Kenia: Safari pur!

In der Massai  Mara – Foto Washington Wachira


Reise-Code: KEN20 (Hauptreise) + KEN20v (Verlängerung)

Reisethema: Safari/FotoReise (Gruppenpauschalreise)

  

20.08. – 12.09.2020 (13 Tage) + je einen Tag für An- und Abreise
mit optionaler Verlängerung bis 15.09.2020 (16 Tage)

ab 4190,- €

♦ Massai Mara Nakuru-See ♦ Samburu-Schutzgebiet Abadare National Park ♦ Amboseli-Nationalpark ♦ Tsavo West National Park ♦ Tsavo East National Park (Verlängerung) „Big Five“ ♦ „Northern Five“Gnuwanderung Fokus auch auf seltene Tiere Vogelbeobachtung


Kenia: Safari pur! Während der 13-tägigen Safarireise durch die wildreichsten Schutzgebiete und Nationalparks Südkenias besuchen wir verschiedene Habitate wie Gras-, Strauch- und Baumsavanne, unterschiedliche Feuchtgebiete und Hochlandwaldungen, die – zusammen mit der sie bevölkernden Tierwelt – ein unvergessliches Naturerlebnis und eindrucksvolle Fotomotive versprechen. Neben den afrikanischen „Big Five“ – Löwe, Leopard, Elefant, Spitzmaulnashorn und Büffel – bildet die viel beschriebene und in vielen TV-Dokumentationen gezeigte alljährliche Gnuwanderung (von Ende Juli bis November), die wir im Massai-Mara Schutzgebiet mitzuerleben hoffen, einen weiteren Höhepunkt. Aber wir legen ausdrücklich auch einen Fokus auf seltenere Wildtiere! Ornithologen werden ebenfalles nicht zu kurz kommen mit einigen Kenia-/Ostafrika-Endemiten und hoffentlich am Nakurusee mit Scharen von Flamingos. Landschaftliche Highlights sind die weiten Ebenen der Massai-Mara, die den nördlichen Teil des Serengeti-Ökosystems bilden, der Blich auf den Kilimandscharo, mit 5895 m der höchste Berg Afrikas, sowie das Rift Valley – ein Stück unvollendeter Erdgeschichte. Mehrere der besuchten Gebiete besitzen Weltnaturerbe-Status.

Die Reise bietet Safari pur! Wir nutzen während der ganzen Zeit 4×4-Fahrzeuge mit Hubdach für den freien Blick auf die Tierwelt mit idealen Bedingungen für Fotografen. Und wir nutzen die Zeit: Auch die Fahrten von einer Lokalität zur anderen sind teilweise als Game Drive organisiert.

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Alle Fotos Washington Wachira

Amboseli National Park mit dem Kilimandscharo – Foto Washington Wachira

Wohin wir fahren - die Hauptreiseziele

Das 1510 km² große Massai-Mara-Naturschutzgebiet bildet den nördlichen Abschnitt des Serengeti-Mara-Ökosystems. Es besteht hauptsächlich aus ausgedehnten Grassavannen mit kleinen saisonalen Wasserläufen; dazu Busch- und Baumsavanne. Galeriewälder entlang des Maraflusses und verstreut liegende, teilweise bewaldete Inselberge bilden weitere Lebensräume. Die Massai Mara gilt als Kenias tierreichstes Reservat und ist besonders bekannt für die Gnuwanderung mit der spektakulären Durchquerung des Mara-Flusses, wo Hunderte Krokodile den Huftieren auflauern. Doch außer Gnus bewegen sich unzählige andere Steppentiere einschließlich großer Elefantenherden in dem Gebiet, was naturgemäß zahlreiche Beutegreifer anlockt. Zu „guten Zeiten“ sind die Savannen, soweit das Auge reicht, bevölkert von Gnus, Grant- und Thomsongazellen, Impalas, Topis, Kuh- und Pferdeantilopen, Zebras und Massai-Giraffen. Sämtliche „Big Five“ (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Afrikanischer Büffel) sind vertreten, ebenso Geparde, Hyänen, Schakale und Löffelhunde. Flusspferde leben wie die Nilkrokodile in großer Zahl in den Gewässern. Von den ca. 470 nachgewiesenen Vogelarten sind viele Zugvögel, also zur Reisezeit nicht zu erwarten, aber zu den mehr- oder weniger ortsgebundenen gehören attraktive Arten wie Marabu, Sekretär, Afrikanischer Strauß, Kronenkranich, Hornvögel, diverse Geier, etwa 60 Arten von Greifen und Falken, sowie die Gabelracke, der Nationalvogel Kenias.

 

Der Nakurusee ist ein abflussloser Sodasee im großen afrikanischen Grabenbruch, dem Rift Valley. Er ist wegen seiner Flamingoscharen weltbekannt, die aber nicht immer anwesend sind. Während der (unregelmäßigen) Brutzeit halten sie sich an anderen Seen auf. Auch bei hohem Wasserstand fliegen sie fort, denn dann sinkt der Sodagehalt, was eine geringere Algenbildung zur Folge hat und die Vögel ihre Nahrungsgrundlage verlieren. In den letzten Jahren führte der See oft sehr viel Wasser, aber manchmal trocknet er auch vollständig aus.

In den 1960iger Jahren hat man zur Moskitobekämpfung Buntbarsche in den See eingesetzt, die heute Nahrungsgrundlage für Fisch fressende Vogelarten sind. So kann man Reiher (z.B. Goliathreiher, Hammerkopf), Pelikane, Kormorane und Graufischer am Wasser beobachten. Schreisee- und Kaffernadler haben sich teilweise auf die Jagd nach (geschwächten) Flamingos spezialisiert. Vielen europäischen Limikolen dient der Nakurusee als Überwinterungsort.

Weniger bekannt ist, dass der Nakuru-Nationalpark auch eine vielfältige Säugetierfauna beheimatet – mit Spitz- und Breitmaulnashorn, Rothschild-Giraffe, Löwe, Gepard, Leopard, diversen Antilopen, Wasserbock, Warzenschwein und Pavian. Außerdem umfasst der Park den größten Euphorpienwald Afrikas.

