Südindien & Andamanen

"Den Endemiten auf der Spur"

Ornithologische Reise auf die Andamanen

Andamanen-Weißkehlente – Foto Shaktivel


Reise-Code: IND-AS20

Reisethema: OrniReise (Gruppenpauschalreise)

  

20.01. – 05.02.2020 (17 Tage) + je einen Tag für An- und Abreise

ab 4100,- €

♦ Ornithologische Hotspots in den Western Ghats – Nilgiri-Bergen ♦ Andamanen ♦ Highlights: viele Endemiten


Auf dieser Reise besuchen wir Regionen, die für ihre große Anzahl an endemischen Vogelarten bekannt sind. Diese auf nur kleine Verbreitungsgebiete beschränkte Arten sind das Hauptthema der ornithologischen Tour. Allerdings beschäftigen wir uns auch mit der restlichen Natur und können u.a. auf interessante Säugetierbeobachtungen hoffen.

Wir bewegen uns vornehmlich im südindischen Bundesstaat Kerala, teilweise auch in Tamil Nadu. Der Flug zu den Andamanen startet in Bangalore / Karnataka. Die Inselgruppe der Andamanen & Nikobaren gelten als „Union Territories of India“, also als Unionsterritorium und sind der indischen Zentralregierung unterstellt.

In Südinden erforschen wir verschiedene Waldhabitate in den Gebirgslandschaften der Western Ghats an der Westküste und suchen nach Endemiten und weiteren Besonderheiten in den Monsun- und Nebelwäldern, im trockenem Buschland und in Grashabitaten der höheren Lagen. Dazu steuern wir verschiedene Birding Hot Spots an, wie das Thattekkad Bird Sanctuary und die Ooty Hill Station, die bekannt sind für ihre vielen endemischen Vogelarten. Im Chinnar Wildlife Sanctuary und im Periyar National Park begegnen uns neben weiteren ornithologischen Highlights auch Elefanten, Gaurs und Sambarhirsche, sowie einige Primaten – und mit viel Glück auch ein Tiger. In der hochgelegenen Region um Munnar mit dem Eravikulam National Park erwarten uns neben vielen endemischen Vogelarten auch die seltenen Ziegenart Nigiri-Thar.

Nach 10 Exkursionstagen fliegen wir von Bangalore nach Port Blair, der Hauptstadt der Inselgruppe der Andamanen & Nikobaren, die etwa 1400 km vor der Ostküste der indischen Halbinsel im Indischen Ozean liegen. Aufgrund der isolierten Lage hat die Evolution auch hier viele endemische Arten/Unterarten hervorgebracht, weshalb die Inseln eine Top-Destination für Ornithologen sind.

Andamanen-Nachtschwalbe – Foto Shaktivel

Wohin wir fahren - die Hauptreiseziele

Unsere Exkursionsgebiete in Südindien liegen in den Western Ghats (auch Sahyadri Hills) und zwar überwiegend in seinem südlichen Teil, den Nilgiri-Bergen. Die Western Ghats sind ein Gebirgszug, der sich auf etwa 1600 km entlang der Westküste der indischen Halbinsel erstreckt. Die durchschnittliche Höhe beträgt 900 m; die höchsten Erhebungen gehen überwiegend bis etwa 1800 m, in den Nilgiri-Bergen bis über 2000 m. Nach Westen zum Meer hin folgt eine schmale Küstenebene. Im Osten schließt sich das Hochland von Dekkan an. Das Klima in den Western Ghats ist tropisch und stark vom Südwest-Monsum geprägt. Im Westen, wo die Monsunwolken auf das Gebirge treffen, regnet es von Juni bis September heftig, während die östlichen Hänge deutlich trockener sind. Viele Flüsse entspringen in diesen Bergen und versorgen das Umland mit Wasser. Die unterschiedlichen Niederschlagsmengen erzeugen sehr verschiedene Habitate. In den trockeneren Lagen bis etwa 1500 Höhenmetern wächst eine Buschvegetation, die an mediterrane Macchien erinnert. In etwas feuchteren Regionen wachsen Monsunwälder, die in der Trockenzeit (teilweise) ihr Laub abwerfen, während in den regenreichen westlichen Regionen tropische Regenwälder die natürliche Vegetation sind. Oberhalb von 1500 m Höhe breiten sich Nebelwälder und Grasland aus. Zu dieser groben Einteilung kommen kleinräumige Zonen mit speziellen Bedingungen, die in der stark reliefierten Landschaft ziemlich voneinander isoliert sind – eine gute Voraussetzung für die Entstehung von Arten/Unterarten in der Flora und Fauna, die dann auf nur bestimmte Areale beschränkt, also endemisch sind. Bekannt sind die vielen Endemiten in der Vogelwelt, weshalb das Gebiet ein beliebtes Reiseziel für Ornithologen ist. Doch auch in der restlichen Fauna gibt es viele Raritäten. Im manchen Regionen sind z.B. 75% aller Amphibien endemisch.

Das Gebiet um Thattekkad (Kerala, ca. 50 km westlich von Kochi) mit dem gleichnamigen Bird Sanctuary wurde einst vom berühmten indischen Ornithologen Salim Ali als das ergiebigste Vogelhabitat der indischen Halbinsel bezeichnet. In der Tat findet man hier die größte Anzahl an Endemiten der Western Ghats. Es ist ein Gebiet mit ausdehnten, teils immergrünen, teils laubabwerfenden Tieflandwäldern. Dazu gibt es Flussläufe, Grasländer und auch landwirtschaftlich genutzte Areale. Man hat gute Chancen auf Weißbauch-Baumelster, Graustirn-Drossling, Däumlings­nektar­vogel, Keralablauschnäpper, Taubensittich, Malabartoko; allesamt endemisch. Unter den Eulen sind so interessante Arten wie Mango­kauz, Maskeneule, Orient-Zwergohreule, Fischuhu und (selten) Nepaluhu. Auch Ceylonfroschmaul, Rotes Spornhuhn, Sonnerat­huhn, Bengalenpitta, Bergbronzemännchen und der Graukopf-Seeadler werden regelmäßig in diesem relativ kleinen Gebiet gesichtet. Die Säugetierfauna umfasst Flughund, Königsriesenhörnchen, Schlanklori, Indisches Riesengleithörnchen, Travancore-Gleithörnchen und Fleckenmusang (eine Schleichkatzenart).

