Albanien: Naturerlebnis in den Schluchten des Balkans

Im Nationalpark Valbona – Foto Julian Caushi

Reise-Code: ALB19

Reisethema: Erlebte Landschaft (Gruppenpauschalreise)  

07.08. – 21.08.2019 + ggf. Tage für An- und Rückreise

ab 2180,- €

♦ Bergwelt im Norden Albaniens Abstecher in den KOSOVO ♦ Skutarisee endemische Flora und Fauna Bergwiesen mit reicher Schmetterlingswelt ♦ Libellen Vogelbeobachtung

Diese 2-wöchige Reise durch das Stammland der Skipetaren verspricht eine Begegnung mit einer unberührten Natur bzw. naturnahen Landschaften. Bedingt durch jahrzehntelange politische Isolierung beginnt der Tourismus sich erst zögernd zu entwickeln, so dass weite Areale – besonders der grenznahen Bergregionen – kaum erschlossen und noch in ihrer ursprünglichen Grandeur erhalten sind. Zwischen den Hochgebirgen der Albanischen Alpen und Korabberge und den küstennahen Feuchtgebieten am Skutari-See erwarten Sie faszinierende und abwechslungsreiche Landschaften mit einhergehender Diversität von Fauna und Flora. Mehrere der besuchten Gebiete sind als international bedeutende Pflanzenschutzgebiete und / oder Weltnaturerbestätten ausgezeichnet. Aber auch an vielfältigen kulturellen Eindrücken wird es nicht mangeln, wenn wir die Zeugnisse vergangener Epochen passieren und uns vielleicht manches Mal in die Tage der byzantinischen Kaiser und ottomanischen Großherrn oder – in etwas jüngere Zeit – der kommunistischen Diktatur zurückversetzt fühlen.

Foto Julian Caushi

Wohin wir fahren - die Hauptreiseziele

Der Nationalpark Dajti östlich der Hauptstadt Tirana umfasst einen Großteil des gebirgigen Hinterlands der Metropole, einschließlich der Berge Dajti und Priska. Eine Seilbahn führt vom östlichen Stadtrand Tiranas hinauf zu einer kleinen etwa 1000 m über dem Meeresspiegel gelegenen Ebene am Westhang des Dajti. An den niederen Berghängen dominiert Macchia-Vegetation mit Heidekraut, Myrte und Walderdbeeren. Ab ca. 1000 m folgt Eichenwald, darüber Buchenwald mit vereinzelten Koniferen. Neben einer eindrucksvollen Berglandschaft mit vielen Wildblumen, gelten einige ca. 200 Jahre alte Buchen als besondere Attraktion des Parks.

Die Berglandschaft des Nationalparks Shebenik-Jabllanica im Osten Albaniens erstreckt sich von ca. 300 m bis 2200 m Höhe und zeichnet sich durch dichten Nadel- und Laubwald, alpine Bergwiesen und zahlreiche kleinere und größere Gletscherseen aus. Entsprechend den verschiedenen Höhenstufen reicht der Baumbestand von Eichen über Buchen bis zu den Koniferen der höheren Lagen. Zu den hier vorkommenden Säugetierarten zählen Braunbär, Wolf, Rotfuchs und Balkanluchs, eine Unterart des Eurasischen Luchses. Kleinere Beutejäger sind Mauswiesel, Steinmarder, Hermelin und Dachs; auch Rehe, Hirsche und Gämsen werden vereinzelt gesichtet. Reptilien sind vertreten u. a. mit Griechischer Landschildkröte, Eidechsen und Nattern. Die Avifauna umfasst knapp 90 mitteleuropäische und mediterrane Arten.

Der Naturpark Korab-Koritnik besteht hauptsächlich aus alpinem Hochgebirge der Korab-Bergkette und des nördlich davon gelegenen Koritnik. Neben dem 2764 m hohen Korab, der sowohl der höchste Berg Albaniens als auch Mazedoniens ist, umfasst er noch mehrere Gipfel über 2700 m. Die am häufigsten vorkommenden Koniferen sind Weiß-Tanne, Schwarzkiefer, Schlangenhaut-Kiefer und Rumelische Kiefer (Mazedonische Kiefer, Balkankiefer); in den Eichen- und Buchenwäldern der niederen und mittleren Höhenlagen findet man auch Arten wie Orientalische Hainbuche, Flaumeiche, Mazedonische Eiche, Feldahorn und Schwarz-Erle. Alpine Florenlemente dominieren in Höhen über 2000 m.