Das 165 km² große Samburu-Nationalreservat im trockenen Zentrum Kenias bildet mit dem Buffalo-Springs- und dem Shaba-Schutzgebiet ein zusammenhängendes Ökosystem.

Die Landschaft von Samburu wird von Trockensavanne – trockenes Buschland und offene Grasflächen – dominiert; lediglich der Ewaso Ng’iro-Fluss wird von schmalen Galeriewäldern und Doumpalmen gesäumt. Berge mit Höhen bis 2580 m überragen die relativ ebene Savanne. Die Säugetierfauna umfasst die für die Trockenzone typischen „Northern Five“ („Nördliche Fünf“) – Grevy-Zebra, Gerenuk (Giraffengazelle), Beisa-Oryx, Netzgiraffe und Kleiner Kudu. Eine weitere Spezialität ist das Günther-Dikdik. Relativ häufig sind Grantgazelle, Impala, Wasserbock, Elendantilope, Warzenschwein, Afrikanischer Büffel und Anubispavian. Große Elefantenherden folgen hier noch ihren alten Wanderrouten. Unter den Beutegreifern sind besonders Löwe, Leopard, Gepard und Streifenhyäne zu nennen. Im Ewaso Ng’iro-Fluss leben Nilkrokodile und Flusspferde. Zu den über 350 vertretenen Vogelarten zählen Somali-Strauß, Gelbkehlfrankolin, Riesen- und Heuglintrappe, Marabu, Geierperlhuhn, diverse Bienenfresser und Nektarvögel, Rotschnabel- und Gelbschnabeltoko und Dreifarben-Glanzstar. Unter den Greifvögeln sind Savannenadler, Kaffernadler, Gaukler, Sekretär und Palmgeier.

Im Buffalo-Springs-Schutzgebiet bieten viele Quellen und Wasserlöcher auch in extremen Trockenzeiten den Wildtieren eine Chance zum Überleben.

Der ca. 760 km2 große Aberdare-Nationalpark umfasst die gleichnamige Bergkette vulkanischen Ursprungs am östlichen Rande des Großen Grabenbruchs („Great Rift Valley“) sowie deren östliche bewaldete Vorgebirge und erstreckt sich über verschiedene Vegetationszonen von 2000 m bis 4000 m Höhe. Die diversen Habitate reichen von kahlen Berggipfeln, afroalpiner Heide- und Moorvegetation, Buschland und Bergwald bis zu dichtem Regenwald in tiefeingeschnittenen Flusstälern in den niederen Regionen, in denen sich Flüsse über viele Wasserfälle ihren Weg bahnen. In den dichten, flechtenbehangenen Bergwäldern und Bambusdickichten sollen Panther (schwarze Leoparden) leben. Die Säugetierfauna umfasst viele typische Waldarten wie Waldelefant, Schwarzweiße Stummelaffen (Mantelaffen) und Weißkehlmeerkatze. Nur sehr selten sieht man Afrikanische Goldkatze, Ostafrikanischen Wildhund und Bongo, eine scheue Waldantilope. Den Serval findet man in den höhergelegenen Moorgebieten. Die Vogelwelt umfasst viele Arten der afrotropischen Hochländer und einige Endemiten mit nur sehr geringen Verbreitungsgebieten, wie den Aberdare-Zistensänger, der in den Moorgebieten lebt.

Der Amboseli-Nationalpark bildet den Kern eines ca. 8000 km2 umfassenden Ökosystems, das sich bis über die Grenze zu Tansania ausdehnt. Die Landschaft  – vor der Kulisse des in Tansania gelegenen Kilimandscharo – ist geprägt von einander abwechselnden Akazienwäldern, Sümpfen und offene Savannen, auf denen sich Gnus, Zebras, Grant- und Thomson-Gazellen, Impalas, Massai-Giraffe und Oryxantilopen aufhalten. Weitere hier vorkommende Säugetierarten sind u.a. Spitzmaulnashorn, Löwe, Gepard, Streifen- und Schabrackenschakal, Tüpfelhyäne und Afrikanischer Büffel. Im Bereich des Nationalparks liegen zwei der fünf größten Sümpfe der Region, die von Sauergräsern, Papyrus, Binsen, salzvertragendem Buschwerk und Gelbrindenakazien gesäumt werden. Einen Kontrast hierzu bildet der alkalische Amboseli-See, der ca. ein Drittel der Parkfläche bedeckt, aber nur saisonal Wasser führt. Die ausgedehnte Ebene des ausgetrockneten Seebetts mit grauem, sodahaltigem Staub bietet ein Landschaftserlebnis der besonderen Art. Im Zentrum des Amboseli-Nationalparks befinden sich Palmendickichte. Zu den etwa 400 Vogelarten, die aus dem Park bekannt sind, zählen Rosapelikan, Hammerkopf, verschiedene Eisvögel, sowie knapp 50 Arten von Greifen zu den auffälligsten Arten.

Gemeinsam mit Tsavo-Ost bildet der Tsavo-West-Nationalpark das mehr als 21000 km2 große Tsavo-Ökosystem. Die abwechslungsreiche Landschaft weist zahlreiche aus den Savannen aufragende Vulkankegel auf. Im nördlichen Teil dominieren Acacia–Commiphora-Savannen mit einzelnen großen Bäumen (z.B. Baobabs). Das dicht bewaldete Ngulia-Gebiet wird von vereinzelten höheren Felshügeln überragt. Weitgehend vegetationsfreie schwarze Lava erstreckt sich am Fuß der Chyulu Hills und reinigt Schmelzwasser vom Kilimandscharo, das in der Quelle „Mzima Springs“ austritt. Aus einem Versteck heraus kann man dort Flusspferde und Nilkrokodile beobachten, die sich in dem kristallklaren Wasser tummeln. Der südliche Parksektor besteht aus offenen Grassavannen, während Galeriewälder den ganzjährig wasserführenden Tsavo-Fluss säumen. Die Tierwelt des Tsavo-West Nationalparks umfasst neben den „Big Five“ verschiedene Antilopen und kleinere Beutegreifer. Das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn wird in einem umzäunten „Rhino Sanctuary“ besonders geschützt. Zu der ebenfalls vielfältigen Avifauna des Parks gehören mehrere gefährdete Arten.