Das Periyar Tiger Reserve (ca. 120 km südöstlich von Kochi) liegt in den Kardomonbergen, ein Teil der Western Ghats noch südlich der Nilgiri-Berge. In den kühlen Bergregionen wird u.a. das Gewürz Kardamon angebaut, deshalb der Name. Im Periyargebiet wurden über 320 Vogelarten identifiziert. Zudem ist es eines der bedeutendsten Tiger-Schutzgebiete in Südindien. Der Periyar National Park bildet die 350 km² große Kernzone des 777 km² großen Schutzgebietes und umfasst ein Mosaik aus unterschiedlichen Habitaten von offenen Grasflächen über Buschland zu trockenen und immergrünen tropischen Wäldern. Innerhalb des Parks liegt der große Periyar-Stausee (26 km²). Die Höhenunterschiede sind groß: vom 2019 m hohen Kottamala bis zum Pemba River auf nur 100 Höhenmetern.

Fast die Hälfte der Western-Ghat-Endemiten sind hier nachgewiesen. Eine besondere Spezialität ist der Rostflankenhäherling, eine nicht einfach zu beobachtende Waldart. Recht häufig zu sehen sind u.a. Hindusegler, Schopfwespenbussard, Malaienadler, Dreifarbenweih, Koromandelkuckuck, Goldbrauenbülbül, Graubrustprinie, Dickschnabelspötter, Grau­kopfalcippe und Türkisfeenvogel. Seltener zeigen sich Besrasperber, Frühlingspapageichen, Dschungelzwergkauz, Hindusegler, Schwarznacken­monarch und Weißkehl-Spinnenjäger.

Tigersichtungen sind im Periyar National Park eher selten. Der Bestand ist geringer als in den bekannten nordindischen Schutzgebieten, und die teilweise sehr dichte Vegetation erschwert die Beobachtungen. Indische Elefanten, Gaurs, Sambarhirsche sind dagegen häufig an den Ufern des Sees zu sehen. Vier Arten von Primaten kommen vor: Bartaffe, Nilgiri-Langur, Goldlangur, Hanumanlangur und Hutaffe.

Das Gebiet um Munnar (Kerala, ca. 80 km östlich Kochi) ist die höchst gelegene Region der Western Ghats. In dem oft nur leicht gewellten, offenen Grasland, das mit steilen Felsabbrüchen wechselt, hat der endemische Nilgiri-Tahr (eine Ziegenart) einen idealen Lebensraum gefunden. Die endemische Art stand schon kurz vor dem Aussterben, aber Schutzmaßnahmen haben hier einen guten Erfolg zu verzeichnen: Zurzeit leben wieder über 700 Tiere in dem Gebiet, vor allem im Eravikulam National Park. Hier erwarten uns auch weitere endemische Vogelarten, die teilweise sehr gut zu beobachten sind: Nilghiripieper, Nilgiritaube, Orangeschnäpper, Nilgirischnäpper, Weißbauchschmätzer und Rundschwanzsänger.

Das Chinnar Wildlife Sanctuary liegt auf der regenabgewandten Seite der Ghats (Kerala, ca. 30 km nordöstlich von Munnar). Es ist bekannt für seine Elefanten, Sambarhirsche und Gaurs. Die Vogelwelt umfasst “begehrte” Arten wie Jakobinerkuckuck, Sonnerathuhn, Graubrustdrongo, Kleiner Grünschnabelkuckuck, Sirkarkuckuck, Goldschulterspecht, Blaubartspint, Dschungelwachtel und Rotnacken-Laufhühnchen. Auch Fischuhu und Nepaluhu sind relativ häufig zu sehen. Der Wald von Chinnar ist außerdem der Lebensraum für das Sri-Lanka-Riesenhörnchen, eine stark bedrohte Art.

Die Ooty Hill Station (= Udhagamandalam; Tamil Nadu; ca. 190 km nordöstlich von Kotchi) liegt auf etwa 2200 m Höhe in den Nilgiri-Bergen. Die Hill Stations wurden in Kolonialzeiten von den Briten eingerichtet und als “Sommerfrische” genutzt, wenn es im Tiefland unerträglich heiß war. Der Cairnhill Reserved Forest und das Gebiet um Dodabetta sind exzellente Birding-Reviere mit dem endemischen Zimtbrusthäherling als Zielart. Weitere hier vorkommende Endemiten sind Orange- und Nilgirischnäpper, Nilgirischmätzer, „Nilgiri-Erddrossel“ (Zoothera aurea neilgherriensis). Rotschwanz- und Kashmirschnäpper sind ein Wintergäste aus dem nördlichen Eurasien bzw. dem Himalaya.

Mudumalai liegt am Fuße der Nilgiri Hills in der Übergangszone zu den nördlicheren Western Ghats. Die Berglandschaft ist bewaldet: feuchte und trockene laubabwerfende Monsunwälder, auch Buschland, unterbrochen durch einige Wasserläufe. In diesem Gebiet sind vornehmlich Vogelarten der unterschiedlichen Waldhabitate zu erwarten: Jerdonlerche, Weißbauch-Mennigvogel, Sirkarkuckuck, Orangenachtigall, Zimtbauchkleiber, Gelbschnabel-Schwatzhäherling, Weißbauchspecht, Javaraupenfänger, Sonneratkuckuck, Dick­schnabelspötter und Buntwachtel.

Die im Indischen Ozean gelegenen Inselgruppe der Andamanen & Nikobaren sind der nördliche Ausläufer eines sog. Inselbogens, der sich von Indonesien nach Norden zieht. Solche Inselbögen entstehen bei der Kollision von Kontinentalplatten, wenn sich die eine Platte unter die andere schiebt. Es sind seismisch und vulkanisch aktive Zonen, allerdings liegt der einzige aktive Vulkans Indiens etwa 100 km östlich der Andamanen im offenen Meer. Die Landschaft der Inselgruppe ist geprägt durch von Nord nach Süd verlaufende Bergrücken mit Höhen bis 700 m. Die natürliche Vegetation ist überwiegend ein tropischer, immergrüner Wald. Die größte Landmasse ist die etwa 200 km lange und um 30 km breite Hauptinsel der Andamanen. In deren Süden liegen die Exkursionsgebiete dieser Reise. Die Andamanen & Nikobaren sind schon seit prähistorischer Zeit besiedelt. Auf einigen der kleineren Insel leben noch Volkstämme, die jeglichen Kontakt mit der Außenwelt ablehnen, weshalb nur ein Teil der Inselgruppe von Touristen betreten werden darf. Die Vogelwelt der Andamanen ist einzigartig mit vielen Endemiten.

