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Erlebte Landschaft "Estlands Westen" - Tourverlauf

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1.Tag Ankunft

Individuelle Anreise nach Tallinn - Der Tag steht zur freien Verfügung. Sie haben Gelegenhe,it die historische Altstadt zu erkunden. Spätestens abends trifft sich die Gruppe im Vana Wiru Hotel

 

2.Tag Mukre-Moorgebiet

Wir erreichen nach etwa zwei Stunden Fahrt unser Exkursionsgebiet. Die Anfahrt zum Wanderweg (etwa 3km) führt über eine schmale Schotterpiste, der auf einer Basis aus Baumstämmen konstruiert wurde. Das 9000 Jahre alte Moor in nun schon seit 20 Jahren geschützt und gibt seltenen Vogelarten wie dem Schwarzstorch und dem Auerhuhn einen Lebensraum. Weitere typische Arten sind Baum- und Wiesenpieper, Heidelerche sowie Raubwürger. Manchmal wird sogar ein Steinadler gesichtet. Botaniker kommen hier auf ihre Kosten: Die Zweiblättrige Waldhyazinthe wächst in der Nähe des Moorweges. Seerosen bedecken das Gewässer nahe einem Aussichtsturm. Sowohl Langblättriger als auch Rundblättiger Sonnentau kommen vor, die in der Mittsommerzeit ihre Blüten zeigen. Zwerg- und Strauchbirke, Gagelstrauch, Rosmarinheide, Moosbeere, Moltebeere, Wollgras und die Blumenbinse sind weitere charakteristische Vertreter der Hochmoorvegetation, die auch eine bemerkenswerte Schmetterlingsfauna beherbergt (u.a. Randring-Perlmutterfalter, Dukatenfalter, Baltischer Samtfalter, Postillion) - Toosikannu Holiday Village; F/M/A

 

3.Tag Elchsafari und Soomaa National Park

Am sehr frühen Morgen unternehmen wir eine Safari in einem offenen Fahrzeug, während wir der sicher Elche und Wildschweine, vielleicht auch Rothirsche sehen. Die Tiere halten sich regelmäßig an eingerichteten Futterplätzen auf. Wir befinden uns in einer abwechslungsreichen Landschaft mit Wäldern, Lichtungen und offenen Feldern.

Nach einem späten Frühstück geht es dann weiter zum Soomaa N.P. Der Name bedeutet “Land der sumpfigen Wälder und Moore”. Das Gebiet wird jedes Frühjahr völlig überschwemmt, so dass man sich dann nur noch per Boot fortbewegen kann. Der Tõramaa-Ingatsi Wanderweg (ca. 6 km) führt uns durch ein offenes Hochmoorgebiet mit Moorseen und angrenzenden Bruchwäldern. Von einigen  Beobachtungstürmen erhalten wir einen Überblick auf diese faszinierende Landschaft. Das Mittagessen nehmen wir heute als Picknick mit. - Rannahotell in Pärnu; F/M/A

 

Moor im Matsalu National Park

Moorgebiet mit Übergang zum Kiefernbruchwald (Matsalu National Park)  - Foto Ulrike Wizisk

 

4.Tag  Matsalu National Park, Biberexkursion

Dieser Park ist das älteste Ramsar-Schutzgebiet Estlands, also ein Vogelhabitat von internationaler Bedeutung. Während der Zugzeit rasten hier um eine Million Vögel, und 170 Arten brüten hier, u.a. Rothalstaucher, Rohrdommel, Fischadler, Seeadler und Raubseeschwalben. Wir werden von verschiedenen Beobachtungstürmen die Landschaft absuchen. Gegen Abend machen wir eine Biberexkursion per Boot durch die Riedfelder (Picknickabendessen). Mit etwas Geduld und Glück werden wir die emsigen Tiere bei ihrer nächtlichen Arbeit beobachten können - zu den Rufen von Rohrdommel, Wasserralle, Tüpfelsumpfhuhn und Rohrschwirl. - Promenaadi Hotel; F/M/A

 

Biber

Biber - Foto Remo Savisaar

 

