuchen deshalb für die Vogelbeobachtung Gebiete in der Pufferzone knapp außerhalb des Schutzgebietes. Dazu müssen wir relativ lange Stecken mit dem Exkursionsfahrzeug auf unbefestigten Fahrwegen zurücklegen, was aber wettgemacht wird durch die zu erwartende Vielfalt an attraktiven Arten, darunter Sichler, Weißstorch, Kurzzehen- und Kalanderlerche. Außerdem besuchen wir einige kleinere benachbarte Natur­reservate, in denen gewöhnlich Weißkopf-Ruderente, Moorente und Kolbenente zu finden sind. – Fahrtstrecke: ca. 80 km, 2 Std.; Übernachtung: Casa Rural de Arenas del Rocio, El Rocio; F/M/A

4.Tag (Di, 3.9.2019): Der heutige Tag beginnt mit einer Frühexkursion, während der wir dem seltenen iberischen Luchs auf der Spur sind, dessen Bestände sich in den letzten Jahren erfreulicherweise etwas erholt haben. Die Tiere lassen sich nur selten sehen, aber eine Sichtung ist nicht ganz ausgeschlossen. Später machen wir uns auf in Richtung Straße von Gibraltar mit Zwischenstopps in Jerez und der Laguna de Medina, wo wir nach der Weißkopf-Ruderente und auch dem Kammblässhuhn suchen, welches aber leider in den letzten Jahren nur nicht mehr zu finden war. Den Tag beschließen wir mit einem Beobachtungsstopp in der Bucht von Cadiz. Wir hoffen auf viele Limikolen wie Regenbrachvogel, Pfuhlschnepfe, Steinwälzer, Rot- und Grünschenkel sowie Dunkler Wasser­läufer. Große Zahlen von Rosaflamingos und Korallenmöwen halten sich an nahegelegenen Salzpfannen auf. – Fahrtstrecke: ca. 280 km, 3 Std.; Übernachtung: Hotel La Torre, Tarifa; F/M/A

5.Tag (Mi, 4.9.2019)  Tarifa: Wir besuchen morgens die der Küste vorgelagerte Isla de Las Palomas, von der man – neben einem grandiosen Blick auf die marokkanische Küste – eine gute Chance hat, Seevögel sowie evtl. Delfine und Wale zu beobachten. Wenn dann der Vogelzug aufgrund der sich bildenden Thermik in Gang kommt, begeben wir uns zu einem strategisch günstigen Zugvogelbeobachtungspunkt (watch point) in der Region Tarifa. Welche Lokalität gewählt wird, hängt von den aktuellen Beobachtungsverhältnissen ab, z.B. von der Windrichtung. Unser lokaler Führer kennt sich aus! Vielleicht besuchen wir auch mehrere Standorte. So widmen wir uns – mit dem Blick auf den Himmel (Fernglas!) – den vorbeiziehenden Vögeln auf dem Weg nach Afrika. Diese Beobachtungen werden uns den ganzen Tag beschäftigen. Zielarten sind u.a. Schwarz- und Weißstorch, Zwerg- und Schlangenadler, Wespenbussard und Wiesenweihe. Wir sollten auch immer auf Seltenheiten wie Sperbergeier oder Adler­bussard achten! – Fahrtstrecke: ca. 100 km, 2 Std.; Übernachtung: Hotel La Torre, Tarifa; F/M/A

6.Tag (Do, 5.9.2019): Der Strand von Los Lances in der Nähe von Tarifa ist einer der besten Orten um Cory-Sturmtaucher, Korallenmöwe und Brandseeschwalbe zu sehen. Sogar die Rüppell­seeschwalbe wird hier regelmäßig gesichtet. Zusätzlich beobachten wir von diversen Watch Points in der Region Algeciras. Außerdem auf dem Plan steht die Sierra de la Plata („Silberberge“), einer der landschaftlich schönsten und abwechslungs­reichsten Gegenden an der Straße von Gibraltar, von wo man einen herrlichen Ausblick auf die Atlantikküste hat. Nicht weit von hier gab es Brutnachweise von Kaffern- und Hausseglern – zwei in Europa sehr seltenen Arten, nach denen wir natürlich Ausschau halten. Des Weiteren erwarten wir Weißbart-Grasmücke, Blaumerle, Mittelmeer-Steinschmätzer und Rötelschwalbe. Vielleicht haben wir auch eine Chance auf Rothals-Ziegenmelker, die in dieser Region während der Zugzeit rasten. – Fahrtstrecke: ca. 100 km, 2 Std.; Übernachtung: Hotel La Torre, Tarifa; F/M/A