Die Sippighat Wetlands liegen in den Außenbezirken der Hauptstadt Port Blair und sind ein ehemaliges Reisanbaugebiet. Hier lebt die endemische Andamanen-Weißkehlente. Bacchusreiher, Schneereiher, Chinadommel, Zwergsumpfhuhn, Spießbekassine, Wasserhahn, Tschuktschenstelze, Rotkehlpieper, Brauen­rohrsänger, Chinarohrsänger, Dickschnabelspötter sind regelmäßige Winter­gäste bzw. Durchzieher in diesem Gebiet. Einheimische Vögel sind Graubrustralle (endemische Unterart), Schwarznacken-Seeschwalbe und Zimtdommel.

Die Shoal Bay ist ein weiterer Birding Hotspot etwa 30 km nördlich von Port Blair an der Westküste, in dem man sehr viele Endemiten erwarten kann: Andamanen-Pompadourtaube, Andamanentaube, Rotsteißtaube, Andamanenbaumelster, Andamanenraupenfänger und Andamanen­bülbül sind Bewohner des tropischen immergrünen Waldes. Andamanenstar, Andamanendrongo und auch der Andamanenspecht bevorzugen Lichtungen und Waldränder. Die Andamanenschama hält sich gerne in dichter Vegetation in der Nähe von Gewässern auf. Eher in offenem, sumpfigen Gelände tiftt man auf die Andamanenralle.

Chidiyatapu liegt ganz im Süden an der Küste und am Rande eines großen Waldgebietes. Dort gibt es einen kleinen „Biologischen Park“, der noch im Aufbau ist. Er bietet aber heute schon eine gute Gelegenheit die heimische Flora und Fauna kennenzulernen – und exzellente Bedingungen für eine ornithologische Exkursion. Auch der nahegelegene Strand ist einen Besuch wert.

Die Ograbranj Wetlands befinden sich ca. 8 km (Luftlinie) nordwestlich von Port Blair auf der anderen Seite einer weit ins Land reichenden Meeresbucht. Es ist ein guter Platz zum Beobachten von Feuchtgebietsarten.

Der Mount Harriet National Park liegt etwa 10 km (Luftlinie) nördlich von Port Blair ebenfalls auf der gegenüberliegenden Seite der o.g. Meeresbucht. Er umfasst 4,63 km² und bekam seinen Namen vom gleichnamigen Berg (383 m). Die höchste Erhebung innerhalb des Parks erreicht 481 m. Die Bergrücken fallen vor allem im Osten zur Küste hin steil ab. Direkt am Meer gibt es Sandstrände, die durch Felsformationen unterbrochen werden. Überwiegend breitet sich immergrüner Wald aus und somit ist das Gebiet Heimat vieler endemischer Waldarten: Andamanentaube, Andamanen-Kuckuckstaube, Andamanen-Zwergohreule, Andamanen-Falkenkauz, Andamanenspecht, Andamanendrongo, Andamanen­baum­elster  Andamanen­kuckuck und Andamanenstar

 

Der Überblick über die Exkursionsgebiete soll einen Eindruck von den Schutzgebieten geben, die wir bereisen. Wir werden natürlich nicht alles sehen und auch nicht immer alle Habitate in den jeweiligen Gebieten besuchen können. Genaueres steht in der Beschreibung des Reiseablaufs.

Bevor Sie diesen Link anklicken, beachten Sie die Datenschutzerklärung zur Verwendung von Google-Maps-Karten! Google sammelt Daten, wenn Sie dem entgehen wollen, dann dürfen Sie leider diesem Link nicht folgen:

Andamanen-Baumelster – Foto Shaktivel

Was wir sehen möchten - unsere Zielarten

 

Bei dieser Reise liegt ein Schwerpunkt bei den endemische Vogelarten der besuchten Gebiete:

Das Indien Biodiversty Portal https://indiabiodiversity.org/checklist/show/23 führt 28 endemische Vogelarten für die Western Ghats auf. Davon haben einige ggf. auch nur Unterarten-Status. Das Verbreitungsgebiet einiger Arten, z.B. das des Goldkehl-Bülbüls, geht nach neueren Erkenntnissen auch über die Western Ghats hinaus. Zu den endemischen Arten kommen noch viele endemische Unterarten.

Genaueres zu den Beobachtungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Hauptreiseziele und des Reiseverlaufs.

Psittacula columboides Malabar Parakeet Taubensittich 
Ocyceros griseus Malabar Grey Hornbill Malabartoko
Columba elphinstonii Nilgiri Wood Pigeon Nilgiritaube
Anthus nilghiriensis Nilgiri Pipit Nilgiripieper
Pycnonutus priocephalus Grey-headed Bulbul Graukopfbülbül
Myiomela albiventris Whitebellied Blue Robin Weißbauchschmätzer 
Schoenicola platyurus Broadtailed Grassbird Rundschwanzsänger
Ficedula nigrorufa Black and orange Flycatcher Orangeschnäpper 
Eumyias albicaudatus Nilgiri Flycatcher Nilgirischnäpper
Cyornis pallipes Whitebellied Blue Flycatcher Keralablauschnäpper
Dryonastes delesserti Wynaad Laughing thrush Rostflankenhäherling
Trochalopteron fairbanki Kerala Laughing thrush Flötenhäherling
Trochalopteron cachinnans Nilgiri Laughing thrush Zimtbrusthäherling
Argya subrufa Rufous Babbler Orangebauch-Elsterhäherling
Leptocoma minima Small Sunbird Däumlingsnektarvogel
Dendrocitta leucogastra Whitebellied Treepie Weißbauch-Baumelster
Treron affinis Grey-fronted Green-pigeon Graustirn-Pompadourtaube
(= früher Unterart von Treron pompadora Greyfronted Green Pigeon Sri-Lanka-Pompadourtaube)
Psilopogon viridis (ehem. Megalaima viridis)  Whitecheeked Barbet Grünbartvogel
Psilopogon malabaricus (ehem. Megalaima malabarica Malabar Barbet Malabar-Schmiedbartvogel
Galerida malabarica Malabar Lark Malabarlerche
Pycnonotus gularis Flamethroated Bulbul Orangekehlbülbül
Zoothera neilgherriensis Nilgiri Thrush „Nilgiri-Erddrossel
(auch Zoothera aurea neilgherriensis)
Myiomela major Nilgiri Blue Robin Nilgirischmätzer
Dicaeum concolor Nilgiri Flowerpecker Nilgirimistelfresser
Aethopyga vigorsii  Vigoris (Sahaydri) Sunbird Graubauch-Nektarvogel (nur NW Ghats)
Tephrodornis sylvicola Malabar Woodshrike Malabarvanga
Sturnia blythii Malabar Starling „Malabar-Graukopfstar
(auch Sturnia malabarica blythii)
Pycnonutus xantholaemus Yellowthroated Bulbul Goldkehlbülbül (nicht nur Western Ghats?)