5.Tag  Laubwiesen bei Laelatu und weiter nach Muhu/Saarema

Die “baltischen Laubwiesen” (Wooded Meadows) sind eine Art  lichter Wald mit Wiesenflächen. - alte Kulturlandschaften. Hier konnte Heu gemäht, Brenn- und Bauholz gewonnen sowie Kräuter, Nüsse und Pilze geerntet werden. Sie zählen heute zu den artenreichsten Ökosystemen Estlands. Hier bei Laelatu wurden 76 verschiedene Gefäßpflanzen auf einem Quadratmeter nachgewiesen! Wir nehmen uns Zeit, die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt (Schmetterlinge!) zu erkunden und setzen dann mit der Fähre über zur Insel Muhu, die mit der größeren Insel Saarema durch einen Damm und eine Brücke verbunden ist. An dieser Verbindung legen wir einen Beobachtungsstopp ein und halten Ausschau nach Wasservögeln. Vielleicht sehen wir auch einen Seeadler. Auf unserer Weiterfahrt zu unserer Unterkunft im Western der Insel legen wir noch einen Zwischenstopp beim Krater von Kaali ein, der vor etwa 7000 Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstand. - Loona Manor Guesthouse; F/M/A

 Vitsu Hafen EST 2016_09_24 LX1000 044

 Kaali-Meteroritenkrater

 Fährhafen Vitsu  - Foto Ulrike Wizisk

 

 Kaali-Meteroritenkrater   - Foto Ulrike Wizisk

 

6.Tag  Viidumäe-Schutzgebiet und Robbenbeobachtung

Das Viidumäe-Schutzgebiet umfasst neben natürlichen Bruch-/Auwäldern und Niedermooren auch höchst interessante Ökosysteme, die auf menschlichen Einfluss zurückzuführen sind. Auf sehr flachgründigem Boden auf Kalkfelsen sind “Alvar Meadows” ausgebildet, die einen hohen Anteil an Moosen aufweisen. Sie entstanden nach der Abholzung der Wälder in Gegenden mit Weidenutzung, wo der Viehverbiss die Vegetation kurz hielt und die Bodenschicht letztendlich stark erodierte. Hier findet man oft das Sonnenröschen und die Silberdistel. Auch finden wir hier wieder die “Wooded Meadows”. Die botanische Vielfalt dieser Region ist enorm: Fast 700 Gefäßpflanzen wurden nachgewiesen, darunter eine endemische Klappertopf-Art (Rhinanthus osiliensis). Auch unter den Schmetterlingen sind Raritäten zu verzeichnen, wie der Gelbring-Falter (Lopinga achine) und der Große Perlmutterfalter (Argynnis aglaja). Ornithologisch interessant ist das Gebiet vornehmlich für Waldvögel: Tannenhäher und Zwergschnäpper sieht man häufig. Vom Aussichtsturm auf dem 54 Meter hohen Rauna Hill haben wir einen weiten Blick auf die umliegenden Wälder. .

Nachmittags unternehmen wir eine Bootsfahrt entlang der Küste der Papissaare-Halbinsel im Vilsandi National Park, während der wir sicherlich von neugierigen Kegelrobben begrüßt werden. - Loona Manor Guesthouse; F/M/A

Saarema

Sonnenuntergang auf Saaremaa - Foto Ulrike Wizisk

 

7.Tag  Sörve-Halbinsel und Kuressare

Die Exkursionen auf der nach Süden herausragenden Halbinsel sind sehr abwechslungsreich. Im Viieristi-Naturschutzgebiet schauen wir nach der Verschiedenblättrigen Kratzdistel (Cirsium heterophyllum) und der Gewöhnlichen Simsenlilie (Tofieldia calyculata). Nachdem wir die äußerste schmale Landzunge beim Sörve-Leuchtturm erkundet haben, besuchen wir an der Westküste der Halbinsel zwei geologische Aufschlüsse mit fossilreichen Schichten aus dem Zeitalter des Silurs. Im Gebiet der Järve-Dünen am nördlichen Ende der Halbinsel erwarten wir Sand-Nelke (Dianthus arenarius), Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens),  Verschiedenblättrige Kratzdistel (Cirsium heterophyllum), Gewöhnliche Simsenlilie (Tofieldia calyculata) und Färberwaid (Isatis tinctoria).

Spektakuläres erhoffen wir uns im Loode-Eichenwald bei Kuressare an der Südküste von Saarema. Dieser von alten Eichen dominierten Wooded Meadow ist bekannt für seinen Reichtum an Orchideen, darunter der Frauenschuh (Cypripedium calceolus). Weitere interessante Arten sind Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis) und Kleines Knabenkraut (Orchis morio).

