Europäisches Ziesel

Erlebte Landschaft: Unentdecktes Serbien II - Dinarisches Gebirge - Tourverlauf

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Alle Fotos Dr. Dieter Bock

Dinarisches Gebirge

Einsame Wiesen und Wälder

im Dinarischen Gebirge

 

Skabiosen-Scheckenfalter Euphydrias aurinia

Skabiosen-Scheckenfalter

Euphydrias aurinia

 

Büschelglocke

Auf der Via Dinarica im Tara-Gebirge

 

Frühlings-Mohrenfalter

Frühlings-Mohrenfalter

 

Schwarzer Apollo

Schwarzer Apollo

 Parnassius mnemosyne

 

Gelbe Türkenbundlilie

Gelbe Türkenbundlilie

Lilium jankae

 

Kloster Mileševa

Kloster Mileševa

 

Gänsegeier Gyps fulvus

Gänsegeier

 

Wasserfall der Sopotnica

Wasserfall der Sopotnica

 

0149aa Wolliger Fingerhut - Foto Dieter Bock - IMG_3785

Wolliger Fingerhut

 

Baumpieper Anthus trivialis

Baumpieper

Alle Fotos Dr. Dieter Bock

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1.Tag: Ankunft

Anreise nach Belgrad (Serbien) in eigener Regie. - Hotel „Jugoslavija“ in Belgrad. Keine Mahlzeiten eingeschlossen

 

2.Tag:  Fahrt zur ersten Station: Tara-Gebirge

Unser Bus holt uns vom Hotel in Belgrad ab und bringt uns zu unserer ersten Station, dem Nationalpark Tara. Unterwegs erleben wir den Übergang von der Pannonischen Ebene in das serbische Bergland. Anfangs ist es noch hügelig, aber schon bald steigen die Berge an. Nach der Durchquerung einer eindrucksvollen Schlucht wird das Tara-Gebirge sichtbar. Bis zum Mittagessen wollen wir unsere Unterkunft der nächsten Tage erreichen, die auf etwa 1000 Meter Höhe liegt. Nachmittags machen wir einen ersten Ausflug zum Aussichtspunkt Crnjeskovo. Der weite Blick beweist, dass wir nun wirklich im Gebirge angekommen sind. - Restaurant/Apartements „Kurta“;  F/M/A

 

3.Tag: Tara-Gebirge

Nach dem Frühstück bringt uns der Bus ins Zentrum des Gebirges nach Mitrovac. Von dort machen wir eine Rundwanderung über blühende Bergwiesen. Neben der interessanten Flora fallen auch immer wieder Schmetterlinge auf. Wir haben sogar die Chance, den Schwarzen Apollo zu sehen. Mittags stillen wir unseren Hunger in einem volkstümlichen Restaurant in Mitrovac. Nachmittags machen wir uns zu dem berühmtesten Aussichtspunkt des Nationalparks auf (Banjska stena). Aus über 1000 m Höhe blicken wir auf den Steilabfall des Gebirges zur Schlucht des Flusses Drina, der die Grenze zu Bosnien bildet.  - Apartements „Kurta“;  F/M/A

 

4.Tag: Tara-Gebirge

Vormittags wandern wir auf einem Weg nahe bei unserer Unterkunft. Er führt uns durch kleine Wälder und über Wiesen voller Überraschungen: Nelken, Lein und Flügelginster stehen in voller Blüte. Mohrenfalter und andere Schmetterlinge begleiten uns auf dem Weg. In den Schwarzkiefern machen sich Zippammern bemerkbar. Immer wieder öffnet sich ein weiter Blick über die Berglandschaft. Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Bus zu einem Ausgangspunkt, von dem wir zu Fuß einen natürlichen Bestand der Serbischen Fichte erreichen. Dieser Baum hat die Eiszeit nur im Tara-Gebirge überlebt. Beim Abendessen in einem nahegelegenen Restaurant mit großartiger Aussicht lassen wir den Tag ausklingen. - Restaurant/ Apartements „Kurta“;  F/M/A

 

5.Tag: Tara-Gebirge

Heute steht eine ganztägige Wanderung auf einem Höhenweg über den Bergkamm Šargan auf dem Programm, einem Teilstück der Via Dinarica, einem Fernwanderweg, der das die Dinariden durchzieht. Wir fahren mit dem Bus zu einem hoch gelegenen Ausgangspunkt und bleiben dann auf dieser Höhe. Die Wanderstrecke beträgt maximal 15 km. Da wir aber denselben Weg hin und zurück gehen, kann jeder die Länge und Pausen selber bestimmen. Großartige Ausblicke auf die Berglandschaft, eine reiche Flora und auffällige Insekten verleiten immer wieder zum Verweilen. Nicht selten fliegt hier ein typischer Schmetterling, das Orientalische Wiesenvögelchen, und mit Glück sieht man auch den Östlichen Schmetterlingshaft. Ein mitgenommenes Lunchpaket hält uns bei Kräften. - Apartements „Kurta“;  F/M/A

 