Die Inselgruppe der Andamanen liegt isoliert im Indischen Ozean und beherbert zahlreiche Endemiten. Einige sind auf sowohl auf den Andamanen als auch auf den Nikobaren verbreitet, i.d.R. aber mit unterschiedlichen Subspezies. [Da wir die Nikobaren nicht besuchen (für ausländische Besucher gesperrt) sind deren Arten hier nicht aufgeführt.]

Einige der aufgeführten Arten haben ggf. nur Unterarten-Status. Zahlreiche weitere eindemische Unterarten kommen vor.

Genaueres zu den Beobachtungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Hauptreiseziele und des Reiseverlaufs.

Endemisch für die Andamanen und Nikobaren:
Andaman woodpigeon Columba palumboides Andamanentaube
Andaman green pigeon Treron chloropterus Andamanen-Pompadourtaube
Andaman cuckoo-dove Macropygia rufipennis Rotsteißtaube
Andaman boobook Ninox affinis Andamanenkauz
White-headed starling Sturnia erythropygia Andamanenstar
Nicobar scrubfowl Megapodius nicobariensis Nikobar-Großfußhuhn

 

Endemisch nur für die Andamanen:
Andaman serpent-eagle Spilornis elgini Andamanenschlangenweihe
Andaman crake Rallina canningi Andamanenralle
Brown coucal Centropus andamanensis Andamanenkuckuck
Andaman scops owl Otus balli Andamanen-Zwergohreule
Hume’s boobook Ninox obscura Dunkelkauz
Andaman barn-owl Tyto (alba) deroepstorffi Andamanenschleiereule
Andaman nightjar Caprimulgus andamanicus Andamanennachtschwalbe
Narcondam hornbill Rhyticeros narcondami Narcondamhornvogel
Andaman woodpecker Dryocopus hodgei Andamanenspecht
Andaman drongo Dicrurus andamanensis Andamanendrongo
Andaman treepie Dendrocitta bayleyii Andamanenbaumelster
Andaman shama Kittacincla albiventris Andamanenschama
Andaman bulbul Pycnonotus fuscoflavescens Andamanenbülbül
Andaman cuckooshrike Coracina dobsoni Andamanenraupenfänger
Andaman flowerpecker Dicaeum (minullum) virescens „Andamanen-„Einfarb-Mistelfresser

 

Wir werden auf unserer Reise nicht nur Vögel beobachten, sondern auch eine Blick für die restliche Natur haben.

Einige sehr interessante Säugetiere sind zu erwarten, darunter:

Indischer Elefant

Gaur

Sambar- und Axishirsche

Nilgiri-Thar (endemische Ziegenart)

Vieleicht vier Arten von Primaten: Bartaffe, Nilgiri-Langur, Goldlangur, Hanumanlangur und Hutaffe.

Sri-Lanka-Riesenhörnchen

mit viel Glück Tiger

Bitte beachten Sie, dass die hier (und im Reiseverlauf) beschriebene Arten Ihnen einen Eindruck von den Beobachtungsmöglichkeiten geben sollen. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich alle finden werden.

Artenchecklisten, in die Sie Ihre Sichtungen eintragen können, bekommen Sie mit Ihren Reiseunterlagen, in der Regel ca. 4 Wochen vor der Reise.

Andamanen-Raupenfänger – Foto Shaktivel

Tag für Tag - der Reiseverlauf

1.Tag (Mo, 20.01.2020): Ankunft in Kotchi / Kerala. [Die Abreise aus Europa erfolgt in der Regel einen Tag früher. Die An-/Rückreise nach Kotchi (= Cochin) und später zurück von Bangalore („Gabelflug“) ist nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Selbstverständlich werden Sie bei der Auswahl der Flugverbindung beraten. Auf Wunsch wird ein Kontakt zu einer Agentur hergestellt, bei der Sie die Flüge buchen können. Oft ist es möglich, die Anreise so zu organisieren, dass möglichst viele Teilnehmer gleichzeitig anreisen. Lesen Sie dazu unbedingt die „Infos zur Anreise“ weiter unten und das Infoblatt „Fluganreise“.]  In Kotchi am Flughafen werden Sie abgeholt und zur ersten Unterkunft gebracht. Je nach Ankunftszeitpunkt besteht vielleicht die Möglichkeit zu einer Stadtrundfahrt oder einer Bootsfahrt auf den Backwaters (optional, ggf. zusätzliche Kosten). – Transfer Flughafen Hotel: ca. 40 km; Fahrtzeit: ca. 1½ Std.; The Killians Boutique Hotel, Kotchi; A

2.Tag (Di, 21.01.2020): Nach dem Frühstück geht es los in Richtung Thattekkad, wo wir voraussichtlich gegen Mittag ankommen. Hier beginnt unser Birding-Abenteuer. Wir erkunden einige sehr produktive Lokalitäten unweit unserer Unterkunft und hoffen am Ende des Tages bereits einige der hier zahlreich vorkommenden Endemiten (s. Beschreibung der Hauptreiseziele) auf unserer Liste zu haben, vielleicht auch diverse Eulenarten, bei denen sicher der Nepaluhu ganz oben auf unserer Wunschliste steht. – Fahrtstrecke Kotchi – Thattekkad: ca. 70 km; Fahrtzeit: ca. 2 Std.; The Hornbill Camp; F/M/A

3. bis 4.Tag (Mi, 22.01. – Do, 23.01.2020): Wir nehmen uns zwei weitere Tage Zeit für die Region Thattekkad mit den meisten endemischen Arten der Western Ghats und besuchen auch Lokalitäten wie Palamattam, Edamalayar und Urulanthanni (Wasserfälle), die allesamt gute Beobachtungsgebiete für Ornithologen sind. – Fahrten in der Region vielleicht 40 – 60 km; The Hornbill Camp; F/M/A

5.Tag (Fr, 24.01.2020): Den Vormittag fahren wir durch die Berglandschaft nach Thekkady zum Periyar Tiger Reserve. Schon am Nachmittag unternehmen wir eine Vogelexkursion und suchen intensiv nach dem heimlich lebenden Rostflankenhäherling; weitere zu erwartende Arten s. unter der Beschreibung der Hauptreiseziele. – Fahrtstrecke Thattekkad – Thekkady: ca. 110 km; ca. 3½ Std.; ABAD Green Forest; F/M/A

6.Tag (Sa, 25.01.2020): Am Morgen gehen wir auf Vogelexkursion in den Wäldern am Periyar-Stausee. Währdend der Bootsfahrt am Nachmittag haben wir gute Chancen auf Elefanten- und Gaur-Herden. Auch Sambarhirsche und Wildschweine kommen häufig zum Trinken ans Wasser. Und natürlich hoffen wir auf eine der seltenen Tigersichtungen. – kurze Fahrtstrecken in der Region; ABAD Green Forest; F/M/A