Die im Norden des Landes gelegenen Albanischen Alpen (Prokletije) bilden den südlichsten und höchsten Teil der Dinariden. Neben ihrer faszinierenden Bergwelt und dem außerordentlichen Pflanzenreichtum, zählen verschiedene Gletscher- und Karstquellen sowie diverse Wasserfälle zu den besonderen Naturschönheiten der Region. Die benachbarten Nationalparks Valbona-Tal und Theth umfassen so verschiedene Ökosysteme wie Hochtäler mit dichtem Baumbestand, Bergwald, alpine Matten und Flechtenteppiche sowie tundraähnliche Habitate mit Permafrost-, Schutt- und Geröllböden. Diese so unterschiedlichen Lebensräume bedingen eine vielfältige Flora und Fauna, darunter einige seltene und endemische Arten. Die Waldgebiete bedecken mehr als 80% der Region, wobei Buche, Eiche, Kiefer und Fichte dominieren. In feuchten Niederungen findet man Moorlilien, Seggen und Torfmoose. Insgesamt sind aus der Gegend mehr als 1500 Pflanzenarten bekannt, darunter ca. 100 Heilkräuter und etwa 70 seltene bis bedrohte Spezies. Zu den (sub-)endemischen Arten gehören z.B. Wulfenia baldaccii (aus der Familie der Wegerichgewächse), die Dinarische Akelei (Aquilegia dinarica) und die Albanische Lilie (Lilium albanicum). Unter den Säugetieren der Region sind Braunbär, Balkanluchs und Wolf zwar die größten, aber auch die seltensten Arten. Rotwild ist relativ häufig in den Wäldern, während Gämsen sich in den alpinen Regionen aufhalten. Interessante Vogelarten sind u.a. Gänsegeier, Steinadler, Kolkrabe, Alpenbraunelle, Stein- und Auerhuhn, Samtkopf-Grasmücke.

Rugova ist eine von steilen Kalksteinhängen und tiefen, engen Schluchten gekennzeichnete Teilregion der Albanischen Alpen im westlichen Kosovo. Zahlreiche Karsterscheinungen wie natürliche Tunnel und Höhlen durchsetzen die Bergrücken. Besondere Attraktionen bilden die Rugova-Schlucht, diverse Wasserfälle und Gletscherseen, welche auf die Vereisung in jüngerer geologischer Vergangenheit zurückgehen.

Mit 368 km² ist der Skutarisee im Grenzgebiet zwischen Montenegro und Albanien der größte See der Balkanhalbinsel. Das geologisch junge Seebecken ist ein sensibles Ökosystem, das zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten beherbergt, darunter den Skutari-Wasserfrosch, sowie verschiedene Süßwasserschnecken und Fische. Mit ca. 270 Vogelarten ist er ein beliebtes Ziel für Ornithologen. Zugvögel aus Nordeuropa rasten oder brüten am Skutarisee, dessen gesamtes Gebiet unter Naturschutz steht.

Die Beschreibungen der einzelnen Exkursionsgebiete („Hauptreiseziele“) sollen einen Eindruck von der Landschaft mit ihrer Flora und Fauna geben. Wir werden vieles, aber sicherlich nicht alles sehen. Auch werden wir nicht an allen Lokalitäten alle Habitate besuchen. Genaueres steht im weiter unten aufgeführten Reiseverlauf, in dem auch weitere („kleinere“) Lokalitäten beschrieben sind.

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Foto Julian Caushi

Was wir sehen möchten - unsere Zielarten

 

Die Flora Albaniens umfasst etwa 3550 Arten wildwachsender Gefäßpflanzen.

Wir werden während der Reise diverse Vegetationszonen (siehe Tourbeschreibung) besuchen und charakteristischen Arten kennenlernen.

Für Botaniker interessant sind endemische Arten, von denen es ca. 30 in Albanien gibt (Wir werden nicht alle sehen!):

Wulfenia baldaccii – ein Wegerichgewächs

Tulipa albanica – eine Tulpe

Hypericum haplophylloides – ein Johanniskraut

Scilla albanica – ein Blaustern

Acantholimon albanicum – ein Igelpolster

Viola raunsiensis – ein Veilchen

Odontarrhena lurensis

Oxytropis tomoriensis – ein Spitzkiel

Stachys sericophylla – ein Ziest

Gymnospermium maloi

Campanula aureliana – eine Glockenblume

Campanula skanderbegii– eine Glockenblume

Reichardia albanica – ein gelber Korblüter

Chamaecytisus korabensis – ein Zwergginster

Cerastium hekuravense – ein Hornkraut

Festucopsis serpentini – eine Grasart

Zu diesen „echten“ albanischen Edemiten, kommen noch viele „Balkan-Edemiten“, die nur auf diese Region beschränkt sind.

Die große Artenvielfalt an Wildblumen und anderen Pflanzen bedingt eine ebenso vielfältige Insektenwelt. So ist es z.B. möglich, dass man an einem Tag um 50 Arten identifizieren kann.

Hier ist exemlarisch eine Schmetterlings-Artenliste aus dem Valbona-Thet-Gebiet:

Swallowtail/Papilio machaon/Schwalbenschwanz

Scarce Swallowtail/Iphiclides podalirius/Segelfalter

Clouded Apollo/Parnassius mnemosyne/Schwarzer Apollo

Black-vaind White/Aporia crataegi/Baum-Weißling

Cabbage White/Pieris brassicae/Großer Kohlweißling

Green-veined White/Pieris napi/Rapsweißling

Small White/Pieria rapae/Kleiner Kohlweißling

Mountain Small White/Pieris ergane/ 

Southern Small White/Pieris mannii/Karstweißling

Eastern Bath White/Pontia edusa/Resedafalter

Clouded Yellow/Colias croceus/Postillon

Berger’s Clouded Yellow/Colias alfacariensis/Hufeisenklee-Gelbling

Brimstone/Gonepteryx rhamni/Zitronenfalter

Powdered Brimstone/Gonopteryx farinosa/Gonepteryx farinosa

Wood White/Leptidea sinapis/Senfweißling

Eastern Wood White/Leptidea duponcheli/ 

Nettle-tree Butterfly/Lybithea celtis/Zürgelbaumfalter

Two-tailed Pasha/Charaxes jasius/Erdbeerbaumfalter

Purple Emperor /Apatura iris/Großer Schillerfalter

White Admiral/Limenitis camilla/Kleiner Eisvogel

Red Admiral/Vanessa atalanta/Admiral

Painted Lady/Vanessa cardui/Distelfalter

Large Tortoiseshell/Nymphalis polychloros/Großer Fuchs

Tortoiseshell/Aglais urtica/Kleiner Fuchs

Peacock /Inachis io/Tagpfauenauge

Comma/Polygonia c-album/C-Falter

Southern Comma/Polygonia egea/Südlicher C-Falter

Silver-washed Fritillary/Argynnis paphia/Kaisermantel

Dark Green Fritillary/Argynnis aglaja/Großer Perlmuttfalter

High Brown Fritillary/Argynnis addipe/Feuriger Perlmuttfalter

Niobe Fritillary /Argynnis niobe/Mittlerer Perlmuttfalter

Queen of Spain Fritillary/Issoria lathonia/Kleiner Perlmuttfalter

Marbled Fritillary/Brenthis daphne/Brombeer-Perlmuttfalter

Lesser Marbled Fritillary/Brenthis ino/Mädesüß-Perlmuttfalter

Pearl-bordered Fritillary/Boloria euphrosyne/Silberfleck-Perlmuttfalter

Glanville Fritillary/Melitaea cinxia/Wegerich-Scheckenfalter

Knapweed Fritillary /Melitaea phoebe/Flockenblumen-Scheckenfalter

Spotted Fritillary/Melitaea didyma/Roter Scheckenfalter

Heath Fritillary/Melitaea athalia/Wachtelweizen-Scheckenfalter

Marbled White/Melanargia galathea/Schachbrett

Balkan Marbled White/Melanargia larissa/ 

Woodland Grayling?/Hipparchia fagi?/Großer Waldportier

Great Sooty Satyr/Satyrus ferula/Weißkernauge

Great Banded Grayling/Brintesia circe/Weißer Waldportier

Meadow Brown/Maniola jurtina/Großes Ochsenauge

Oriental Meadow Brown?/Hyponephele lupina/

Pearly Heath/Coenonympha arcania/Weißbindiges Wiesenvögelchen

Small Heath/Coenonympha pamphilus/Kleines Wiesenvögelchen

Chestnut Heath?/Coenonympha glycerion?/Rotbraunes Wiesenvögelchen

Speckled Wood /Pararge aegeria/Waldbrettspiel

Wall Brown/Lasiommata megera/Mauerfuchs

Large Wall Brown/Lasiommata maera/Braunauge

Northern Wall Brown/Lasiommata petropolitana/Braunscheckauge

Bright-eyed Ringlet /Erebia oeme/Doppelaugen-Mohrenfalter

Ilex Hairstreak /Satyrium ilicis/Brauner Eichen-Zipfelfalter

Blue-spot Hairstreak/Satyrium spini/Kreuzdorn-Zipfelfalter

Green Hairstreak/Callophrys rubi/Grüner Zipfelfalter

Small Copper /Lycaena phlaeas/Kleiner Feuerfalter

Lesser Fiery Copper/Lycaena thersamon/ 

Purple-shot Copper/Lycaena alciphron/Violetter Feuerfalter

Scarce Copper/Lycaena virgaureae/Dukatenfalter

Purple-edged Copper?/Lycaena hippothoe?/Lilagold-Feuerfalter

Long-tailed Blue/Lampides boeticus/Großer Wanderbläuling

Lang’s Short-tailed Blue/Leptotes pirithous/Kleiner Wanderbläuling

Alcon Blue/Maculinea alcon/Lungenenzian-Ameisenbläuling

Large Blue/Maculinea arion/Quendel-Ameisenbläuling

Brown Argus/Aricia agestis/Großer Sonnenröschen-Bläuling

Blue Argus/Aricia anteros/ 

Geranium Argus/Eumedonia eumedon/Storchschnabel-Bläuling

Idas Blue?/Lycaeides idas?/Idas-Bläuling

Damon Blue/Agrodiaetus damon/Weißdolch-Bläuling

Chapman Blue/Agrodiaetus thersites/ 

Common Blue/Polyommatus icarus/Hauhechel-Bläulin

Turquoise Blue/Polyommatus dorylas/Wundklee-Bläuling

Meleager’s Blue/Melegeria daphnis/Zahnflügel-Bläuling

Chalkhill Blue/Lysandra coridon/Silbergrüner Bläuling

Amanda Blue/Lysandra amandus/Vogelwicken-Bläuling

Adonis Blue/Lysandra belargus/Himmelblauer Bläuling

Zephyr Blue?/Plebejides sephyrus?/ 

Mazarine Blue/Cyaniris semiargus/Rotklee-Bläuling

Eastern Baton Blue /Pseudophilotes vicrama/Östlicher Quendelbläuling

Chequered Blue/Scolitantides orion/Fetthennen-Bläuling

Holly Blue/Celastrina argiolus/Faulbaum-Bläuling

Small Blue/Cupido minimus/Zwerg-Bläuling

Osiris Blue/Cupido osiris/Kleiner Alpen-Bläuling

Short-tailed blue/Cupido argiades/Kurzschwänziger Bläuling

Eastern Short-tailed Blue/Everes Cupido decoloratus/ 

Large Skipper/Ochlodes venatus/Rostfarbiger Dickkopffalter

Olive Skipper /Pyrgus serratulae/Schwarzbrauner Würfel-Dickkopffalter

Grizzled Skipper/Pyrgus malvae/Kleiner Würfel-Dickkopffalter

Orbed Red-underwing Skipper/Spialia orbifer/ 

Marbled Skipper/Carcharodus lavatera/Loreley-Dickkopffalter

Mallow Skipper /Carcharodus alcea/Malven-Dickkopffalter

Dingy Skipper/Erynnis tages/Kronwicken-Dickkopffalter

Essex Skipper /Thymelicus lineola/Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter

Diese Reise keine ausgesprochene „Birding Tour“, aber natürlich werden wir uns um die Vogelwelt „kümmern“.