Der Tsavo-Ost-Nationalpark (nur optionale Verlängerung!) ist bekannt wegen der „roten Elefanten“, deren Farbe auf Staubbäder in der hier verbreiteten roten Erde entstanden ist. Der Nordosten des Parks ist wüstenartig, nur entlang der Flüsse gedeiht üppiger Pflanzenwuchs. Die Lebensader des Gebietes ist das Athi-Galana-Sabaki-Flusssystem. Ansonsten sind Gras- und Akaziensavanne verbreitet, auch Trockenwälder. Die Tierwelt – fast alle bekannten großen Säuger kommen vor – lässt sich gut beobachten, denn wegen der kargen Vegetation hat man einen guten Fernblick, weshalb der Park oft als „Theater der Wildnis“ bezeichnet wird. Neben dem bekannteren großen Säugern leben hier auch Gerenuk, Beisa-Oryx und südliche Grant-Gazelle.

Der Überblick über die Exkursionsgebiete soll einen Eindruck von den Schutzgebieten geben, die wir bereisen. Wir werden natürlich nicht alles sehen und auch nicht immer alle Habitate in den jeweiligen Gebieten besuchen können. Genaueres steht in der Beschreibung des Reiseablaufs.

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Netzgiraffe

Netzgiraffe – Foto Washington Wachira

Was wir sehen möchten - unsere "Zielarten"

Kenia ist bekannt für seine artenreiche, spektakuläre Säugetierfauna, vor allem für die großen, teilweise in Zig-Tausenden zählenden Ansammlungen von grasfressenden Huftieren in der Savanne.

Gerne spricht man auf den Safaris von den „Big Five„, ein Begriff, der ursprünglich von den Großwildjägern geprägt wurde für besonders schwierig zu jagende Arten. Es handelt sich dabei um Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.

Bei den „Northern Five“ handelt es sich um Tiere der trockenen Regionen im nördlichen Kenia: Genenuk (Giraffengazelle), Steppenzebra, Beisa-Oryx, Netzgiraffe und ein Nicht-Säugetier, der Somali-Strauß.

Auch der Begriff „Ugly Five„, die „hässlichen Five“ ist unter den Touristen beliebt, wobei es sich auch hier nicht nur um Säugetiere handelt: Warzenschwein, Marabu, Geier, Gnu, Hyäne.

Der Vollständigheit seien auch noch die „Little Five“ genannt: Leopardenschildkröte, Sprungspitzmaus, Büffelweber, Nashornkäfer, Ameisenlöwe.

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Welche Säugetiere können wir wo erwarten? Ein kleiner Überblick:

Massai Mara
Besonderheiten: Big Five fast garantiert, bestes Gebiet für große Katzen, aber oft auch Sichtungen von kleineren Beutegreifern (Löffelhund, Schabrackenschakal, Tüpfelhyäne; viele Antilopenarten (u.a. Impala, Wasserbock, Thompsongazelle, Elen, Topi); Gnuwanderung
häufig: Elefant, Massai-Giraffe, Flusspferd, Büffel, Zebra, Gnu, Löwe, Gepard, Hyäne
ab und zu: Leopard
selten: Spitzmaulnashorn, Wildhund

Amboseli National Park
häufig: viele große Grasfresser (Gnu, Steppenzebra, Grant- und Thomsongazelle, Impala), Elefant, Massai-Giraffe, Flusspferd, Büffel, Zebra, Gnu, Hyänen
ab und zu: Löwe
selten: Leopard, Gepard, Afrikanischer Wildhund

Samburu-Region
Besonderheiten: Sambesi-Großkudu, Kleinkudu, Northern Five
häufig: Elefant, Massai-Giraffe, Flusspferd, Zebra
ab und zu: Leopard, Hyäne, Büffel
selten: Löwe, Gepard, Wildhund

Tsavo West NP
Besonderheiten: rote Elefanten (Staub!), mähnenlose Löwen, Spitzmaul-Nashorn (extra Schutzgebiet)
häufig: Elefant, Massai-Giraffe, Flusspferd, Steppenzebra, Gnu
ab und zu: Löwe, Hyäne, Büffel (große Herden)
selten: Leopard, Gepard, Wildhund

Nakurusee National Park
Besonderheiten: beide Nashornarten!
häufig: Thomson-Gazelle, Ellipsen-Wasserbock, Giraffe, Flusspferd, Büffel, Zebra, Breitmaulnashorn
ab und zu: Spitzmaulnashorn, Löwe, Leopard, Hyäne
selten: Gepard, Wildhund

Weiteres über zu erwartende Arten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Hauptreiseziele und dem Reiseverlauf.

Diese Reise ist keine ausgesprochene „Birding Tour“, aber wir „kümmern“ uns – wenn immer möglich – auch um die Vogelwelt, wobei dabei sicherlich solche Arten, die attraktive Fotomotive darstellen, im Fokus stehen.

Über 1100 Arten sind in Kenia nachgewiesen, was das Land zu einer Top-Destination für ornithologisch Interessierte macht. Allerdings sind darunter viele Zugvögel aus Europa / Eurasien, die nur während des Nordwinters anwesend sind.

Bekannt sind die großen, meist sodahaltigen Seen im Rift Valley füe ihre teils riesigen Flamingoscharen. Aber Flamingos sind die Vagabunden der Vogelwelt, die bei widrigen Bedingungen (Nahrungsmangel) schnell abwandern. Selbst ihre Brutzeit kann zeitlich deutlich variieren. Am Nakurusee, den wir während dieser Reise besuchen, können sich Millionen der Vögel aufhalten, aber auch ganz abwesend sein. In den letzen Jahren war der Wasserstand oft sehr hoch, so dass der Sodagehalt sank, was den Algenwachstum behinderte. Damit verloren die Vögel ihre Nahrungsgrundlage. Manchmal trocknet der See auch vollständig aus.

