Europäisches Ziesel

Erlebte Landschaft: Unentdecktes Serbien - Naturgebiete in der Vojvodina" - Tourverlauf

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Weißbartseeschwalbe

Weißbartseeschwalbe

 

Osterluzeifalter

Osterluzeifalter

 

Tarantel

Tarantel

 

Perückenstrauch Cotinus coggygria

Blühender Perückenstrauch

 

0075d Deliblatska pescara, Straße Cardak - Susara, Scarabaeu 320px

Dungkäfer (“Pillendreher”)

 

Bergland von Werschetz

Im Bergland von Werschetz

 

Schwarzbrauner Trauerfalter

Schwarzbrauner Trauerfalter

 

Hirschkäfer

Hirschkäfer

Alle Fotos Dr. Dieter Bock

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1.Tag: Ankunft

Anreise nach Belgrad (Serbien) in eigener Regie. - Hotel „Jugoslavija“ in Belgrad. Keine Mahlzeiten eingeschlossen

 

2.Tag:  Naturreservat Sanddünen von Deliblato

Nach dem Frühstück bringt uns ein Bus zu unserer Unterkunft mitten im  Naturreservat. Dort wartet unser gemeinsames Mittagessen. Anschließend machen wir eine erste Wanderung durch die fremdartige Dünenlandschaft (7 km). Es geht durch Federgraswiesen und Buschland. Wir sehen bei uns in Mitteleuropa seltene Schmetterlingsarten (Segelfalter, Mauerfuchs, Wegerich-Scheckenfalter und viele andere). Manchmal kreuzen große Dungkäfer unseren Weg, die den Kot von Wildtieren zu Kugeln formen und im Rückwärtsgang davonrollen. Mit Glück finden wir das Nest einer Tarantel, einer beeindruckenden Spinnenart. Im Sand sehen wir die Fußabdrücke von Wildschweinen, Rothirschen und manchmal auch von einem Wolf. Am Abend hören wir möglicherweise das Heulen von Goldschakalen, die hier heimisch geworden sind. - Erholungszentrum Čardak; F/M/A

 

3.Tag:  Sanddünen von Deliblato – Schutzgebiet „Korn“

Heute besuchen wir ein großes Schutzgebiet im Zentrum der Dünenlandschaft. Der Bus bringt uns zum Ausgangspunkt unserer etwa 10 km langen Wanderung. Das Gebiet wird durch alte Rassen von Weidetieren (Zackelschafe, Graurinder) offen gehalten. Hier ist auch ein Standort von Steppen-Pfingstrosen. Sie begeistern mit ihrem zarten Laub und blutroten Blüten, die allerdings überwiegend schon Anfang Mai blühen. Der Weg bietet immer wieder Überraschungen: Smaragdeidechsen, manchmal auch eine Äskulapnatter. Hier wurden auch Ziesel wieder eingebürgert. - Erholungszentrum Čardak; F/M/A

 

4.Tag: Naturreservat Sanddünen von Deliblato

Heute geht es zu Fuß in das Herz des Naturreservats (Wanderung 15 km, wahlweise Abkürzung 9 km). Eine parkartige Landschaft mit blühenden Büschen und Federgraswiesen umgibt uns in völliger Einsamkeit. Wir lernen die fremdartige Steppenvegetation kennen: Wolfsmilch-Arten, Orchideen, Kreuzblumen und viele andere. Die Blüten werden von bunten Schmetterlingen besucht. Vielleicht treffen wir sogar den schönen Osterluzeifalter an. Im Dünensand machen sich unterirdisch lebende Blindmäuse durch ihre Bauten bemerkbar. Überall ist der Gesang von Nachtigallen zu hören. Abends beginnt in alten Kiefernbeständen der Balzgesang der Ziegenmelker. - Erholungszentrum Čardak;  F/M/A

 

5.Tag: Naturreservat Sanddünen von Deliblato

Die Dünenlandschaft erstreckt sich bis an die Donau. Dieser naturbelassene Uferabschnitt ist das Ziel unserer heutigen Wanderungen (vor- und nachmittags jeweils ca. 3 km). Mittags kehren wir in einem Fischrestaurant ein. Höhepunkte auf diesem Ausflug sind interessante Vogelbeobachtungen: Wiedehopf und Bienenfresser, die im Dünensand ihre Brutröhren bauen, und eine große Kolonie von Uferschwalben am Steilufer der Donau. - Erholungszentrum Čardak; F/M/A