Die wohl bekanntesten Brutvögel Albaniens sind die Krauskopfpelikane, denen wir vielleicht am Skutarisee begegnen, dazu den Rosapelikanen. Der See ist auch der bedeutendste europäische Brutplatz für Weißbart-Seeschwalben. Weitere interessante Arten dort sind Zwergscharbe, Rallenreiher, Braunsichler und Kuhreiher.

Da wir uns aber mehr in den Bergen als in den küstennahen Feuchtgebieten aufhalten, werden wir mehr die für monante Habitate typischen Vogelarten sichten. So beherbergt z.B. der Valbona National Park viele attraktive Greifvögel wie Steinadler, Zwergadler, Gänsegeier, Schmutzgeier und Wespenbussard. Unter den Falken stehen Lanner-, Saker- und Wanderfalke auf unserer Wunschliste. Immerhin sieben Eulenarten leben Einzugsbereich des Nationalparks: Schleihereule, Zwergohreule, Uhu, Steinkauz, Waldkauz, Waldohreule und Sumpfohreule.

Weitere interessante Arten in Albanien sind Steinhuhn, Moorente, Weißkopfruderente, Rötelfalke, Alpensegler, Mauerläufer, Halbringschnäpper, Olivenspötter und Schneesperling.

Weiteres über zu erwartende Vogelarten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der Hauptreiseziele und dem Reiseverlauf.

Bitte beachten Sie, dass  hier (und im Reiseverlauf beschriebene Arten) Ihnen einen Eindruck von den Beobachtungsmöglichkeiten geben. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich alle finden werden.

Die Entwicklungen in der Natur sind immer von den Schwankungen innerhalb der Jahreszeiten abhänging (z.B. spätes Frühjahr, trockener Sommer).

Artenchecklisten, in die Sie Ihre Sichtungen und Pflanzenfunde eintragen können, bekommen Sie mit Ihren Reiseunterlagen, in der Regel ca. 4 Wochen vor der Reise.

Foto Julian Caushi

Tag für Tag - der Reiseverlauf

1.Tag (Mi, 07.08.2019): Die An-/Rückreise nach/von Tirana ist nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Selbstverständlich werden Sie bei der Auswahl der Flugverbindung beraten. Lesen Sie dazu unbedingt die „Infos zur Anreise“ weiter unten und das Infoblatt „Fluganreise“. Ihre Ankunft in Tirana kann im Laufe des ganzen Tages erfolgen. Nach Absprache organisieren wir den Transfer zum Hotel. Der Tag steht zur freien Verfügung. Abhängig von den Ankunftszeiten der Gäste ist ggf. eine Stadtrundfahrt oder Exkursion möglich (optional, Kosten exklusive). –  Übernachtung: Hotel Tirana International, Tirana

2.Tag (Do, 08.08.2019): Mit der Seilbahn fahren wir auf den Hausberg Tiranas, der Teil des Nationalparks Dajti ist. Aus einer Höhe von ca. 1000 m haben wir einen großartigen Ausblick über die Metropole und ihre Umgebung, während die Bergwiesen und Wälder des Parks einen ersten Eindruck dessen geben, was uns während der nächsten Tage erwartet. Nach einem traditionellen Mittagessen Rückfahrt nach Tirana, wo wir vielleicht noch Gelegenheit haben bis zum Abendessen, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Fahrtstrecke Tirana – Dajti Nationalpark und Umgebung – Tirana: ca. 15 km; Fahrtzeit: ca. 45 min.;  Übernachtung: Hotel Tirana International, Tirana; F/MA

3.Tag (Fr, 09.08.2019):  Wir verlassen Tirana früh am Morgen. Mit einem geländetauglichen Minibus dringen wir in die Gebirgswelt des ostalbanischen Nationalparks Shebenik-Jabllanica ein. Er gilt als eine „important plant area“, Botanikfreunde kommen also auf ihre Kosten! Sein umfangreicher Bestand an Buchenurwald ist außerdem Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.  Eine ca. 30–40minütige Wanderung bietet Gelegenheit, sich eingehender mit der subalpinen Vegetation (z. B. Serbischer Felsenteller Ramonda serbica) sowie der Insektenfauna dieser entlegenen Region auf 1100 bis 1700 m Höhe zu beschäftigen. – Fahrtstrecke: ca. 200 km, 5 ½ Std.; Übernachtung: Hotel Piazza, Peshkopia; F/M/A