6.Tag: Tara-Gebirge

Das Dinarische Gebirge war schon immer verkehrstechnisch schwer zu erschließen. Das wollen wir heute hautnah erleben: wir fahren ein Stück mit der historischen Eisenbahn Šarganska osmica, die auf abenteuerliche Weise den Höhenzug Šargan überwinden muss, auf dem wir am Vortag gewandert sind. – eine Meisterleistung österreichischer Ingenieure in und nach dem 1. Weltkrieg. Stilgemäß nehmen wir unser Mittagessen im dazugehörigen Bahnhofsrestaurant ein. Der Bahnhof diente auch dem serbischen Filmregisseur Emir Kusturica als Kulisse, ebenso wie weitere Bauten längs einer Straße, die wir nun mit dem Bus hoch hinauf fahren, um zu einem Gebiet mit blühenden Wiesen und großartigem Bergpanorama zu gelangen. - Apartements „Kurta“;  F/M/A

 

7.Tag: Tara-Gebirge

Heute sind wir wieder ganztägig auf der Via Dinarica unterwegs. Auf diesem Teilstück wollen wir eine besondere Attraktion finden: die gelbe Türkenbundlilie Lilium jankae. Aber auch die übrige Flora ist voller Überraschungen: Sonnenröschen, Pechnelken, Schlauchenzian, Kugelorchis und viele andere seltene Arten wachsen auf den Wiesen. Die Wanderstrecke beträgt 10 km ohne große Höhenunterschiede. Nach Wunsch kann man auch die Strecke abkürzen und schon früher zum Bus zurückkehren. -- Apartements „Kurta“;  F/M/A

 

Während des Aufenthaltes im Tara-Gebirge wollen wir in kleinen Gruppen an einer Fütterungsstelle Braunbären beobachten. Die Verwaltung des Nationalparks will das für uns organisieren.

 

8.Tag: Busfahrt zur zweiten Station - Kloster Mileševa

Wir verlassen nun das Tara-Gebirge in Richtung Süden und fahren zu unserer zweiten Station. Unterwegs durchqueren wir Abschnitte der Dinariden: das Zlatibor- und Zlatar-Gebirge, und gelangen so in den Südwesten des Landes. Bald bemerken wir, dass sich hier etwas verändert. Wir fahren durch Kleinstädte, in deren Zentrum eine Moschee steht - eine Folge der langen Osmanischen Herrschaft, während der viele Bewohner zum Islam übergetreten sind. Aber auch die davor liegende „Goldene Zeit“ des serbischen Mittelalters hat Spuren hinterlassen. Das orthodoxe Kloster Mileševa ist wegen seiner Fresken weltberühmt. Hier dürfen wir im Gästehaus des Klosters übernachten und erleben hautnah das Ambiente des malerischen Klosterhofes. Von hier aus erforschen wir das umliegende Bergland. Dabei begegnen uns Orchideen wie die Adria-Riemenzunge oder Schmetterlinge wie das Weißfleck-Widderchen. In der Abenddämmerung fliegen Fledermäuse und Glühwürmchen durch den Klosterhof. - Gästehaus des Klosters Mileševa; F/M/A

 

9.Tag: Kloster Mileševa – Gänsegeierkolonie am Fluss Uvac

Die steilen Felsen am Ufer des Flusses Uvac sind seit alters her die Heimat von Gänsegeiern, die hier auch brüten. Wir machen einen ganztägigen Ausflug, um diese eindrucksvollen Vögel aus der Nähe kennen zu lernen. Dabei werden wir von einem Mitarbeiter des dortigen Naturparks begleitet. Der Bus bringt uns an einen Stausee, auf dem wir mit dem Boot in die Schlucht des Uvac hineinfahren. Bald sehen wir, wie die Gänsegeier über unseren Köpfen fliegen und auf den Felsen landen. An einer geeigneten Stelle gehen wir an Land und steigen zu einem Aussichtspunkt auf, von dem sich ein großartiger Ausblick über die malerische Schlucht bietet. Die Gänsegeier fliegen manchmal in Augenhöhe an uns vorbei. Weiter geht es mit dem Boot zum Eingang in die Eishöhle. Dort erkunden wir die bizarre Unterwelt des Karstgebirges. Am Ende des Tages wartet wieder auf uns der Klosterhof mit seiner friedlichen Abendstimmung. - Gästehaus des Klosters Mileševa; F/M/A

 

10.Tag: Kloster Mileševa - Berglandschaft und Geschichte

Der Bach Mileševa fließt am gleichnamigen Kloster vorbei und bildet eine enge Schlucht. Wir machen Spaziergänge auf beiden Seiten des Baches und lassen die zerklüftete Landschaft auf uns einwirken. Hier und da blühen Hopfenbuchen, Wolliger Fingerhut und Schwert-Alant stehen am Wegesrand. Wir treffen auf Einsiedlerhöhlen von Mönchen und durchqueren das muslimische Dorf Hisardžik. Dessen alte Moschee steht am Fuß eines Felsens, auf dem die mittelalterliche Festung Mileševac thront – wir erleben serbische Geschichte auf engem Raum. Von hier oben überblicken wir die weite und einsame Berglandschaft, in die das Kloster Mileševa  eingebettet ist. Unsere Mahlzeiten nehmen wir wie auch an den anderen Tagen im Restaurant „Kanjon“ ein, umgeben von der Mündung der Schlucht und dem rauschenden Bach Mileševa. - Gästehaus des Klosters Mileševa;  F/M/A