Aber auch ohne Flamingos am Nakurusee werden wir viele eindrucksvolle Beobachtungen und Fotos machen. Die meist offenen Landschaften machen das Sichten der Vögel in vielen Fällen einfach. Bunte Nektarvögel sieht man meist schon in den Gärten der Lodgen, diverse Webervögel lassen sich oft gut an ihren vielgestaltigen Nestern ablichten. Schillernde Glanzstare, skurile Witwenvögel, Eisvögel, Bienenfresser, Racken, Hornvögel sind weitere recht auffällige, fotogene Arten. Turakos sind ebenfalls hübsche Vögel, verstecken sich aber oft erfolgreich in den Baumkronen, verraten sich aber regelmäßig durch ihre auffälligen Stimmen. Auch Spechte und Bartvögel sind nicht immer leicht zu finden. Der Himmel ist fast immer voll von Seglern und Schwalben; zahlreiche Greifvögel und Geier nutzen die Thermik. Feuchtgebiete sind bevölkert von Wasservögeln, darunter viele Reiherarten, Störche und Pelikane. In der offenen Savanne findet man mehrere Trappenarten und auch den größten Vogel überhaupt, den afrikanischen Strauß.
 
Es gibt einige endemische Arten in Kenia, doch viele sind eher „unscheinbare“ Kleinvögel und damit nicht das Hauptthema der Reise. Außerdem leben die meisten in Gebieten, die wir nicht besuchen. Hier trotzdem eine Aufstellung:
Jacksonfrankolin – Pternistis jacksoni  – Jackson’s Francolin [u.a. Aberdare und Mt. Kenya]
Zweifarb-Bartvogel
– Lybius senex  – Brown-and-white Barbet [Mitte und Süden des Landes]
Williamslerche – Mirafra williamsi  – Williams’s Lark [Norden und Mitte des Landes]
Taitafeinsänger – Apalis fuscigularis  – Taita Apalis [nur am Taita-Berge, Südkenia]
Tanazistensänger – Cisticola restrictus  – Tana River Cisticola [nur am Tana-Fluss]
Aberdarezistensänger – Cisticola Aberdare – Aberdare Cisticola [z.B. Abadare Mts.]
Kulalbrillenvogel – Zosterops kulalensis – Kulal White-eye [nur kleines Gebiet im Norden]Kikuyubrillenvogel – Zosterops kikuyuensis – Kikuyu White-eye [u.a. Aberdare und Mt. Kenya]TaitabrillenvogelZosterops silvanus  – Taita White-eye [Mt. Kasigau and Taita  Hills im Südosten]
Hindeschwatzhäherling – Turdoides hindei – Hinde’s Babbler [Süd-Zentral- Kenia]Taitadrossel – Turdus helleri – Taita Thrush [Taita Hills im Südosten]Golandweber – Ploceus golandi  – Clarke’s Weaver [an der SO-Küste]Zitronenpieper – Macronyx sharpei  –  Sharpe’s Longclaw [u.a. Aberdare und Mt. Kenya]
 

Weiteres über zu erwartende Vogelarten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Hauptreiseziele und dem Reiseverlauf.

Während der „Großen Migration“ ziehen bis zu 2 Millionen Gnus, Zebras und Gazellen dem wachsenden Gras in der Savanne hinterher. 

Im Januar und Februar halten sich die großen Herden in der südlichen Serengeti in Tansania auf, wo zwar jetzt Trockenzeit herrscht, das Gras aber noch immer grün ist. Jetzt werden die Jungen geworfen. Im März beginnt in der Gegend die große Regenzeit und so nach und nach kommt die Wanderung nach Norden in Gang, eine Bewegung, die sich über den April und Mai noch steigert. Längeren Aufenthalt habe die Tiere im Juni in der Grumeti-Region der Serengeti, bis das Land dort immer mehr austrocknet. Um weiter nach Norden zu gelangen, müssen die Herden Flüsse überqueren. Nachdem die ersten Tiere das gewagt haben, stürzen sich auch alle anderen nach und nach in das Wasser, immer bedroht von zahlreichen Krokodilen. Im September erreichen die Gnus und Zebras schießlich Kenia, wo sie nun den Marafluss queren müssen. Dann bleiben sie auf den Weideflächen der Massai Mara bis Ende Oktober, wenn es wieder anfängt zu regnen, um wieder im November / Dezember wieder in der Serengeti zu anzukommen, wo es nun frische Grasflächen gibt.

Dank des Einsatzes von Prof. Grzimek und seinem Sohn („Serengeti darf nicht sterben“) in den 1950 und -60iger Jahren blieben die Lebensräume für die großen Grasfresser in Ostafrika bis heute erhalten, und wir können die Wanderung der Tiere auch heute noch erleben.

Bitte beachten Sie, dass hier (und im Reiseverlauf beschriebene Arten) Ihnen einen Eindruck von den Beobachtungsmöglichkeiten geben. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich alle finden werden.

Artenchecklisten, in die Sie Ihre Sichtungen eintragen können, bekommen Sie mit Ihren Reiseunterlagen, in der Regel ca. 4 Wochen vor der Reise.

Sonnenuntergang in der Massai Mara – Foto Washington Wachira

Tag für Tag - der Reiseverlauf

1.Tag (Mo, 31.8.2020): Die An-/Rückreise nach/von Nairobi ist nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Selbstverständlich werden Sie bei der Auswahl der Flugverbindung beraten und stellen auf Wunsch einen Kontakt zu einer Agentur her, bei der Sie die Flüge buchen können. Lesen Sie dazu die „Infos zur Anreise. In Nairobi am Flughafen werden Sie abgeholt und zur ersten Unterkunft am Stadtzentrum gebracht. Je nach Ankunftszeitpunkt besteht vielleicht die Möglichkeit zu einer ersten Begegnung mit den Wildtieren Ostafrikas im Nairobi National Park (optional, ggf. zusätzliche Kosten).

Fahrtstrecke: ca. 30 km; ca. 1 Std. – Boma Inn, Nairobi; A

2.Tag bis 4.Tag (Di, 01.09. – Do, 03.09.2020) im Massai Mara Nationales Wildschutzgebiet: Vielleicht begegnen uns schon bei der ersten Pirschfahrt der ein oder andere Vertreter der “Big Five”, die alle hier vorkommen. Ansonsten erwarten uns in den nächsten Tagen riesige Herden von Steppentieren, die in beständigem Rhythmus auf der Suche nach neuen Weidegründen das Gebiet durchstreifen. Topis (eine Unterart der Leierantilope) und Massai-Giraffen sowie Geparden stehen auf unserer Wunschliste ganz oben. Besonders gespannt sind wir, ob wir während unseres Aufenthalts das spektakuläre „River Crossing“ miterleben können, wenn Hunderte von Gnus und auch Zebras den Mara-Fluss durchqueren, immer in der Gefahr von den zahlreichen Krokodilen angegriffen zu werden. Geplant ist an einem der Tage eine Ganztagessafari (denn das Gebiet ist groß!) und an den anderen fahren wir jeweils morgen und nachmittags eine Tour – mit einer längeren Mittagspause. Aber diese Planung muss ggf. der aktuellen Beobachtungssituation angepasst werden, denn wir möchten ja nichts Spektakuläres verpassen. 