4.Tag (Sa, 10.08.2019):  Das Korabgebirge mit dem höchsten Gipfel Albaniens und Mazedoniens (2764 m) ist unser heutiges Ziel. Eine leichte Wanderung bringt uns zu einigen kleinen Gletscherseen in der Nähe des Ortes Radomire. Die hier verbreitete alpine Vegetation zieht eine vielfältige Schmetterlingsfauna an. Diverse Wasserpflanzen säumen die Ufer der von Berggipfeln umgebenen Seen. Bei einem traditionellen Mittagessen in Radomire probieren wir einige lokale Spezialitäten, bevor wir die Rückfahrt nach Peshkopia antreten. – Fahrtstrecke: ca. 65 km, ca. 1 ½ Std.; Übernachtung: Hotel Piazza, Peshkopia; F/M/A

5.Tag (So, 11.08.2019):  Wir verlassen Peshkopia Richtung Norden und kommen durch einige über dem Tal des Schwarzen Drins gelegene Bergdörfer. An den Abhängen des Berges Gjallica machen wir verschiedene Stopps, um die dortige subalpine Flora und Fauna zu erforschen. Erstere besteht wiederum hauptsächlich aus alpinen und subalpinen Arten. In der Umgebung des Fierza-Sees ändert sich das Habitat, wir finden viele Wasserpflanzen und halten Ausschau nach Vögeln. Unseren Mittagsstopp legen wir in Prizren am Fuße der Šar-Berge ein. Es ist die zweitgrößte Stadt des Kosovo und zeigt noch heute Spuren ihrer byzantinischen und ottomanischen Vergangenheit. Auf der Weiterfahrt durch das Einzugsgebiet des Weißen Drins halten wir Ausschau nach Wasservögeln und Greifen. Entlang der Flussufer leben diverse Reptil- und Amphibienarten. Fahrtstrecke: ca. 130 km, 4 ½ Std.; Übernachtung: Hotel Dukagjini, Peja; F/M/A

6.Tag (Mo, 12.08.2019):  Tief in den Schluchten der Rugova-Berge des westlichen Kosovo erkunden wir heute die Flora und Fauna dieses wegen seiner geographisch (und politisch) isolierten Lage unberührten Schutzgebietes, zu der einige Raritäten und Endemiten gehören. Im Anschluss besuchen wir eine der zahlreichen Karsthöhlen, von denen diese vornehmlich aus Karbonatgestein bestehenden Berge durchsetzt sind. Ein lokaler Führer gibt Auskunft sowohl über die Natur als auch über die Geschichte dieser interessanten Region. – Fahrtstrecke: ca. 40 km, 1 ½ Std.; Übernachtung: Hotel Dukagjini, Peja; F/M/A

7.Tag (Di, 13.08.2019): Am Morgen besuchen wir das Dečani Kloster am Fuße der Prokletije-Berge, das zum Weltkulturerbe „Mittelalterliche Stätten des Kosovo“ gehört. Nach der Mittagspause in einem alten ottomanischen Bazarviertel in Gjakova geht es wieder zurück nach Albanien zum Nationalpark Valbona im Herzen der Albanischen Alpen. Auf dem Weg dorthin untersuchen wir die Tier- und Pflanzenwelt längs den Ufern der Valbona. – Fahrtstrecke: ca. 90 km, 3 Std.; Übernachtung: Rilidja Hotel, Quku I Valbones; F/M/A

8.Tag (Mi, 14.08.2019): Im Nationalpark Valbona begeben wir uns auf die von eindrucksvollen Bergspitzen umgebene „Schlangenwiese“ in ca. 2000­ m Höhe. Während einer leichten Wanderung suchen wir nach seltenen Exemplaren der alpinen Flora, die von verschiedenen Schmetterlingsarten umschwirrt wird, wie Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus), Rostfarbiger Dickkopffalter (Ochlodes venatus), Kleiner Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus malvae), Großer Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis), Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas), Großes Ochsenauge (Maniola jurtina), Mauerfuchs (Lasiommata megera), Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia), Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma), Mittlerer Perlmuttfalter (Argynnis niobe), Kaisermantel (Argynnis paphia) und Senfweißling (Leptidea sinapis). Wilde Pflaumen- und Kirschbäume ziehen häufig Braunbären an, doch werden wir wahrscheinlich höchstens Spuren ihrer Aktivität entdecken. Nach dem Mittagessen in einer Schäferhütte, unternehmen wir eine leichte ca. 1 ½ – stündige Wanderung (alternativ Fahrt im Minibus) hinab ins Tal der Valbona, um uns den Faunen- und Florengemeinschaften entlang der Ufer dieses Gebirgsflusses zu widmen. An dem nahegelegenen Xhema-See versuchen wir einige der hier lebenden Reptilien und Amphibien aufzustöbern.– Fahrtstrecke: ca. 30 km; 1 Std.; Übernachtung: Rilidja Hotel, Quku I Valbones; F/M/A

9.Tag (Do, 15.08.2019): Den Talboden hinter bzw. unter uns lassend fahren wir durch die aufeinanderfolgenden Vegetationszonen der Höhenstufen im Valbona-Nationalpark – von Buchenwald über Mischwald bis zu den alpinen Matten. Natürlich machen wir diverse Stopps, um die Charakteristika der einzelnen Habitate kennenzulernen. Zwischendurch machen wir ein Mittagspicknick inmitten der albanischen Bergwelt. – Fahrtstecke Umgebung Valbonatal: ca. 35 km; Fahrtzeit: ca. 30 Min.; Übernachtung: Rilidja Hotel, Quku I Valbones; F/M/A