7.Tag (Fr, 6.9.2019): Wir fahren in den nördlich von Tarifa gelegenen Naturpark Los Alcornocales (Korkeichenwald). Hier ist die Vogelbeobachtung an windigen Tagen besonders „produktiv“, wenn viele Kleinvögel zwischen den Bäumen Schutz suchen. Wir hoffen auf Samtkopf-Grasmücke, Berglaubsänger, Sommergoldhähnchen, Pirol, Gartenbaumläufer und Rotkopfwürger. Später wandern wir entlang des El-Tiratero-Bachlaufs, was uns Schmetterlinge, Libellen und bunte Wildblumen bescheren sollte. Unter den Libellen kommen hier drei Relikte aus der warmen Tertiärzeit vor: Gekielter Flussfalke (Oxygastra curtisii), Europäischer Flussherrscher (Macromia splendens) und Gomphus graslinii. Den Rest des Tages verbringen wir an der Palmones-Bucht, gelegen zwischen Algeciras und Gibraltar, wo wir nach Fischadlern, Reihern und Limikolen ausschauen. – Fahrtstrecke: ca. 150 km, 3 Std.; Übernachtung: Hotel La Torre, Tarifa; F/M/A

8.Tag (Sa, 7.9.2019)  Straße von Gibraltar: Wir unternehmen eine Bootstour, während der wir hoffentlich Grindwal, Tümmler und vielleicht sogar einen Orka zu sehen bekommen. An Seevögeln bestehen gute Aussichten auf Cory- und Balearensturmtaucher, Skuas sowie verschiedene Seeschwalben. Nach dem Mittagessen besuchen wir das Barbate-Feuchtgebiet, wo häufig Fischadler, Raubseeschwalbe, Dünnschnabelmöwe und diverse Limikolen gesichtet werden. ca. 120 km, 2 ½ Std.; Übernachtung: Hotel La Torre, Tarifa; F/M/A

9.Tag (So, 8.9.2019)  La Janda ist eine weitere Top-Birdingadresse an der Straße von Gibraltar, wo wir u.a. Wiesenschafstelze, Weidensperling, Purpur- und Rallenreiher zu sehen hoffen. Normalerweise halten sich hier auch eine stattliche Anzahl von Weißstörchen, Sichlern und Löfflern auf. Unter den Greifvögeln finden sich so interessante Arten wie Gleitaar, Spanischer Kaiseradler und Habichtsadler. Verschiedene Beobachtungsstationen (watch points) entlang der Bucht von Algeciras werden unser Erlebnis Vogelzug vervollständigen, bevor wir abends nach La Línea de la Concepción weiterfahren. – Fahrtstrecke: ca. 150 km, 3 Std.; Übernachtung: Ohtels Campo de Gibraltar; F/M/A

10.Tag (Mo, 9.9.2019):  Wir besuchen vormittags u.a. das Naturschutzgebiet Upper Rock auf dem Felsen von Gibraltar. Voraussichtlich fahren wir per Cable Car oder mit einem Minibus hinauf und genießen die fantastische Aussicht. Dort begrüßen uns auch die berühmten Berberaffen. Selbstverständlich haben wir auch heute ein Augenmerk auf den Vogelzug und heimische Arten sowie auf die Flora. Die Wartezeiten bei der Ein-und Ausreise nach Gibraltar können manchmal lang sein. Wir werden sehr früh am Morgen die Grenze passieren und hoffen, dass wir nachmittags schnell „durchkommen“. Vielleicht haben wir dann auf dem Weg nach Malaga noch Zeit für einige Naturbeobachtungen. – Hotel in Malaga (kann erst festgelegt werden, wenn die Durchführung der Reise gesichert ist)

11.Tag (Mo, 10.9.2019): Individuelle Heimreise. Je nachdem, wann Ihr Rückflug startet, haben Sie noch Gelegenheit zu einer Stadtbesichtigung auf eigene Faust (Kosten exklusiv).

Wenn Sie die Anschlusstour gebucht haben, treffen Sie auf die Teilnehmer der Reise „Vielseitiges Andalusien: Wüste – Berge – Meer“.

Schmutzgeier – Foto Manuel Morales

Wichtige Daten zu Ihrer Reise

Reisecode: E-AND_b19

Reisetermin:  31.08. bis 10.09.2019 + ggf. Tage für An- und Rückreise

Reisepreis:  Ab Sevilla bis Malaga pro Person im Doppelzimmer 2100,- €Einzelzimmerzuschlag 220,- €
Information über ungefähre Flugpreise finden Sie unter „Infos zur Anreise“.