 

6.Tag: Fahrt nach Bad Rusanda

Nach dem Frühstück fährt uns der Bus quer durch das serbische Banat in das Zentrum der Vojvodina. Unterwegs halten wir in der Gemeinde Kovačica und besuchen eine Ausstellung von naiver Malerei, die hier von vielen Künstlern ausgeübt wird und die Vojvodina berühmt gemacht hat. Anschließend essen wir in einem typischen Banater Restaurant zu Mittag. Nachmittags fahren wir an einen großen Fischteich (Baranda) mit guten Beobachtungs- und Fotomöglichkeiten für Wasservögel: Purpur-, Seiden- und Rallenreiher, Weißbartseeschwalben. Wir fahren auch durch das Dorf Sakule mit seinen vielen Storchennestern. Abends gelangen wir zu unserer Unterkunft in Bad Rusanda. - Kurpark Bad Rusanda F/M/A

 

7.Tag: Bad Rusanda

Das Bad liegt an einem See, der salziges Wasser enthält und dessen Schlamm zu Therapiezwecken verwendet wird. Sein Kurpark dient nicht nur den Gästen zur Erholung, sondern ist auch der Ort eines bemerkenswerten Vogelschutzprojektes, das von EURONATUR unterstützt wird. In den Bäumen bauen Saatkrähen ihre Nester, die anschließend von Turm- und Rotfußfalken sowie Waldohreulen zum Brüten genutzt werden. Blutspechte und Dohlen nisten in Baumhöhlen, Pirole und Fliegenschnäpper bevölkern die Baumkronen. Mittendrin ist unsere Unterkunft, von der aus wir zusammen mit einem einheimischen Vogelschützer eine Entdeckungstour durch den Park machen. Am Salzwassersee sehen wir Stelzenläufer und Säbelschnäbler. Abends ertönt von einem nahen Süßwassersee ein lautes Konzert von Rotbauchunken. - Kurpark Bad Rusanda F/M/A

 

8.Tag: Bad Rusanda – Naturreservat Carska bara

Eine kurze Busfahrt bringt uns zum Naturreservat Carska bara, einem Überschwemmungsgebiet des Flusses Begej. Hier fahren wir mit einem Boot in die sonst unzugängliche Wasserlandschaft des Reservats und erleben die reichhaltige Wasservogelwelt ganz aus der Nähe. Grau-, Purpur-, Seiden- und Rallenreiher stehen am Ufer, vielleicht fliegt sogar ein Seeadler auf. Sumpfschildkröten sonnen sich auf treibenden Baumstämmen, aus dem Gebüsch hört man Kuckuck, Pirol und Gelbspötter, Bartmeisen huschen durch das Schilf. Nachmittags machen wir einen Besuch in dem Europäischen Storchendorf Taraš, das diesen Titel von Euronatur erhalten hat. Dort werden wir von dem Bürgerverein des Ortes empfangen. Man zeigt uns die Straße der Störche und wir fahren auf einer uralten Fähre über die Theiß. Abends werden wir mit einem typischen Essen der Vojvodina mit hausgemachten Spezialitäten und einer Weinprobe verwöhnt. - Kurpark Bad Rusanda F/M/A

 

9.Tag: Bad Rusanda – Fischteiche Bečejski ribnjak

Ein Spaziergang auf den Dämmen zwischen den bei Vogelfreunden beliebten Gewässern gibt uns einen guten Überblick. Zwei der Seen sind nur für den Vogelschutz bestimmt. Hier brüten mehrere Reiher- und Entenarten. Fast immer ist einer der Wirtschaftsteiche abgelassen. Auf den offenen Schlammflächen suchen Scharen von Grau-, Seiden- und Silberreihern nach Nahrung, unter die sich Löffler und sogar Schwarzstörche mischen, die in der weiteren Umgebung brüten. Wer Geduld mitbringt, kann hier gute Fotos machen. Den Mittag nutzen wir zu einem Fischessen im Restaurant des Betriebs. Auf der Rückfahrt nach Bad Rusanda machen wir auf einer Dorfweide halt, auf der viele Ziesel leben. - Kurpark Bad Rusanda  F/M/A