10.Tag (Fr, 16.08.2019): Auf der Fahrt aus den Bergen an die Küste setzen wir über den Koman-Stausee. Eine Fähre bringt uns während einer ca. 2-stündigen Überfahrt durch enge Schluchten, die an norwegische Fjorde erinnern, an dessen westliches Ufer. Auf der Weiterfahrt nach Shkodra über teils serpentinenartige Gebirgsstraßen begleiten uns phantastische Panoramen der Albanischen Alpen. Am Abend fahren wir zur Rozafa Burg, die auf einem 130 m hohen Hügel über der Stadt Shkodra steht. Hier genießen wir den Sonnenuntergang mit weiten (strategischem) Ausblick über die Umgebung. – Fahrtstrecke: ca. 150 km, 5 ½ Std; Übernachtung: Hotel Tradita, Shkodra; F/M/A

11.Tag (Sa, 17.08.2019): Am Vormittag machen wir eine Bootsfahrt auf dem Skutarisee, der u.a. als Vogelparadies gilt. Unter der Führung eines ornithologischen Experten und lokaler Fischer erkunden wir die Lebensgemeinschaften auf und um den größten See des Balkans. Nach einem Mittagessen mit Meeresspezialitäten besuchen wir eine mittelalterliche Brücke über die Buna, die eines der besterhaltenen Bauwerke dieser Zeit in der Region ist. – Fahrtstrecke: ca. 20 km; ¾ Std; Übernachtung: Hotel Tradita, Shkodra; F/MA

12.Tag (So, 18.08.2019): Über den 1685 m hohen Pass von Thore begeben wir uns in den südlich von Valbona gelegenen Nationalpark Theth. Eine ca. 1 ½ km lange Wanderung bringt uns zu dem spektakulären “Pass of the Sheep“ (Pass der Schafe), wo wir u.a. nach der endemischen Wulfenia baldaccii Ausschau halten, die zur Reisezeit in Blüte stehen sollte. Mauerlattich, Türkenbund, Waldsauerklee, Wald-Sanikel, Wald-Veilchen, Mandelblättrige Wolfsmilch, Steinbrech, Ähriges Christophskraut. Die umgebende majestätische Bergwelt garantiert ein unvergessliches Erlebnis auch für den Nicht-Botaniker. Nach einem Picknick begeben wir uns hinunter nach Theth – je nach Wahl zu Fuß oder im Bus. – Fahrtstrecke: ca. 80 km, 3 Std.; Übernachtung: Gjon Shpella Gasthaus, Theth; F/M/A

13.Tag (Mo, 19.08.2019): Mit einem geländegängigen Minibus fahren wir auf einer teilweise holprigen Gebirgsstrecke nach Nderlysaj im National­park Theth, wo wir Flora und Fauna eines kleinen alpines Feuchtgebietes erkunden. Zu den hier vorkommenden Schmetterlingsarten gehören Baum-Weißling (Aporia crataegi), Postillon (Colias croceus), Kleiner Fuchs (Aglais urtica), Distelfalter (Vanessa cardui), Großer Perlmuttfalter (Argynnis aglaja) und Idas-Bläuling (Lycaeides idas). Wer möchte, kann eine 1 ½-stündige Wanderung zum „Blauen Auge“ unternehmen, einer malerisch gelegenen Gebirgsquelle. Weitere Highlights sind der Grunas-Wasserfall und der „Turm von Theth“, der über Geschichte und Gebräuche der Region Aufschluss gibt. – Fahrtstrecke: ca. 25 km; 1½ Std.; Übernachtung: Gjon Shpella Gasthaus, Theth; F/MA

14. Tag (Di, 20.08.2019): Über Shkodra am Skutarisee geht es nach Mrizi I Zanave (“Feenhain”), einer Modellfarm in der Nähe des Ortes Fishte, die durch Integration von Landwirtschaft, Umwelterhaltung und Ecotourismus auch international einige Bekanntheit erlangt hat. U.a. bekommen wir Einblick in diverse traditionelle Produktionsmethoden, deren Erzeugnisse bei einem reichhaltigen Mittagessen probiert werden können. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Tirana, wo wir am Nachmittag eintreffen. – Fahrtstrecke: ca. 220 km; 5 Std.; Übernachtung: Hotel Tirana International, Tirana; F/MA

15. Tag (Mi, 21.8.2019): Heimreise auf eigene Faust. Mit dem Frühstück im Hotel endet der Service von TERRA UNCIA, allerdings sind wir gerne bei der Organisation des Transports zum Flughafen behilflich; F

Bitte beachten Sie, dass die im Reiseverlauf aufgeführten Fahrtstrecken und -zeiten nur ungefähre Angaben sind. Die Fahrzeiten verstehen sich OHNE Beobachtungsstopps, die situationsbedingt unterschiedlich lang ausfallen können. Um ein optimales Naturerlebnis zu gewähren, können zudem einzelne Programmpunkte ausgetauscht werden, wenn sich zum jeweiligen Zeitpunkt an anderen Lokalitäten günstigere Beobachtungsbedingungen ergeben. Gelegentlich fahren wir dazu „Umwege“. Flexibilität ist bei Naturexkursionen eine Notwendigkeit! Rechnen Sie damit, dass wir an den meisten Tagen von morgens bis zum späteren Nachmittag / frühen Abend „unterwegs“ sind, manchmal auch etwas länger, je nach Beobachtungssituation. Fahrtzeiten sind keine Exkursionszeiten!  Aus logistischen oder witterungsbedingten Gründen kann sich die Reihenfolge der besuchten Lokalitäten ändern.

Ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption und einer Reiserücktrittsversicherung ist dringend anzuraten!!

TERRA UNICA vermittelt diese Versicherungen über Travelsecure (Würzburger Versicherungs-AG). Sie können diese sehr einfach online abzuschließen. [Lesen Sie dazu auch in der TERRA-UNICA-Datenschutzerklärung.]

Klicken Sie links auf das Bild, dann gelangen Sie direkt zum Tarifrechner.

 

Wichtige Daten zu dieser Reise

Reisecode: ALB19

Reisetermin:  07.08. – 21.08.2019 + ggf. Tage für An- und Rückreise

Reisepreis: 
ab/bis Tirana pro Person
im Doppelzimmer 2180,- €
Einzelzimmerzuschlag 260,- €

Teilnehmerzahl: 7 bis 15 Teilnehmer

Anmeldeschluss:  07.05.2019  Bitte buchen nach Möglichkeit früher oder lassen Sie sich unverbindlich vormerken! Bedenken Sie, dass der Reisezeitpunkt in die Sommerferienzeit fällt: Flüge könnten recht schnell ausgebucht sein!

Absagevorbehalt: Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann TERRA UNICA die Reise – bis spätestens am 30.Tag vor Reisebeginn – absagen. (Die Absage erfolgt normalerweise schon dann, wenn bei Überschreiten des Anmeldeschlusses die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Allerdings kann dieser Termin nach hinten verschoben werden, wenn nur noch wenige Teilnehmer fehlen und/oder noch Vormerkungen auf die Reise vorliegen.)

Bitte wichtige Hinweise beachten!

Die An- und Rückreise nach/von Tirana erfolgt individuell, ist nicht im Reisepreis eingeschlossen und nicht Teil der TERRA-UNICA-Pauschalreise. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der Flugverbindungen und stellen – auf Wunsch ­– den Kontakt zu einer entsprechenden Agentur her; Genaueres dazu im Infoblatt Fluganreise und unter wichtige Hinweise.

Direkte Flüge nach TIRANA bietet mit z.B. Lufthansa von Frankfurt aus an. Ansonsten geht es von fast allen dt. Flughäfen mit Umsteigen über Wien (Austrian Air). Rechnen Sie mit Preisen von 300,- bis 350,- € (abhängig vom Buchungszeitpunkt!!!).

Buchen Sie noch keine Tickets, bevor die Durchführung der Reise gesichert ist und Sie verbindliche Informationen zu möglichen Ankunfts- und Abflugzeiten erhalten haben!!!!!! Alle Preisangaben ohne Gewähr.

Bitte wichtige Hinweise beachten!

EU-Bürger benötigen lediglich einen gültigen Personalausweis.

(Ausführlichere Infos erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen)

Die Reise erfordert normale körperliche Fitness. Sie sollten in der Lage sein, Naturexkursionen (langsames Gehtempo mit vielen Beobachtungsstopps, keine ausgedehnten Wanderungen) auch in unwegsamen Gelände (Wanderschuhe!) zu unternehmen. Es fallen keine übermäßigen Steigungen an. Längere Wanderungen (über 1 Std.) sind optional, zu denen stets Alternativen (z.B. mehr Zeit zum Beobachten an einem Ort, Fahrt im Minibus) geboten werden.

Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit ein­geschränkter Mobilität.

Geduld und Freude bei der Beobachtung / Bestimmung von Tier- und Pflanzenarten sind gefragt. Ausgedehte Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten sind nicht geplant, aber Sie sollen etwas Interesse an der Kultur des Landes mitbringen.

Die Ausflüge können ggf. früh am Morgen beginnen bzw. bis in die Abendstunden andauern. Die Exkursionszeiten lassen sich nicht genau im Voraus planen und richten sich nach der Beobachtungssituation. Wie hetzen nicht durch die Landschaft, sondern nehmen uns Zeit in der Natur.

Die einzelnen Beobachtungsgebiete sind überwiegend durch „normale“ Teerstraßen verbunden, manchmal nutzen wir auch unbefestige Fahrwege, dann kann es etwas „ruckelig“ werden.

Es herrscht ein subtropisch-mediterranes Klima mit milden, regenreichen Wintern und heißen, trockenen Sommern. Im Landesinnern liegt die Höchsttemperatur im Juli und August um 30o C (manchmal auch darüber) – bei nur geringen Niederschlagsmengen. Wir halten uns vornehmlich in den Bergen sowie an der Küste auf, wo die Temperaturen niedriger sind; im Hochgebirge sogar teilweise kühl.

Lokale(r) Naturführer (englischsprachig) + durchgehende TERRA UNICA Reisebegleitung (Ulrike Wizisk)

Bitte unbedingt wichtige Hinweise zur Reiseleitung beachten!

Die angegebenen Links zu den Internetseiten der einzelnen Unterkünfte dienen nur dazu, dass Sie sich ein Bild von dem Übernachtungsort machen können. Sie finden dort keine Informationen, die speziell die von Ihnen gebuchte Reise betreffen. Beim Besuch der jeweiligen Seiten gelten deren Datenschutz­bestimmungen der jeweiligen Betreiber. Diese entsprechen nicht unbedingt den in der geltenden Richtlinien und Gesetzen der Europäischen Union. Auch verfügen meisten Internetauftritte nicht über das https-Protokoll („verschlüsselte Übertragung des Internets“). Wenn Sie 100% sicher sein wollen, dass keine Daten von Ihnen „abgegriffen“ werden, dann dürfen Sie die Links nicht öffnen.