Fahrtstrecke Nairobi – Massai Mara: ca. 230 km; ca. 5 Std. – Sentrim Mara Lodge; F/M/A

5.Tag (Fr, 04.09.2020) + nächster Morgen im Lake Nakuru National Park: Unsere Unterkunft liegt innerhalb dieses Nationalparks mit Blick auf die weite Landschaft. Ein Wasserloch ist direkt nebenan angelegt, an dem sich häufig Wildtiere einfinden, so dass wir entspannt beobachten können. Im Garten kommen sicher auch ornithologisch Interessierte auf ihre Kosten, und man kann ausgiebig fotografieren. Am nächsten Morgen brechen wir auf zu einem Game Drive im Nationalpark und hoffen, dass Flamingos am See anwesend sind. Gute Chancen haben wir, Rötel- und Rosapelikan, Wollhalsstorch und Sekretär vor die Kamera zu bekommen, sowie interessante Kleinvögel wie Rotbauchschmätzer und Weißbrauenrötel. Bei den großen Säugetieren sind Löwe, Leopard, Büffel und Spitzmaulnashorn und die seltene Rothschild-Giraffe möglich.

Fahrtstrecke Massai Mara – Nakuru: ca. 280 km; ca. 6 Std – Lake Nakuru Lodge; F/M/A

6. und 7.Tag (Sa, 05.09. – So, 06.09.2020) + nächster Morgen in den Samburu- und Buffalo-Springs-Schutzgebieten: Auf der Fahrt ins Samburu-Gebiet überqueren wir den Äquator. Wir erreichen nun eine sehr trockene Region mit Tieren, die wir anderswo kaum zu Gesicht bekommen:  Grevy-Zebra, Gerenuk (Girafengazelle), Beisa-Oryx, Netzgiraffe und Kleiner Kudu werden oft als die „Nördlichen Fünf“ bezeichnet – als Gegenstück zu den berühmten „Big Five“. Ein besonderes Exkursionsgebiet ist der Ewaso Ng’iro North River, der sich über die weiten Ebenen schlängelt und der lokalen Fauna und Flora Leben spendet. Unsere Wildbeobachtung beginnen am 6.Tag mit der Anfahrt. Dann fahren wir am nächsten Tag eine Morgen- und eine Nachmittagssafari. Am letzten Tag unseres Aufenthalts nutzen wir noch den Morgen für Wildbeobachtungen.

Fahrtstrecke Nakuru – Samburu: ca. 270 km; ca. 6 Std, Samburu Lodge; F/M/A

8.Tag (Mo, 07.09.2020) im Aberdare National Park: Dieser Park in der gleichnamigen Bergkette mit seinen ausgedehnten Wäldern ist kein typisches Safari-Gelände, denn die Wildtiere lassen sich in der dichten Vegetation nicht so leicht aufspüren. Doch die Landschaft, die sich gänzlich von allen anderen unserer Exkursionsgebiete unterscheidet, ist ein Genuss! Wir hoffen natürlich auf Waldefanten, Bongo, Kronenducker, und vielleicht Riesenwaldschwein, sowie einige endemische Vogelarten. Gleich neben unserer Unterkunft befindet sich ein Wasserloch, an dem sich oftmals Elefanten einfinden. Verschiedene Aussichtsplattformen bieten Beobachtungs- und Fotogelegenheiten. 

Fahrtstrecke Samburu – Aberdare: ca. 200 km; ca. 4 Std. – Ark Lodge, F/M/A

9. und 10.Tag (Di, 08.09. – Mi, 09.09.2020) + nächster Morgen im Amboseli Nationalpark: Am Fuße des Kilimandscharos beeindruckt uns die große Population an Steppenelefanten. Wir können die imposanten Tiere vielleicht sogar mit dem Berg im Hintergrund fotografieren. Weitere verbreitete Säugetiere werden uns auf den Safarifahrten begegnen: Flusspferd, Grant- und Thompson-Gazelle, Karakal, Gepard, Löwe, Massai-Giraffe und Streifengnu. Auch Ornithologen kommen hier wieder voll auf ihre Kosten: Schreiseeadler, Weißbürzel-Singhabicht, Sattelstorch sind dankbare Fotomotive, aber auch kleinere Arten wie Genickbandweber oder Weißkopf-Mausvogel kommen uns hoffentlich vor die Linse. Hier haben wir noch einmal Chancen auf größere Scharen von Flamingos. Die Safariorganisation entspricht der der anderen mehrtägigen Aufenthalte dieser Reise.

Fahrtstrecke Aberdare – Amboseli: ca. 410 km; ca. 7 Std. – Amboseli Sentrim Camp; F/M/A 

11. und 12.Tag (Do, 10.09. – Fr, 11.09.2020) im Tsavo West National Park: Neben den eindrucksvollen Game Drives, die uns vielleicht Löwe, Leopard, Gepard, Nilpferd, Steppenelefant, Kleinen Kudu und viele andere Säugetiere bescheren, bietet sich in diesem Nationalpark die Möglichkeit einer Fußexkursion (optional, ca. 30 bis 60 min), um die afrikanische Wildnis „hautnah“ zu erleben. Zudem verspricht ein Spaziergang bei den Mzima Springs Fotografen reizvolle Motive und gute Gelegenheit zur Vogelbeobachtung. Auf der unserer Vogelwunschliste für diesen Park stehen Savannen-, Schrei- und Kampfadler, Doppelband-Rennvogel, Königsglanzstar, Tsavonektarvogel, Blaukopfastrild, Somali-Ammer und Schmalschwanzwitwe. An der Lodge befindet sich auch hier ein Wasserloch.