Kombi-Möglichkeit mit: „Vielseitiges Andalusien – Wüste, Berge & Meer“

Teilnehmerzahl: 6 Teilnehmer + 1 deutschsprachige TERRA-UNICA- Reisebegleitung (ein 9-Sitzer-Minibus); [7 Teilnehmer nicht möglich, wegen ungünstiger Auslastung der Fahrzeuge]; 8 – 12 Teilnehmer + 1 deutschsprachige TERRA-UNICA- Reisebegleitung (zwei 9-Sitzer-Minibusse)

Anmeldeschluss: 01.02.2019 Vogelzugzeit ist Hochsaison in Andalusien! Wir müssen die Hotels usw. frühzeitig buchen!!!

Absagevorbehalt: Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann TERRA UNICA die Reise – bis spätestens am 30.Tag vor Reisebeginn – absagen. (Die Absage erfolgt normalerweise schon dann, wenn bei Überschreiten des Anmeldeschlusses die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Allerdings kann dieser Termin nach hinten verschoben werden, wenn nur noch wenige Teilnehmer fehlen und/oder noch Vormerkungen auf die Reise vorliegen.)

Bitte wichtige Hinweise beachten!

Die Reise beginnt in Sevilla und endet in Malaga.

Die An- und Rückreise erfolgt individuell, ist nicht im Reisepreis eingeschlossen und nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise.  Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der Flugverbindungen und stellen – auf Wunsch – den Kontakt zu einer entsprechenden Agentur her; Genaueres dazu im „Infoblatt Fluganreise“.

Bei Flugverbindungen von Deutschland nach Spanien gibt es eine vielfältige Auswahl von Billigflügen unter 100,- € bis zu „normalen“ Linienflügen. Rechnen Sie mit ca. 300,-  für hin- und zurück, was aber je nach Buchungszeitpunkt und Airline auch viel günstiger sein kann, aber auch nach oben abweichen.

Normalerweise werden alle Gäste am Flughafen abgeholt, wenn das organisatorisch zu den von Ihnen gewählten Anreisezeiten möglich ist. Es können ggf. noch Kosten für den Transfer zum Hotel anfallen. Alles wird vor der Reise genau abgesprochen.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Buchen Sie noch keine Tickets, bevor die Durchführung der Reise gesichert ist und Sie Informationen zum Treffen am Zielort erhalten haben!!!!!!!

Bitte wichtige Hinweise beachten!

Personalausweis (EU-Land); keine Impfungen vorgeschrieben

(Ausführlichere Infos erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen)

Die Reise ist für ornithologisch interessierte Reisende konzipiert, die auch noch etwas mehr als „Birding“ erleben wollen. Sie sollten „Einsatzfreudigkeit“ und Geduld insbesondere bei der Zugvogelbeobachtung mitbringen und an der Vogelbestimmung und der Suche nach seltenen Arten Spaß finden, doch auch einen Blick für die Natur im Ganzen haben.

Sie sollten ein gutes Fernglas und vielleicht auch ein Spektiv mitbringen.

Die Reise erfordert keine besondere körperliche Fitness. Sie sollten allerdings in der Lage sein, Naturexkursionen (langsames Gehtempo mit vielen Beobachtungsstopps, keine langen Wanderungen) auch in unwegsamem Gelände (Wanderschuhe!) zu unternehmen. Es muss auch schon einmal eine kleine Steigung (Mittelgebirge!) überwunden werden.

Die Reise ist nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.

 
 
In der ersten Septemberhälfte kann es noch recht warm bis „heiß“ sein (bis an die 30oC). An der Küste wird die Temperatur durch die z.T. starken Winde gemildert, was aber auch etwas lästig sein kann. Regen ist kaum zu erwarten, aber auch nicht ganz auszuschließen.

Lokale (englischsprachige) Naturführer: Pau Lucio (+ bei Gruppengröße über 6 Personen Manuel Morales) + Ulrike Wizisk von TERRA UNICA (deutsche Reisebegleitung = „Gruppenleitung“).  

Eine Reiseleitung/-begleitung durch eine bestimmte Person ist nicht garantiert. Bitte unbedingt wichtige Hinweise zur Reiseleitung beachten!

Die Unterkünfte dieser Reise:

Die erste Nacht der Reise verbringen wir in Sevilla oder vielleicht auch in Jerez, je nachdem, welche Flugverbindungen von den Teilnehmern gebucht werden. Dieses Mittelklasse-Hotel kann also erst ausgewählt werden, wenn die Durchführung der Reise gesichert ist.

