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Oryx

Oryx

 

Himba

Himba-Kinder   Foto © Packsafari

 

Spitzkoppe

Spitzkoppe   Foto Ulrike Wizisk

 

Skelettküste

Schiffswrack an der Skelettküste

Kaokoland

Das Kaokoland im Nordwesten Namibias ist ein noch weitgehend natürliches und extrem dünn besiedeltes Gebiet - wie es nur noch selten im südlichen Afrika anzutreffen ist. So leben zwischen Kunene und Hoanib nur etwa 16000 Einwohner, von denen 5000 zur Volksgruppe der Himba gehören.

Die Landschaft wird geprägt durch eindrucksvolle Bergketten, darunter die Baynes Mountains am Kunene (bis zu 2039 Meter), die Otjihipa Mountains und Hartmannberge, zwischen denen das breite Tal des Marienfluss liegt, und die Zebraberge zwischen Ruacana und Epupa, so benannt wegen ihrer Zusammensetzung aus gebänderten dunklen und hellen Intrusivgesteinen.

Das Land ist trocken und karg, nur entlang der Wasserläufe dehnen sich Oasen mit verhältnismäßig üppiger Vegetation aus. Der Kunene, der Grenzfluss zwischen Angola und Namibia, verfügt über mehrere Wasserfälle und Stromschnellen, von denen die Ruacana- und die Epupa-Fälle die größten sind.

Die Tierwelt im Kaokoveld musste ist an die harten Lebens-bedingungen anpassen, so die Wüstenelefanten in der Khowarib-Schlucht, die auch längere Dürreperioden überstehen können. In Trockenzeiten graben sie in den Flussbetten nach Wasser; dabei besteht die beste Chance sie zu Gesicht zu bekommen. Spitzmaulnashörner wurden erfolgreich wieder angesiedelt, nachdem sie bereits ausgerottet waren, und auch einige Wüstenlöwen leben in dieser Region. Relativ häufig gesichtet werden Oryx-Antilopen, Kudus, Springböcke, Strauße, Giraffen und Bergzebras, sowie Nilkrokodile am Kunene.

Die halbnomadisch lebenden Himba sind Viehzüchter, von denen viele noch gemäß ihrer alten Traditionen in weitverstreuten Siedlungen leben. Die traditionelle „Körperlotion“ aus Ocker und Tierfett dient sowohl zur Zierde als auch zum Schutz der Haut in dem erbarmungslosen Klima. Mit ihrer stattlichen Erscheinung und den aufwendigen Frisuren und Ornamenten sind besonders die Frauen ein beliebtes Motiv für Fotografen, was dazu geführt hat, dass auch entlegene Dörfer von einem wachsendem Tourismus profitieren.

 

Damaraland

Während der Norden des Damaralands noch relativ unerschlossen ist, gehört der Süden mit den  Sehenswürdigkeiten Brandberg, Twyfelfontein, Spitzkoppe und Erongo zu den ältesten und beliebtesten Touristenzielen Namibias. Das Landschaftsbild wird vor allem von weiten grasbestandenen Ebenen geprägt, mit örtlichen Granitkoppies, Inselbergen und Schluchten. Die Spitzkoppe ist ein typischer Inselberg, der aus der Namibebene herausragt. Ebenso wie Brandberg und Erongo besteht sie aus granitischem Gestein, das die Erosion über Millionen von Jahren aus den umgebenden Schiefern „herausgemeißelt“ hat. Zahlreiche Felszeichnungen in Höhlen und unter Überhängen zeugen davon, dass schon in prähistorischer Zeit nomadische Jäger auf ihren Beutezügen diese Gegend frequentierten.

 

Skelettküste

Als Skelettküste wird der nördliche Teil der Namib bezeichnet. Nebel, heftige Brandung, starke Strömungen und Winde - verursacht durch den entlang der Küste nordwärts fließenden kalten Benguela-strom - stellen bis heute eine Gefahr für die Seefahrt dar, wovon zahllose Schiffswracks Zeugnis ablegen. Schiffbrüchige, die sich hier an Land retten konnten, waren früher dennoch zumeist dem Tod geweiht, denn in dem unbesiedelten, extrem trockenen Hinterland der Namib gab es keine Hilfe.

Doch ist der kalte Benguelastrom nicht nur für die Entstehung der Küstenwüste verantwortlich, sondern auch für den großen Nährstoff- und damit Fischreichtum der küstennahen Gewässer, was sie bei Anglern und Robben gleichermaßen beliebt macht. Die riesige, zeitweilig bis zu 100.000 Tiere zählende Robbenkolonie bei Cape Cross ist nur eine von mehreren, die sich an der  Atlantikküste Namibias und Südafrikas befinden. Am Rande der Kolonien lauern Schabrackenschakale und -hyänen auf Beute.

Weitere Überlebenskünstler dieser unwirtlichen Gegend sind die endemische Sandschildechse und der Nebeltrinker-Käfer. Die Flora besteht u.a. aus Flechten, Welwitschias, dem Bleistiftbusch (Arthraerua leubnitziae) und “lebenden Steinen”.

 

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