7.Tag (So, 26.01.2020): Heute fahren wir in das Bergland bei Munnar, die am höchsten gelegene Region der Western Ghats. Bei Khambam machen wir einen Beobachtungsstopp mit Hoffnung auf Malcolm-Elsterhäherling, Langschwanz-Elsterhäherling, Dschungel­wachtel und Wachtelfrankolin. Ein weiterer Birding Stop ist geplant bei den Bodi Ghats z.B. für den seltenen Goldkehlbülbül. Nach Ankunft in Munnar werden wir eine weitere ausgedehnte Vogelexkursion unternehmen. – Fahrtstrecke Thekkady – Munnar  ca. 100 km, 3 Std.; Olive Brook; F/M/A

8.Tag (Mo, 27.01.2020): In dem offenen Grasland der Hochlagen im Munnar-Bergland suchen wir weiter nach seltenen und ende­mischen Vogelarten (siehe Beschreibung der Hauptreiseziele). Der Höhepunkt des Tages ist sicherlich der Besuch des Eravikulam National Park, wo außer der reichen Avifauna die Beobachtung der Nigiri-Thars im Focus steht. – Fahrten in der Region vielleicht 40 – 60 km; Olive Brook; F/M/A

9.Tag (Di, 28.01.2020): Wir starten sehr früh am Morgen, denn heute ist ein „langer Tag!“ Nach etwa 2 Stunden Fahrt erreichen wir das Chinnar Wildlife Sanctuary. In der recht trockenen Region erwarten wir neben interessanten Vogelbeobachtungen auch Elefanten, Gaurs, Sambar- und Axishirsche. Vielleicht sehen wir auch eines der sehr seltenen Sri-Lanka-Riesenhörnchen. Danach fahren wir weiter in Richtung Ooty. Wir erreichen die Hill Station nach etwa 5 Stunden Fahrt am Abend. – Fahrtstrecke Munnar – Ooty ca. 250 km; Accord Highland Hotel; F/M/A

10.Tag (Mi, 29.01.2020): Der Cairnhill Reserved Forest und Dodabetta sind heute unsere wichtigsten Destinationen, wo wir vornehmlich nach dem endemischen Zimtbrusthäherling suchen. Nach dieser morgendlichen Vogelexkursionen noch in der Ooty-Region, machen wir uns auf in Richtung Mudamalai, welches wir nach ca. 2 Fahrtstunden erreichen – eine weitere Top-Birding-Lokalität (s. Beschreibung bei den Hauptreisezielen). Vielleicht haben wir noch Zeit für einen kurzen Stopp bei Ramangaram, wo wir Indien- und Schmutzgeier erwarten können. Abends erreichen wir Bangalore – Fahrtstrecke Ooty – Bangalore ca. 300 km, ca. 6 Std.; Goldfinch Retreat; F/M/A

11.Tag (Do, 30.01.2020): Flug nach Port Blair auf den Andamanen – Geplant (nicht garantiert) ist ein Abflug morgens, damit wir am Nachmittag schon die erste Vogelexkursion auf der Insel unternehmen können: Die Sippihat Wetlands in direkter Nachbarschaft der Hauptstadt bieten sich dazu an, wo wir sicher schon etliche „neue“ Arten auf unsere Beobachtungsliste setzen können, u.a. die endemische Andamanen-Weißkehlente (mehr Vogelarten unter der Beschreibung der Hauptreiseziele). Auf jeden Fall unternehmen wir nach Einbruch der Dunkelheit eine Tour, um nachtaktive Arten zu beobachten: Andamanen-Nachtschwalbe, Andamanen-Zwergohreule, Dunkelkauz und die Walden’s Scops Owl (Otus sunia modestus, Unterart der Orient-Zwergohreule) stehen auf unserer Wunschliste (alle endemisch). – Fahrtstecke nur wenige km; Hotel in Port Blair (Mehr zur Unterkunft siehe unter Daten zu dieser Reise); A

12.Tag (Do, 31.01.2020): Unser Tag beginnt sehr früh, denn wir müssen die 5-Uhr-Fähre nach Bambooflat erreichen, die uns auf die andere Seite der großen Meeresbucht bei Port Blair bringt. Gegen 6:00 starten wir mit der Vogelexkursion innerhalb eines Waldgebietes nahe der Shoal Bay. Auf nur wenigen Hundert Metern erwartet uns eine große Artenfülle. Die Beobachtung in der dichten Vegetation ist nicht immer einfach, aber unsere Liste wird sich füllen. Neben den begehrten Endemiten (siehe Beschreibung der Lokalität bei den Haupreisezielen) erhoffen wir uns u.a. den Dreihfarbenweih, der sich gerne auf Lichtungen und in anderen etwas offeneren Habitaten aufhält. Zum Lunch sind wir wieder in unserer Unterkunft. Am Nachmittag besuchen wir die Garacharma Wetlands, die in einem Außenbezirk von Port Blair liegen. Hier erwarten wir diverse Limikolen, wie Langzehen-Strandläufer, Rotkehl-Strandläufer, Sumpfläufer, Sichelstrandläufer. Auch Bacchusreiher und Storchschnabelliest sind in dem Feuchtgebiet oft zu sehen. Am Abend suchen wir in der Dunkelheit nach der Andamanenschleihereule. – Fahrtstecke ca. 30-40 km; Hotel in Port Blair; F/M/A

13.Tag (Do, 01.02.2020): Auch heute starten wir wieder früh am Morgen! Auf dem Weg nach Chidiyatapu (Fahrtzeit ca. 45 min) beobachten wir zuerst entlang einer Waldstraße. Nach dem Frühstückspicknick betreten wir den Biologischen Park, den wir für etwa 2 Stunden erkunden. Das Mittagessen nehmen wir in einem nahegelegenen Restaurant ein und wandern dann zum Badabalu Beach, um die dortige Vogelwelt zu erkunden. Nach der Rückkehr zur Unterkunft und dem Abendessen unternehmen wir abermals eine Nachtexkursion. Dieses Mal ist der Andamanenkauz unser Zielvogel. Am Ende dieses ereignisreichen Tages sollten wir etliche interessante Vogelarten auf unsere Beobachtungsliste setzen können: vielleicht Riffreiher, Rifftriel, Weißbauch-Seeadler, Indienhaubenadler, Andamanenschlangenweihe, Schlangenweihe, Besrasperber, Andamanenbaumelster Einfarb-Mistelfresser, Grünrücken-Nektarvogel, Sprenkelbrustspecht, Langschwanzsittich, Frühlingspapageichen, Halsbandliest, Andamanenstar; viele davon endemische Arten/ Unterarten. – Fahrtstecke ca. 30-40 km; Hotel in Port Blair; F/M/A