 

10.Tag: Fahrt in das Bergland von Werschetz

Als Kontrast zu der vorwiegend ebenen Landschaft der Vojvodina besuchen wir nun ein Mittelgebirge nahe der rumänischen Grenze: die Berge von Werschetz, die wegen ihrer bemerkenswerten Flora und Fauna unter Schutz gestellt sind.  Vormittags bringt uns der Bus zu unserer Unterkunft in der Kleinstadt Werschetz. Nach dem Mittagessen machen wir einen Spaziergang zu einem mittelalterlichen Wehrturm (2 km, Höhenunterschied 50 m), der das Wahrzeichen des Berglandes  ist. - Hotel „Srbija“ in Werschetz F/M/A

 

11.Tag: Bergland von Werschetz

Nach dem Frühstück gehen wir auf dem „Pfad der Gesundheit“, einem Panoramaweg durch Wald und offene Felslandschaft (4 km). Auffallend sind Silberlinden und eine interessante Felsvegetation. Auf dem Weg begegnen uns Schmetterlinge, darunter südeuropäische Arten wie der Kardinal, mit etwas Glück auch imposante Bock- und Hirschkäfer. Nachmittags suchen wir eine besondere Attraktion dieses Berglandes: den Habichtskauz, der hier ein inselartiges Vorkommen hat. Dabei begleitet uns ein einheimischer Naturschützer. - Hotel „Srbija“ in Werschetz F/M/A   

 

12.Tag: Bergland von Werschetz – Sanddünen von Deliblato

Auf diesem Tagesausflug kehren wir noch einmal in die Sanddünen zurück und machen eine Wanderung im östlichen Bereich des Gebietes, das mit dem Bus schnell zu erreichen ist. Der Wanderweg (ca. 10 km) führt durch eine besonders eindrucksvolle Dünenlandschaft. Sandlaufkäfer und Wüstenameisen laufen durch den Sand. Wir werden wieder von einem einheimischen Naturschützer begleitet, der uns vielleicht sogar die hier lebende imposante Balkan-Springnatter zeigt. - Hotel „Srbija“ in Werschetz F/M/A

 

13.Tag: Bergland von Werschetz

Heute steht eine Wanderung auf einem Höhenweg im mittleren Teil des Berglands auf dem Programm (ca. 5 km). Der Bus bringt uns zu einem günstigen Ausgangspunkt, von dem aus keine großen Höhenunterschiede mehr zu bewältigen sind. Unser Ziel sind landschaftlich schön gelegene Bergwiesen mit einer interessanten Flora. Hier wachsen z.B. Nelkenarten, Perlhyazinthen und ein pannonischer Thymian mit besonderem Aroma. Auch die Schmetterlinge sind sehenswert. Vielleicht begegnet uns sogar der Schwarzbraune Trauerfalter. Unten am Fuß der Berge liegt ein bekanntes Weinbaugebiet. Wir nutzen die Gelegenheit zu einem Abendessen mit Weinprobe bei einem Winzer. - Hotel „Srbija“ in Werschetz F/M/A

 

14.Tag: Fahrt zum Naturreservat Obedska bara

Über Belgrad erreichen wir das Schutzgebiet. Es liegt an einem Altarm der Save und umfasst große, regelmäßig überschwemmte Auwälder. Zum Mittagessen sind wir dort und werden in einem typischen Restaurant auf dem Dorf erwartet. Am Nachmittag haben wir Zeit, eine gemischte Brutkolonie von verschiedenen Reiherarten und Zwergscharben zu besuchen. Außerdem steht eine Bootsfahrt auf dem Altarm auf dem Programm. Wenn es der Wasserstand erlaubt, machen wir auch einen Spaziergang durch den urwüchsigen Auwald in Begleitung eines einheimischen Försters (Mückenschutz erforderlich!). Nicht selten fliegt hier der imposante Große Eichenbock, eine der größten Käferarten Europas. Zum Abschied gibt es ein Abendessen in einem serbischen Bootsrestaurant auf der Save beim Dorf Kupinovo. Zur Übernachtung bringt uns der Bus nach Belgrad zum Hotel „Jugoslavija“. - F/M/A

 

15.Tag: Heimreise

Transfer vom Hotel zum Flughafen Belgrad (6 km) - F

 

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