Der Ort El Rocio befindet sich unweit des Donana-Nationalparks, während unser Hotel in Tarifa strategisch günstig für die Exkursionsziele in der Umgebung liegt. In La Linea de la Conception sind wir für eine Nacht in einem großen Hotelkomplex direkt an der Grenze zu Gibraltar.

El Rocio: Casa Rural de Arenas del Rocio http://www.arenasdelrocio.es/

Tarifa: Hotel La Torre http://hotellatorre.net/

La Linea de la Conception: Ohtels Campo de Gibraltar

Entspechend Ihres gebuchten Fluges ist ggf. noch eine Übernachtung in Malaga notwendig (exklusiv).

 


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Bitte unbedingt wichtige Hinweise zu Unterkünften beachten!

 

Reiseleitung/-begleitung wie beschrieben (Bei der Nutzung von zwei Fahrzeugen kann nicht auf beiden Fahrzeugen eine deutschsprachige Begleitung anwesend sein) 

Fahrten und Transfers wie im Reiseverlauf beschrieben; je nach Gruppengröße ein oder zwei 9-Sitzer Minibusse

Unterkünfte wie angegeben

Mahlzeiten wie angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen), oft Picknick

Exkursionen wie beschrieben (außer optionale Aktivitäten), inkl. Cable Car bzw. Minibustour in Gibraltar (Welche Variante wir wählen, wird entschieden, wenn die Durchführung der Reise gesichert ist.)

Eintrittspreise und Gebühren (außer für optionale Aktivitäten)

TERRA-UNICA-REISELEITFADEN mit Tipps und Infos

Checkliste zum Eintragen der beobachteten Tierarten

Alle Preisangaben für nicht von TERRA UNICA angebotenen Leistungen ohne Gewähr

An-/Rückreise nach Sevilla – von Malaga  (Infos zur Anreise“ und das Infoblatt „Fluganreise“ lesen!)

Getränke und ggf. zusätzliche Mahlzeiten

Trinkgelder sind natürlich freiwillig (vielleicht ca. 3-5 € pro Tag/Person z.B. für den Führer, dazu kleinere Trinkgelder in den Hotels)

Kosten für optionale Aktivitäten, also solche, die nicht Teil des beschriebenen Reiseprogramms sind bzw. dort mit „optional“ gekennzeichnet sind

ggf. Foto- und Videogebühren

ggf. zusätzliche Hotelübernachtungen und Transferfahrten während der An- und Abreise (abhängig der von Ihnen gewählten Reiseroute) 

Auslandskranken­versicherung mit Rückholoption und Reiserücktrittversicherung, wie z.B. bei Travelsecure günstig über die TERRA-UNICA-Internetseite abzuschließen

Reiseversicherungen Infos zu Versicherungen unbedingt lesen

 

 

Die im Tourverlauf genannten Tierarten sollen Ihnen einen Eindruck von den Beobachtungsmöglichkeiten geben. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich alle finden werden.

Zugvögel am Himmel sind am besten mit dem Fernglas zu beobachten, oft fliegen Sie sehr hoch, allerdings gibt es immer wieder Situationen, wo sie einem „näher kommen“. Dann ergeben sich auch gute Gelegenheiten zum Fotografieren (Teleobjektiv).

Ansonsten herrschen normale Bedingungen bei der Vogelbeobachtung, wie wie sie von „zu Hause“ gewöhnt sind. Oft sind rastende Zugvögel so sehr mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt, dass man sie in Ruhe beobachten und teilweise auch recht gut fotografieren kann. Wir achten sehr darauf, dass wir die Tiere nicht stören, denn sie sollen doch gestärkt auf ihre große Reise gehen.

Bringen SIe bitte ein gutes Fernglas und vielleicht auch ein Spektiv mit!

 

Spanien ist im ganzen ein ziemlich sicheres Reiseland. Allerdings ist das Risiko von Taschendiebstahl und anderer (Klein-)Kriminalität in den touristisch frequentieren Gegenden relativ hoch, weshalb man gut auf seine Wertsachen aufpassen sollte.

Das terroristische Anschlagsrisiko entspricht anderen europäischen Ländern. 

Weitere Informationen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen und unter www.auswaertiges-amt.de.

 

Lesen Sie auch unbedingt auch die wichtigen Hinweise zu allen TERRA-UNICA-Reisen!

Ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption und einer Reiserücktrittsversicherung ist dringend anzuraten!!

TERRA UNICA vermittelt diese Versicherungen über Travelsecure (Würzburger Versicherungs-AG) – günstig online abzuschließen – Button links anklicken, dann gelangen Sie direkt zum Tarifrechner.

Wenn Sie nicht selbst im Internet buchen können, ist TERRA UNICA gerne behilflich.