Fahrtstrecke Amboseli – Tsavo West: ca. 100 km; ca. 2 Std. – Ngulia Lodge; F/M/A

13.Tag (Fr, 12.09.2020): Wir machen uns auf den Rückweg nach Nairobi, wo wir bei einem letzten Mittagessen Gelegenheit haben, lokale Spezialitäten zu kosten. Mit der Fahrt zum Flughafen oder – je nach Ihrem Flugplan – zum Hotel (Übernachtung exkl.) am späteren Nachmittag endet unsere Tour. 

Fahrtstrecke Tsavo West – Nairobi: ca. 275 km; ca. 5 Std.; F/M

Es besteht eine Verlängerungsmöglichkeit für diese Reise, dann folgender Ablauf:

13.Tag (Fr, 12.09.2020): Vom Tsavo West National Park starten wir nach Süden und genießen am Morgen noch innerhalb des Parks viele Wildbeobachtungen. Unser Ziel ist das benachbarte LUMO-Schutzgebiet, eine private Initiative. Es ist 450 km² groß, und wir können hoffen auf Löwe, Elefant, Büffel, Leopard, Gepard, Serval, Tüpfelhyäne und Maasai-Giraffe. Unter den Vögeln sind Strauß, Hammerkopf, Geierperlhuhn, Kampfadler, Savannenadler, Weißbauch-Lärmvogel, Deckentoko, Südlicher Hornrabe, Taita-Würger, Hildebrandt-Glanzstar, Rüppellwürger, Rotbauchpapagei und Mangrovereiher. Wir übernachten in LUMO und unternehmen eine Nachtsafari! Wir haben Chancen auf Eulen, Nachtschwalben, Erdferkel, Stachelschwein, Ginsterkatze und Zibet, wie auch auf Löwe und Leopard. 

Fahrtstrecke Tsavo West – LUMO: ca. 80 km – 100 km je nach Route – Lion’s Bluff Lodge; F/M/A

14.Tag (Fr, 13.09.2020): Am Morgen beobachten wir noch im Lumo-Schutzgebiet und suchen vornehmlich nach Arten, die wir bis jetzt verpasst haben, dann brechen wir auf nach Tsavo East, dem größten Nationalpark Kenias. Hier wollen wir uns – je nach „Zustand“ unserer Beobachtungsliste auf die „besonderen“ Arten konzentrieren, wie Gerenuk und Beisa-Oryx. Highlight in der Vogelwelt sind z.B. Karminspint, Heuschreckenteesa und Wollkopfgeier. 

Fahrtstrecke LUMO – Tsavo West: ca. 100 km – 120 km je nach Route – Voi Wildlife Lodge; F/M/A

15.Tag (So, 14.09.2020): Wir verbringen den ganzen Tag auf den schier endlosen Grasebenen und im Buschland des Tsavo East National Park – eine Morgen- und eine Nachmittagssafari. Wir suchen seltene und „verpasste“ Arten und versuchen sie perfekt mit unseren Kameras ins Licht zu setzen. Unser Fokus liegt auf einigen Wasserstellen, wo sich regelmäßig Gruppen von Wild und auch Vögel einfinden. Über Mittag kann jeder im Bereich der Lodge auf eigene Faust auf Pirsch gehen, denn auch dort kann man Vieles entdecken.

Voi Wildlife Lodge; F/M/A

16.Tag (Mo, 15.09.2020): Heute heißt es Abschied nehmen, wir fahren zurück nach Nairobi. Nach dem Lunch in einem lokalen Restaurant sind wir rechtzeitig für den abendlichen Heimflug am Airport. Sollte ihr Flug erst am nächsten Tag starten, dann bringen wir Sie zu einem Hotel (Übernachtung exkl.). 

Fahrtstrecke Tsavo Ost – Nairobi: ca. 280 km; ca. 6 Std.; F/M

Bitte beachten Sie, dass manchmal die Verhältnisse vor Ort (Wetter, Beobachtungsmöglichkeiten, Organisation) den Austausch oder Ersatz einzelner aufgeführter Programmpunkte notwendig machen können, um ein optimales Safarierlebnis zu gewährleisten. Fahrtstrecken und -zeiten sind ungefähre Angaben und beziehen sich nur auf Lang- bzw. Anfahrtstrecken zwischen den einzelnen Nationalparks und Wildschutzgebieten (ausschließlich etwaiger Beobachtungsstopps). Fahrtzeiten und -strecke an Tagen, die wir gänzlich innerhalb eines Nationalparks oder Schutzgebietes verbringen, hängen stets von den Gegebenheiten vor Ort ab und sind nicht extra angeben! Die Safaris dauern mehrere Stunden, starten meist sehr früh morgens bzw. dauern bis zur Abenddämmerung.

Ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption und einer Reiserücktrittsversicherung ist dringend anzuraten!!

TERRA UNICA vermittelt diese Versicherungen über Travelsecure (Würzburger Versicherungs-AG). Sie können diese sehr einfach online abzuschließen. [Lesen Sie dazu auch in der TERRA-UNICA-Datenschutzerklärung.]

Klicken Sie links auf das Bild, dann gelangen Sie direkt zum Tarifrechner.

 

Wichtige Daten zu dieser Reise

Reisecode: KEN20 + KEN20v

Reisetermin:  31.08. – 12.09.2020 + je einen Tag für An-/Abreise
optionale Verlängerung bis 15.09.2020

Reisepreis Hauptreise:
ab/bis Nairobi pro Person
im Doppelzimmer 4190,- €
Einzelzimmerzuschlag 590,- €

Reisepreis Verlängerung:
ab Tsavo West bis Nairobi pro Person
im Doppelzimmer 1220,- €
Einzelzimmerzuschlag 170,- €

Teilnehmerzahl Hauptreise: 8 bis 10
Teilnehmerzahl Verlängerung: ab 4

Anmeldeschluss:  15.05.2020  Bitte buchen nach Möglichkeit früher oder lassen Sie sich unverbindlich vormerken

Absagevorbehalt: Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann TERRA UNICA die Reise – bis spätestens am 30.Tag vor Reisebeginn – absagen.
Die Absage erfolgt normalerweise schon dann, wenn bei Überschreiten des Anmeldeschlusses die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Allerdings kann dieser Termin nach hinten verschoben werden, wenn nur noch wenige Teilnehmer fehlen und/oder noch Vormerkungen auf die Reise vorliegen.