14.Tag (Do, 02.02.2020): Wie auch an den anderen Tagen starten wir sehr zeitig und beobachten schon früh am Morgen in den Ograbranj Wetlands (Fahrt dorhin ca. 45 min), wo wir uns vornehmlich mit den Kleinvögeln beschäftigen werden: Dunkellaubsänger, Brauenrohrsänger, Dickschnabelspötter, Streifenschwirl. Später wechseln wir den Standort und beobachten an einem einsam gelegenen Strand (vielleicht Rifftriel). Zu Mittag sind wir wieder in der Unterkunft und werden dann spontan entscheiden, wohin wir am Nachmittag fahren – abhängig davon, welche Arten wir bis jetzt verpasst haben. Fahrtstecke wenige km; Hotel in Port Blair; F/M/A

15.Tag (Do, 03.02.2020): Unseren letzten Exkursionstag verleben wir im Mt. Harriet National Park. Dazu nehmen wir wieder die 5-Uhr-Fähre nach Bambooflat und fahren dann zum Mt. Harriet. Von dort laufen wir bergab und beobachten entlang des Weges. Für unsere letzte Nachmittag- oder Abendexkursion suchen wir uns ein Gebiet, wo wir noch Arten finden können, die wir noch nicht gesehen haben. – Fahrtstecke ca. 30-40 km; Hotel in Port Blair; F/M/A

16.Tag (Do, 04.02.2020): Rückflug nach Bangalore [Dieser Tag kann erst geplant werden, wenn die Flugzeiten feststehen, alle ggf. spontan geplanten Aktivitäten sind nicht im Reisepreis eingeschlossen]

17.Tag (Fr, 05.02.2020): Rückflug nach Europa

Bitte beachten Sie, dass die im Reiseverlauf aufgeführten Fahrtstrecken und -zeiten nur ungefähre Angaben sind. Die Fahrzeiten verstehen sich OHNE Beobachtungsstopps, die situationsbedingt unterschiedlich lang ausfallen können. Um ein optimales Naturerlebnis zu gewähren, können zudem einzelne Programmpunkte ausgetauscht werden, wenn sich zum jeweiligen Zeitpunkt an anderen Lokalitäten günstigere Beobachtungsbedingungen ergeben. Gelegentlich fahren wir dazu „Umwege“. Flexibilität ist bei Naturexkursionen eine Notwendigkeit! Rechnen Sie damit, dass wir an den meisten Tagen von morgens bis zum späteren Nachmittag / frühen Abend „unterwegs“ sind, manchmal auch etwas länger, je nach Beobachtungssituation. Fahrtzeiten sind keine Exkursionszeiten! Aus logistischen oder witterungsbedingten Gründen kann sich die Reihenfolge der besuchten Lokalitäten ändern. Beachten sich auch, dass es bei den genannten „Wanderungen“ nicht um sportliches Wandern geht (kein „Strecke machen“), sondern um Naturexkursionen mit geringem Gehtempo und vielen, auch längeren Beobachtungs- und Fotostopps. Die meisten Touren belaufen sich auf nur wenige Kilometer. Für die etwas anspruchsvolleren Touren gibt es immer auch weniger anstrengende Alternativen.

[Mehr da im Abschnitt „Anforderungen“ unter Daten zu dieser Reise]

 

Ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption und einer Reiserücktrittsversicherung ist dringend anzuraten!!

TERRA UNICA vermittelt diese Versicherungen über Travelsecure (Würzburger Versicherungs-AG). Sie können diese sehr einfach online abzuschließen. [Lesen Sie dazu auch in der TERRA-UNICA-Datenschutzerklärung.]

Klicken Sie links auf das Bild, dann gelangen Sie direkt zum Tarifrechner.

 

Daten zu dieser Reise

Reisecode: IND-AS20

Reisetermin:  20.01. – 05.02.2020 (17 Tage) + je einen Tag für An-/Abreise

Reisepreis: 
ab Kotchi (= Cochin) / bis Bangalore pro Person
im Doppelzimmer 4100,- €
Einzelzimmerzuschlag 490,- €

Teilnehmerzahl: 8 bis 12 Teilnehmer

Anmeldeschluss:  21.10.2019  Bitte buchen nach Möglichkeit früher oder lassen Sie sich unverbindlich vormerken

Absagevorbehalt: Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann TERRA UNICA die Reise – bis spätestens am 30.Tag vor Reisebeginn – absagen. (Die Absage erfolgt normalerweise schon dann, wenn bei Überschreiten des Anmeldeschlusses die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Allerdings kann dieser Termin nach hinten verschoben werden, wenn nur noch wenige Teilnehmer fehlen und/oder noch Vormerkungen auf die Reise vorliegen.)

Bitte wichtige Hinweise beachten!

 

Die An- und Rückreise nach Kotchi / von Bangalore erfolgt individuell, ist nicht im Reisepreis eingeschlossen und nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der Flugverbindungen und stellen – auf Wunsch ­– den Kontakt zu einer entsprechenden Agentur her; Genaueres dazu im „Infoblatt Fluganreise“.

Weil die Reise an unterschiedlichen Orten beginnt und endet, müssen Sie einen sog. Gabelflug buchen. Das ist z.B. von Frankfurt sowohl mit Air India (Umsteigen Delhi) und diversen arabischen Linien möglich (ebenfalls Umsteigeverbindungen). Auch von fast allen anderen großen Flughäfen in D, A, CH stehen Verbindungen mit den arabischen Linien zu Verfügung.

Rechnen Sie mit Flugpreisen von ca. 700,- bis 900,- EURO. Oft – bei früher Buchung – gibt es auch „Schnäppchen“ um 600,-. Es kann aber bei späten Buchungen deutlich teurer werden.

Geschätzte Flugpreise können sich aus vielen Gründen ändern.

Wenn Sie selbst im Internet recherchieren wollen: Bei Fernflügen ist das Aufgabegepäck (Koffer) auf den Buchungportalen meist im Reisepreis eingerechnet, kontrollieren Sie das aber bitte genau – vor allem bei extrem günstigen Angeboten. Eine Sitzplatzreservierung voab ist heutzutage meist kostenpflichtig.

Buchen Sie noch keine Tickets, bevor die Durchführung der Reise gesichert ist und Sie verbindliche Informationen zu möglichen Ankunfts- und Abflugzeiten erhalten haben!!!!!!