Doch wir haben auch am heutigen Tage natürlich nicht nur Augen für die botanischen Kostbarkeiten - auch ornithologische Beobachtungen kommen nicht zu kurz. Und vielleicht finden wir unter den vielen Schmetterlingsarten den Feurigen Perlmutterfalter (Argynnis adippe).

Bevor wir zu unserer Unterkunft  zurückfahren machen wir ein kleine Besichtigungstour durch Kuressare mit seiner mittelalterlichen Bischofsburg. - Loona Manor Guesthouse; F/M/A

 

Frauenschuh (Cypripedium calceolus)

Kuressaare Burg

 Fährhafen Vitsu  - Foto Peter Vissak

 

Kuressare   - Foto Ulrike Wizisk

 

8.Tag  Panga Cliff und Hiiumaa

Bevor wir zur Nachbarinsel Hiiumaa übersetzen, besuchen wir noch die Steilküste bei Panga. Die Gesteine aus dem Silur bilden her eine bis 23 Meter hohe Klippe direkt am Strand.

Auf Hiiumaa erkunden wir die Kõpu-Halbinsel - eine überwiegend bewaldete, leicht wellige Landschaft mit Küstenterrassen und Dünen. Einige kleine Moorgebiete entwickelten sich auf kalkreichem Untergrund und beherbergen eine spezielle Vegetation. Wir erkunden diese Habitate während einer Exkursion auf dem Rebastemäe-Naturpfad, der zu einer Beobachtungsplattform führt.

Über 80 seltene Pflanzenarten kann man auf Kõpu finden, darunter Blattloser Widerbart (Epipogium aphyllum), Kleines Zweiblatt, Listera cordata), Traunsteiners Knabenkraut (Dactylorhiza traunsteineri), Sumpf-Glanzkraut (Liparis loeselii) und Grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride). Vielleicht entdecken wir auch schon einige Blüten des Moosglöckchens (Linnaea borealis).

Der 37 m hohe Kõpu-Leuchtturm gewährt einen grandiosen Rundblick über die Halbinsel.

Nach einem kräftigen Mittagessen auf einer Farm besichtigen wir eine Wollfabrik und fahren dann weiter zu unserer Unterkunft auf der Kassari-(Halb-)Insel. Nach dem Einchecken haben wir sicher noch Gelegenheit zur Erkundung des Sääre tirps, einer sehr schmalen, weit ins Meer hinausragenen  Landzunge. - Kassari Puhkekeskus; F/M/A

 

 Panga Cliff Silur EST_197 Saarema Steilküste

 Rohrweihe HU 2013_06_03 FZ200 U 043

Panga Cliff   - Foto Ulrike Wizisk

 

Rohrweihe  - Foto Ulrike Wizisk

 

9.Tag  Hiiumaa: Kassari-Insel - Kaina-Bucht

Die Kassari-Insel ist mit einem Damm mit der Hauptinsel verbunden. In der Kaina-Bucht erkunden wir die dortigen Alvar und Wooded Meadows sowie Wachholderhaine: Wundklee (Anthyllis coccinea), Baltisches Knabenkraut (Dactylorhiza baltica), Salz-Bunge (Samolus valerandi), Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) und die seltene Sumpf-Engelwurz (Angelica palustris) kommen. Außerdem ist dieses Gebiet mit seinen diversen Küstenhabitaten eine Top-Adresse für Ornithologen. Unter den Brutvögel sind Weißwangengans, Schnatterente, Seeadler, Rohrweihe, Kornweihe, Rotschenkel, Bekassine, Alpenstrandläufer und immerhin sechs Seeschwalbenarten. - Kassari Puhkekeskus; F/M/A

 

10.Tag  Rückfahrt nach Tallinn

Wir machen nach dem Übersetzen aufs Festland einen Besichtigungsstopp in Haapsalu und erreichen Tallinn am Nachmittag. Der restliche Tage steht zu freien Verfügung. Die Tallinner Altstadt, die seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe ist, ist fußläufig zu erreichen. Einige der Gebäude des gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerns stammen aus dem 15. Jahrhundert. - Vana Wiru Hotel, F/M/A

 

11.Tag  Abreise

Sie reisen auf eigene Faust nach Hause. Wir sind bei der Organisation des Transportes zum Flughafen behilflich.

 

 

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