Bitte wichtige Hinweise beachten!

Die An- und Rückreise nach/von Nairobi erfolgt individuell, ist nicht im Reisepreis eingeschlossen und nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der Flugverbindungen und stellen – auf Wunsch ­– den Kontakt zu einer entsprechenden Agentur her; Genaueres dazu unter wichtige Hinweise.

Wegen der eindrucksvollen Tierwelt ist Kenia touristisch gut erschlossen und es gibt zahlreiche Flugverbindungen von D, A, CH nach Nairobi, allerdings wenige Direktflüge. Rechnen Sie mit Flugpreisen von ca. 700,- bis 800,- EURO. Manchmal gibt es auch „Schnäppchen“ um 600,-. Es kann aber auch – vor allem bei späten Buchungen deutlich teurer werden. (Geschätzte Flugpreise können sich aus vielen Gründen ändern.)

Wenn Sie selbst im Internet recherchieren wollen: Bei Fernflügen ist das Aufgabegepäck (Koffer) auf den Buchungportalen meist im Reisepreis eingerechnet, kontrollieren Sie das aber bitte genau – vor allem bei extrem günstigen Angeboten. Eine Sitzplatzreservierung vorab ist heutzutage meist kostenpflichtig. –

Buchen Sie noch keine Tickets, bevor die Durchführung der Reise gesichert ist und Sie verbindliche Informationen zu möglichen Ankunfts- und Abflugzeiten erhalten haben!!!!!!

Bitte wichtige Hinweise beachten!

ein noch sechs Monate über die Aufenthaltsdauer gültiger Reisepass, drei freie Seiten; Visum (zurzeit US$51, ohne Gewähr); gilt für Deutsche sowie für alle EU-Bürger und Schweizer

Die Reise erfordert eine keine besondere körperliche Fitness, aber „Sitzfleisch“ für die ausgedehnten Safarifahrten. Sie sollten auch bedenken, dass es oftmals über unbefestigte Straßen geht; ab und zu fahren wir auch in „schwierigerem Gelände“; es kann also „ruckelig“ werden.

Da nur wenige Fußexkursionen geplant sind, ist die Tour auch für Gäste geeignet, die nicht ganz so gut „zu Fuß“ sind, aber die Reise ist nicht geeignet für Personen mit stark ein­geschränkter Mobilität.

Geduld und Freude beim Beobachten / Fotografieren / Bestimmen von Tier- und Pflanzenarten sind gefragt.

Die Safaris (Game Drives) beginnen in der Regel im Morgengrauen bzw. enden beim letzten Tageslicht, denn zu diesen Zeiten sind die Tiere am aktivsten. Wenn möglich, planen wir so, dass wir mittags eine längere Pause in der jeweiligen Unterkunft haben – mit Zeit zum Relaxen und für Aktivitäten auf eigene Faust. Allerdings sind wir auch oft den ganzen Tag unterwegs (natürlich auch mit einer Mittagspause), vor allem an den Tagen mit Ortswechseln. Die Planung der genauen Safarizeiten kann teilweise erst vor Ort gemacht werden, denn sie richten sich z.B. nach den herrschenden Wetter- und den aktuellen Beobachtungsbedingungen.

Durch das Staatsgebiet von Kenia verläuft der Äquator, es ist also ganzjährig warm, allerdings in weiten Teilen „abgeschwächt“ durch die Höhenlage. Im Hochland bestimmen zwei Regen- und Trockenzeiten das Wettergeschehen. An der Küste ist es fast durchgehend heiß und es regnet vor allem im April/Mai.

Nicht überall sind die klimatischen Verhältnisse völlig gleich. So ist das Wetter in der Massai Mara z.B. nicht so vorhersehbar wie in anderen Gegenden Kenias. Von Dezember bis März ist es meist trocken und heiß, dann folgt eine regenreiche Periode. Das Gras wächst nun und die Landschaft wird grün, was ab etwa Juli Hunderttausende von Gnus und Zebras aus der Serengeti hierherlockt, die bis etwa Oktober bleiben. Die Temperaturen sind tagsüber zu dieser Zeit angenehm warm mit viel Sonne, aber aufgrund der Höhenlage von 1500 bis 2000 m ist es nachts, frühmorgens und abends oft empfindlich kalt.

Im Samburu National Park gibt es Regenzeiten von März bis April und Oktober bis Dezember. Ansonsten ist tagsüber heiß und trocken mit Temperaturen um 30°C, aber nachts ist es recht kühl.

Auch im Amboseli National Park regnet es von März bis April und dann weniger heftig im November und Dezember. Die Temperaturen schwanken tagsüber zwischen 20-30°C.

Im Tsavo-Gebiet gibt es im März meist starke Regenfälle, die dann abschwächen und im April enden. Eine weitere Regenzeit gibt es auch hier im Oktober/November.

Lokale(r) Naturführer (englischsprachig) + durchgehende TERRA UNICA Reisebegleitung (Ulrike Wizisk)

Bitte unbedingt wichtige Hinweise zur Reiseleitung beachten!

Die angegebenen Links zu den Internetseiten der einzelnen Unterkünfte dienen nur dazu, dass Sie sich ein Bild von dem Übernachtungsort machen können. Sie finden dort keine Informationen, die speziell die von Ihnen gebuchte Reise betreffen. Beim Besuch der jeweiligen Seiten gelten deren Datenschutz­bestimmungen der jeweiligen Betreiber. Diese entsprechen meist nicht den geltenden Richtlinien und Gesetzen der Europäischen Union. Manche Seiten verfügen nicht über das https-Protokoll . Wenn Sie 100% sicher sein wollen, dass keine Daten von Ihnen „abgegriffen“ werden, dann dürfen Sie die Links nicht öffnen.

Die Unterkünfte dieser Reise:

Alle Unterkünfte verfügen über En-suite-Badezimmer egal ob es ich um Zimmer, komfortable Zelte bzw. Cottages handelt. Wie die Belegung aufgeteilt wird, wird ggf. erst kurz vor der Reise festgelegt und hängt von der Gruppengröße und Verfügbarkeit ab.