 

 

Bitte wichtige Hinweise beachten!

ein noch sechs Monate über die Aufenthaltsdauer gültiger Reisepass + Visum für alle EU-Bürger und Schweizer

Kosten in Deutschland zurzeit US$82 für das elektronische Visum + ggf. Gebühren für einen Visadienst, Preise ohne Gewähr)

lt. (deutschem) Auswärtigen Amtes wurde die Genehmigungspflicht für Reisen auf die Andamanen aufgehoben. Eine Registrierung bei Ankunft ist erforderlich.

Es sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Ausführlichere Infos erhalten Sie mit Ihrer Buchungsgestätigung

Die Reise erfordert eine keine besondere körperliche Fitness, aber Sie sollten in der Lage sein, an Fußexkursionen auch abseits „guter“ Wege teilzunehmen. Es handelt sich dabei nicht um anstrengende Wanderungen, das Gehtempo ist langsam und es gibt zahlreiche, auch längere, Beobachtungsstopps.

Bei der Suche nach speziellen Vogelarten ist Geduld gefragt. Vor allem bei ungünstigen Bedingungen im dichten Wald kann es teilweise lange dauern, bis die jeweilige Art gefunden und identifiziert ist. Sie sollten Freude an der Vogelbestimmung haben. Interessierte Anfänger sind gerne willkommen. Auch Fotografen werden auf ihre Kosten kommen, es handelt sich aber nicht um eine spezielle Fotoreise.

Die Straßen sind in Indien sind in der Regel geteert und in passablen bis gutem Zustand – auch in ländlichen, abgelegenen Regionen. Allerdings verlassen wir diese bei der Anfahrt zu einigen Beobachtungsgebieten, dann kann es ab und an „ruckelig“ werden.

Vögel sind früh morgens und abends am aktivsten, deshalb beginnen die Exkursionen sehr oft im Morgengrauen (manchmal schon davor) bzw. enden beim letzten Tageslicht. Auf der Suche nach nachtaktiven Arten sind wir abends auch manchmal in der Dunkelheit unterwegs. Wenn möglich, planen wir so, dass wir mittags eine Pause in der jeweiligen Unterkunft haben, was aber an vielen Tagen aus logistischen Gründen nicht möglich ist. Die Festlegung der genauen Exkursionszeiten kann oft erst vor Ort gemacht werden, denn sie richten sich nach den aktuellen Beobachtungsbedingungen.

Das Klima in unserem südindischen Reisegebiet ist tropisch mit geringen Temperaturschwankungen im Jahresverlauf und wird stark vom Monsun beeinflusst. Der Südwestmonsun beginnt in Kerala Anfang Juni und bringt bis Oktober ergiebige Niederschläge: von 1250 mm im Tiefland bis zu 5000 mm im Gebirge. Außerhalb der Monsunzeit fällt kaum Regen, aber die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die Temperaturen liegen tagsüber bei ca. 30°C, nachts wird es wenig kühler, aber in den Bergen (wo wir uns überwiegend aufhalten) ist es klimatisch natürlich wesentlich „angenehmer“.

Auch auf den Andamanen herrschen tropische Bedingungen mit Tagestemperaturen um die 30°C; nachts um 20°C. Während unserer Reisezeit sollten wir sonnige Tage ohne Regen erwarten können.

Diese Reise führt überwiegend in die Berge und wir halten uns teilweise in Höhen um 2000 m auf. Dort ist es naturgemäß eher kühl, so dass warme Kleidung mitzubringen ist. In den tieferen Lagen ist es zur Reisezeit normalerweise schon „sommerlich warm“, teilweise auch heiß. Man muss aber auch mit Regen rechnen.

Lokale Naturführer mit sehr guten ornithologischen Kenntnissen (englischsprachig) + Reisebegleitung Ulrike Wizisk von TERRA UNICA.

Sollte die Gruppe auf zwei Fahrzeuge aufgeteilt werden, kann nicht ständig eine deutschsprachige Begleitung zugegen sein; es wird gewechselt.

Reiseleitung Südindien: N.N.

Reiseleitung Andamanen: Shaktivel ist Meeresbiologe und passionierter Ornithologe. Zudem ist er ein exzellenter Vogelfotograf. Sein Hobby ist das Motorradfahren. Er unternimmt regelmäßig lange Touren durch Indien. Zuletzt war er im Himalaya unterwegs. Er lebt auf den Andamanen.

Bitte unbedingt wichtige Hinweise zur Reiseleitung beachten!

 
 

Wichtige rechtliche Hinweise: Die Unterkünfte sind lediglich Übernachtungsorte. Alle anderen Aktivitäten, die dort angeboten werden, sind nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise – auch nicht die Benutzung eines evtl. vorhandenen Pools. Die angegebenen Links zu den Internetseiten der einzelnen Unterkünfte dienen nur dazu, dass Sie sich ein Bild von dem Übernachtungsort machen können. Sie finden dort keine Informationen, die speziell die von Ihnen gebuchte Reise betreffen. Auf den Inhalt dieser externen Webseiten hat TERRA UNICA keinen Einfluss und kann für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte ist der Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Beim Besuch der jeweiligen Seiten gelten deren Datenschutz­bestimmungen. Diese entsprechen meist nicht den geltenden Richtlinien und Gesetzen der Europäischen Union. Manche Seiten verfügen nicht über das https-Protokoll („verschlüsselte Übertragung im Internet“). Wenn Sie 100% sicher sein wollen, dass keine Daten von Ihnen unkontrolliert abgegriffen und weitergegeben werden, dann dürfen Sie solche Seiten nicht öffnen!!!!

Sie erhalten genaue Adressdaten der Unterkünfte mit den Reiseunterlagen. Alle Unterkünfte sind fest eingeplant und vorreserviert. Sie können aber dann ggf. doch nicht verfügbar sein. In dem Fall wird – möglichst – gleichwertiger Ersatz gesucht. Wir informieren Sie zeitnah.

Alle Unterkünfte verfügen über En-suite-Badezimmer, egal ob es ich um Zimmer, komfortable Zelte bzw. Cottages handelt. Wie die Belegung aufgeteilt wird, wird ggf. erst kurz vor der Reise festgelegt und hängt von der Gruppengröße und Verfügbarkeit ab.