Die Unterkünfte dieser Reise:

Tirana: Hotel International http://tiranainternational.com/portal/index.php/en/

Peshkopia: Piazza Hotel http://www.hotelpiazza.al/

Peja: Hotel Dukagjini http://hoteldukagjini.com/

Valbona: Rilindja Hotel https://journeytovalbona.com/hotel/quku-i-valbones/?currency=ALL

Shkodra: Hotel Tradita https://hoteltradita.business.site/

Theth: Gjon Shpella Gasthaus

Das Hotel in Tirana ist sehr komfortabel, die Hotels in Peshkopia und Peja liegen jeweils in der Stadt und sind als Mittelklasse zu bezeichnen. Die Unterkünfte in Valbona und Theth sind rustikaler und eher als „Guesthouse“ einzustufen. Das Tradita in Shkodra ist ein Boutique-Hotel.

Sie erhalten genaue Adressdaten der Unterkünfte mit den Reiseunterlagen.

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Bitte unbedingt wichtige Hinweise zu Unterkünften beachten!

Reiseleitung/-begleitung wie beschrieben (Bei der Nutzung von zwei Fahrzeugen kann nicht auf beiden Fahrzeugen eine deutschsprachige Begleitung anwesend sein)

Fahrten und Transfers wie im Reiseverlauf beschrieben, je nach Gruppengröße ein oder zwei 9-Sitzer Minibusse mit ausreichend Platz zur Verstauung von Handgepäck und Fotoausrüstung; lokal ggf. Nutzung von geländetauglichen Fahrzeugen

Unterkünfte wie angegeben

Mahlzeiten wie angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen), ggf. Picknick

Exkursionen wie beschrieben (außer optionale)

Eintrittspreise und Gebühren (außer für optionale Aktivitäten)

TERRA-UNICA-REISELEITFADEN mit Tipps und Infos zur Reise

Checkliste zum Eintragen der gesichteten Tier- und Pflanzenarten
                        

– Alle Preisangaben für nicht von TERRA UNICA angebotene Leistungen ohne Gewähr!

An-/Rückreise nach/von Tirana („Infos zur Anreise“ lesen!)

Getränke und ggf. zusätzliche Mahlzeiten

Trinkgelder sind natürlich freiwillig (vielleicht ca. 3-5 € pro Tag/Person z.B. für den Führer, dazu kleinere Trinkgelder in den Hotels)

Kosten für optionale Aktivitäten, also solche, die nicht Teil des beschriebenen Reiseprogramms sind bzw. dort mit „optional“ gekennzeichnet sind

ggf. Foto- und Videogebühren (zurzeit keine bekannt)

ggf. zusätzliche Hotelübernachtungen und Transferfahrten während der An- und Abreise (falls Sie einen Tag früher anreisen oder später abreisen)

ggf. Transferfahrt zum Flughafen bei der Abreise

Auslandskranken­versicherung mit Rückholoption und Reiserücktrittversicherung, wie z.B. günstig bei Travelsecure

Wir durchstreifen Wälder, Wiesen, alpine Matte – und alle anderen in der Reisebeschreibung beschriebenen Habitate und wollen diese „erforschen“ und „erleben“. Wir bestimmen Pflanzen, Schmetterlinge, Vögel u.v.m und halten natürlich dabei speziell Ausschau nach besonders charakteristischen, seltenen oder sogar endimischen Arten.

Der lokale Führer ist fachkundig, führt uns zu interessanten Lokalitäten und hilft bei der Identifizierung der Arten. Allerdings ist er natürlich kein Universalwissenschaftler und nicht „allwissend“.

Die im Tourverlauf genannten Tier- und Pflanzenarten sollen Ihnen einen Eindruck von den Beobachtungsmöglichkeiten geben. Es gibt in der Regel noch viel mehr zu sehen. Andererseits kann TERRA UNICA natürlich keine Garantie geben, dass Sie die beschriebenen Arten auch wirklich finden werden.

Im Übrigen ist das Auffüllen einer möglichst langen Artenliste nicht der alleinige Zweck einer TERRA-UNICA-Reise – es geht vielmehr um den Naturgenuss im Ganzen.

Einzelheiten über die zu erwartenden Arten unter „..unsere Zielarten“ bzw. im Reiseverlauf!
 
 
 

Albanien ist ein recht unproblematisches Reiseland. Das deutsche Auswärtige Amt schreibt: „Fälle von Gewaltanwendung bei Klein- und Straßenkriminalität sind zwar selten, jedoch wird zu Wachsamkeit und vorsichtigem Verhalten geraten. In letzter Zeit kam es vermehrt zu Auto- und Wohnmobileinbrüchen und dem Diebstahl dort aufbewahrter Dokumente.“

Im Kosovo ist die Sicherheitslage im Norden nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes noch angespannt, wenngleich sich Gewalt in der Regel nicht gegen Ausländer richtet. „In allen anderen Landesteilen des Kosovo ist die Lage grundsätzlich ruhig und stabil.“
[Anmerkung von TERRA UNICA: Wir fahren nicht in den Norden]

Weitere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de.

Lesen Sie auch unbedingt die wichtigen Hinweise gültig für alle TERRA-UNICA-Reisen!