Nairobi: Boma Inn  http://www.theboma.co.ke/bin.html  – gut ausgestattetes Hotel in Citynähe

Nakuru: Lake Nakuru Lodge https://lakenakurulodge.com/  – hübsche Ecolodge innerhalb des Nationalparks mit Blick auf die Berge

Massai-Mara: Sentrim Mara Lodge https://www.sentrimhotels.net/index.php/sentrim-mara-lodges-in-mara  –  komfortable Lodge im rustikalem Stil etwa 3 km vom Eingang zum National Park, Unterbringung evtl. in Zelten (ähnlich ausgestattet wie „normale“ Zimmer, fester Boden, festes Überdach)

Samburu Lodge https://wildernesslodges.co.ke/samburu/ – komfortable Lodge inmitten der Natur (innerhalb des Schutzgebietes) mit verschiedenen Unterkünften (Zimmer, Cottages, Zelte)

Aberdare: “The Arkhttps://thearkkenya.com/  – rustikal, mit Wasserloch direkt neben der Lodge

Amboseli: Sentim Amboseli Camp https://www.sentrimamboseli.com/  – rustikal, einfach, mitten in der Natur

Tsavo West: Ngulia Safari Lodge  https://safari-hotels.com/ngulia-safari-lodge/ – rustikal, mitten in der Natur im Nationalpark, Wasserloch

LUMO Reservat (Verlängerung): Lion’s Bluff Lodge http://www.lionsblufflodge.com/ – sehr stilvoll, ziemlich luxuriös, mitten in der Natur

Tsavo East (Verlängerung): Voi Wildlife Lodge http://www.voiwildlifelodge.com/– einfach, aber nett eingerichtete, große Zimmer

Bitte unbedingt wichtige Hinweise zu Unterkünften beachten!

Reiseleitung/-begleitung wie beschrieben [Bei einer Nutzung von zwei Fahrzeugen kann nicht auf beiden Fahrzeugen eine deutschsprachige Begleitung anwesend sein]

Fahrten, Safaris und Transfers wie im Reiseablauf beschrieben; zwei 4×4 „open-roofed safari Toyota Landcruisers“ (klassischer „Jeep“ oder auch Minibus; in der Verlängerung ggf. nur ein Fahrzeug) = Fahrzeuge mit Hubdach

Unterkünfte wie angegeben

Mahlzeiten wie angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen), ggf. Picknick

Exkursionen wie beschrieben (außer optionale)

Eintrittspreise und Gebühren (außer für optionale Aktivitäten)

TERRA-UNICA-REISELEITFADEN mit Tipps und Infos zur Reise

Checkliste zum Eintragen der gesichteten Tier- und Pflanzenarten
                        

– Alle Preisangaben für nicht von TERRA UNICA angebotene Leistungen ohne Gewähr!

An-/Rückreise nach/von Nairobi („Infos zur Anreise“ lesen!)

Getränke und ggf. zusätzliche Mahlzeiten

Trinkgelder sind natürlich freiwillig (vielleicht ca. 3 € pro Tag/Person z.B. für den Führer, dazu kleinere Trinkgelder in den Hotels)

Kosten für optionale Aktivitäten, also solche, die nicht Teil des beschriebenen Reiseprogramms sind bzw. dort mit „optional“ gekennzeichnet sind

ggf. Foto- und Videogebühren (zurzeit keine bekannt)

ggf. zusätzliche Hotelübernachtungen und Transferfahrten während der An- und Abreise (falls Sie früher anreisen oder später abreisen wollen)

ggf. Transferfahrt zum Flughafen bei der Abreise

Auslandskranken­versicherung mit Rückholoption und Reiserücktrittversicherung (dringend angeraten), wie z.B. günstig bei Travelsecure

Bei den Safaris („Game Drives“) steht erst einmal das „Großwild“ im Fokus, wobei wir natürlich die „Big Five“ sehen und fotografieren wollen, und die Gnuwanderung ein wichtiger Aspekt dieser Reise ist. Aber wir legen auch viel Wert auf das Beobachten von seltenen Arten! Die Vogelbeobachtung und -fotografie kommt auch nicht zu kurz. So erleben wir die verschiedenen Lebensräume mit ihrer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt.

Der lokale Führer ist fachkundig (auch ornithologisch), führt zu interessanten Lokalitäten und hilft bei der Identifizierung der Arten. Allerdings ist er natürlich kein Universalwissenschaftler und nicht „allwissend“.

Die in der Beschreibung des Tourverlaufs genannten Tier- und Pflanzenarten sollen einen Eindruck von den Beobachtungs­möglich­keiten geben. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich finden werden. Im Übrigen ist das Auffüllen einer möglichst langen Artenliste nicht der alleinige Zweck einer TERRA-UNICA-Reise – es geht vielmehr um den Naturgenuss im Ganzen.

Kenia ist mit seiner spektakulären Tierwelt traditionell ein beliebtes Reiseziel für Naturtouristen. Das führt dazu, dass wir auf den Safaris nicht alleine durch die Wildnis fahren, und an so manchem Löwenrudel sich größere Gruppen von Fahrzeugen drängeln. Wir versuchen uns von den Besuchermassen fern zu halten, was mal mehr und mal weniger gut gelingen wird, denn auch wir wollen ja nichts Spektakuläres verpassen. Doch sind die meisten Besucher eher an den Big Five interessiert, so dass wir auf der Suche nach selteneren Arten oder Vögeln dann doch eher „alleine“ sind.

In Kenia kam es in der Vergangenheit zu terroristischen Anschlägen, wobei diese sich vor allem auf die Hauptstadt Nairobi beschränkten. Wir bewegen uns auf dieser Reise nicht in der Stadt (nur Transfer vom Flughafen zum etwas außerhalb gelegenen Hotel) und besuchen auch sonst keine als problematisch geltene Gebiete des Landes.

Leider ist die „normale“ Kriminalitätsrate recht hoch, weshalb man gut auf seine Wertsachen achten und Ratschläge der Reiseleitung befolgen sollte. Innerhalb der Nationalparks und Schutzgebiete ist die Lage deutlich entspannter und Sie können die einzigartige Natur des Landes in Ruhe genießen.

Weitere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de.

Lesen Sie auch unbedingt die wichtigen Hinweise gültig für alle TERRA-UNICA-Reisen!