 

11.Tag: Kloster Mileševa - Sopotnica-Wasserfälle

Heute ist Sonntag, und wer möchte, hat die Gelegenheit, an einem orthodoxen Gottesdienst in der historischen Klosterkirche teilzunehmen. Die Riten sind mit schönem Gesang verbunden, hier atmet man geradezu das serbische Mittelalter. Wer lieber in die freie Natur geht oder die nahegelegene Kleinstadt Prijepolje besuchen möchte, hat den Vormittag zur freien Verfügung.

Nachmittags machen wir einen Ausflug mit dem Bus zu den Wasserfällen des Baches Sopotnica. Das Wasser stürzt in prächtigen Kaskaden den steilen Berg hinunter, der mit Wald aus Ungarischer Eiche bedeckt ist. Alte Mühlen zeugen von der früheren Nutzung der Wasserkraft. Das Braunauge ist ein Schmetterling, den wir hier auf den Wiesen antreffen können. - Gästehaus des Klosters Mileševa;  F/M/A

 

12.Tag: Busfahrt zur dritten Station - Kamena Gora

Das Gebirge Kamena Gora liegt oberhalb der Kleinstadt Prijepolje, direkt an der Grenze zu Montenegro. Nur wenige Touristen kommen hierher, es ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Der Bus bringt uns auf etwa 1000 m Höhe, wo uns unser Gastwirt Ljubiša erwartet, der uns hier unterbringen und für unsere Stärkung sorgen wird. Nachmittags brechen wir zu unserem ersten Ausflug auf. Es geht durch prächtige Bergwiesen: Heidenelken, Skabiosen und manchmal ein Gelber Lein stehen in voller Blüte. Sie werden von verschiedenen Perlmuttfaltern und Bläulingen besucht. In den aufgestellten Bienenkörben sammeln Bienen einen köstlichen Honig. Ziel ist das Wahrzeichen von Kamena Gora, eine etwa 400 Jahre alte Kiefer, die imposant an einem Aussichtspunkt über die weite Berglandschaft steht (Entfernung nur 1 km). Dies ist ein guter Ort, um den Sonnenuntergang zu erleben. - Übernachtung in Gästehäusern;  F/M/A

 

13.Tag: Kamena Gora

Eine leichte Wanderung durch eine abwechslungsreiche Landschaft führt uns zu dem Aussichtspunkt Milovče brdo (hin und zurück 11 km). Unterwegs überraschen uns immer neue Kombinationen aus attraktiven Wiesenblumen, dazwischen hier und da eine Blutrote Sommerwurz, die auf Klee parasitiert. Auf den Blüten von Skabiosen sitzen Langhornmotten, die durch ihre langen Fühler auffallen. Vielleicht begegnet uns auch ein Warzenbeißer, eine große Heuschrecke. Am Aussichtspunkt wird uns klar, wie weitläufig und wenig besiedelt dieses Bergland ist. - Übernachtung in Gästehäusern;  F/M/A

 

14.Tag: Kamena Gora

Der Name Kamena Gora bedeutet „Steiniges Gebirge“. Auch auf der heutigen Wanderung in das Gebiet Ravna Gora ist der Kalkstein allgegenwärtig. Felsen wechseln sich ab mit kleinen Wäldern und immer wieder Wiesen, auf denen sich ein bunter Teppich aus gelbem Flügelginster und rosa Riesenkreuzblumen ausbreitet. Auf den Waldlichtungen machen sich Baumpieper durch lautes Rufen bemerkbar und führen ihre Balzflüge vor. Die weiten Ausblicke bis zum Durmitor-Gebirge in Montenegro wecken die Sehnsucht, immer weiter zu gehen. Wir begrenzen aber die Wanderung auf etwa 10 km. Leider ist dies auch unser letzter Tag im Dinarischen Gebirge. Eigentlich würde man hier gerne noch länger bleiben …  Übernachtung in Gästehäusern; F/M/A

 

15.Tag: Busfahrt zurück nach Belgrad

Nach dem Frühstück machen wir uns auf die Busfahrt zurück zu unserem Ausgangspunkt in Belgrad. Von der abgelegenen Kamena Gora geht es wieder hinunter nach Prijepolje und weiter durch das Dinarische Bergland nach Norden. Unterwegs stärken wir uns mit einem guten Mittagessen. Am späten Nachmittag treffen wir in Belgrad ein. Hier wollen wir unseren Abschied von der Reise feiern. In einem außerhalb der Stadt am Hochufer der Donau gelegenen Restaurant erwartet uns ein stimmungsvolles Abendessen. Wir übernachten wieder im Hotel „Jugoslavija“; F/M/A

 

16. Tag: Abreise

Transfer vom Hotel zum Flughafen Belgrad (6 km)

 

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