Kotchi: The Killians Hotel  http://www.hotelkillians.com/  – hübsches “Boutique Hotel“ in Fort Cochin in ansprechender Lage

Thattekkad: Horn Bill Camp https://www.abadhotels.com/thekkady – rustikales Zeltcamp, Zelte auf festen Platformen und mit festen Überdach, einfach, aber hübsch eingerichtet Ecolodge innerhalb des Nationalparks mit Blick auf die Berge

Periyar Tiger Reserve: ABAD Green Forest   https://www.abadhotels.com/thekkady  –  erfüllt auch gehobene Ansprüche, hübsche Cottages in einem großem Garten

Munnar: Olive Brook  http://olivebrookmunnar.com/  – ehemaliges „Farmhaus“ einer Kardamom-Plantage, weitläufiger Garten

Ooty: The Accord Highland Hotel  http://www.theaccordhotels.com/accord-ooty – Mittelklasse-Hotel mit Blick auf die Nilgiri-Berge, auf 2240 m – höchstes Hotel in Südindien

Bangalore: Goldfinch Hotel  https://www.goldfinchhotels.com/Retreat/about_retreat.php  – Komfortables Stadthotel – [Auf der Rückreise von den Andamanen vor der Abreise nach Europa nutzen wir ggf. ein anderes – einfacheres Hotel]

 

Auf den Andamanen wohnen wir in einem komfortablen Stadthotel, voraussichtlich in einem von diesen:

https://www.keyshotels.com

https://seashellhotels.net/portblair/

http://silversandhotels.com/hotelsentinel/

Reiseleitung/-begleitung wie beschrieben [Bei einer evt. Nutzung von zwei Fahrzeugen kann nicht auf beiden Fahrzeugen eine deutschsprachige Begleitung anwesend sein]

Flug von Bangalore nach Port Blair und zurück

Fahrten wie im Reiseablauf beschrieben; Tempo Traveller (Kleinbus); Transferfahrten vom/zum Airport mit PKW (z.B. Toyota Innova), teilweise auch „normale“ Taxis; ggf. werden zwei Fahrzeuge eingesetzt

Unterkünfte wie angegeben

Mahlzeiten wie angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen), ggf. Picknick

Exkursionen wie beschrieben (außer optionale); Bootstour im Peryar N.P.

Eintrittspreise und Gebühren (außer für optionale Aktivitäten)

TERRA-UNICA-REISELEITFADEN mit Tipps und Infos zur Reise

Checklisten zum Eintragen der gesichteten Tier- und Pflanzenarten
                        

– Alle Preisangaben für nicht von TERRA UNICA angebotene Leistungen ohne Gewähr!

Anreise nach Kotchi (Cochin) / Rückreise von Bangalore  („Infos zur Anreise“ lesen!)

Getränke und ggf. zusätzliche Mahlzeiten

Trinkgelder sind natürlich freiwillig, vielleicht ca. 3 € pro Tag/Person/Führer; etwas weniger für den Fahrer; lokale Führer, Bootsfahrer, kleinere Trinkgelder in den Hotels usw. [In Indien gibt  man traditionell oft und reichlich Trinkgelder]

Kosten für optionale Aktivitäten, also solche, die nicht Teil des beschriebenen Reiseprogramms sind bzw. dort mit „optional“ gekennzeichnet sind

ggf. Foto- und Videogebühren: Periyar National Park 100 INR Foto, 250 INR Video; Mt. Harrier National Park (Andamanen) 500 INR; ggf weitere Gebühren in den Schutzgebieten

ggf. zusätzliche Hotelübernachtungen und Transferfahrten während der An- und Abreise (falls Sie einen Tag früher anreisen bzw. sehr früh in der Nacht ankommen oder später abreisen)

ggf. Transferfahrt zum Flughafen bei der Abreise

Auslandskranken­versicherung mit Rückholoption und Reiserücktrittversicherung, wie z.B. günstig über die TERRA-UNICA-Internetseite abzuschließen bei  Travelsecure 

 

Bei den Exkursionen steht die Vogelbeobachtung und die Suche nach endemischen Arten im Fokus. An einigen Lokalitäten, z.B. im Periyar National Park und im Eravikulam National Park nehmen wir uns auch Zeit für die Säugetiere. Wir genießen im Übrigen die Natur im Ganzen: Das Auffüllen einer möglichst langen Artenliste nicht der alleinige Zweck dieser Reise – es ist keine „Twitcher Tour“, bei der es nur um das Abhaken der Arten geht. Die Fotografie kommt auch nicht zu kurz, zumal die Bilder oftmals eine gute Bestimmungshilfe bieten.

Die lokalen Führer sind ornithologisch fachkundig, führen zu interessanten Lokalitäten und helfen bei der Identifizierung der Arten. Allerdings sind natürlich keine Universalwissenschaftler und nicht „allwissend“.

Die im Tourverlauf genannten Tier- und Pflanzenarten sollen Ihnen einen Eindruck von den Beobachtungsmöglichkeiten geben. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich finden werden.

 

Es hat in Indien – wie in vielen anderen Ländern einschließlich Deutschland – eine Zunahme terroristischer Anschläge gegeben. Bei Reisen in die Natur, also in meist abgelegene Gebiete, ist diese Gefahr aber als gering einzuschätzen.

Der Bundesstaat Kerala war in der Vergangenheit in den Schlagzeilen der Presse aufgrund von Protesten hinsichtlich des Zugang von Frauen zur Sabarimala-Tempelanlage. Wir fahren nicht dorthin.

Auch gab es immer wieder Berichte über sexuelle Übergriffen auf Frauen. Bei den Vorfällen, bei denen Touristen zu Schaden kamen, handelte es sich um bedauerliche Einzeltaten, die in jedem Land der Welt passieren können. Die großen Proteste von Frauen (und Männern), die durch die Presse gingen, sind eher ein gesell­schaftliches Problem und mit dem zunehmenden Selbstbewusstsein der Frauen in einer erstarkenden Mittelklasse zu erklären. Von Protestkundgebungen und anderen Menschenansammlungen halten wir uns selbstverständlich fern.

Kürzlich ist auf den Andamanen ein amerikanischer Missionar zu Tode gekommen, als er sich einer Insel näherte, deren Bevölkerung einen Kontakt zu Außenwelt ablehnt. Es traf ihn ein Pfeil. Dieser Mann hat sich illegal dorthin begeben. Es ist hinlänglich bekannt, dass man sich in Lebensgefahr begibt, wenn man sich diesen Menschen nähert, weshalb der Zutritt zu diesen Gebieten strengstens verboten ist. Es besteht keinerlei Gefahr dieser Art auf dieser Reise.

Die „normale“ Kriminalität ist in Indien sehr gering und das Land gilt unter Globetrottern immer noch als ein sehr sicherers Reiseland.

Weitere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de.

Lesen Sie auch unbedingt die wichtigen Hinweise gültig für alle TERRA-UNICA-Reisen!