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OrniReise - Südafrika: "Vögel im Land der Zulu" - Hauptreiseziele

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Sani-Pass - Drakensberge

Sani-Pass in den Drakensbergen      Foto Leon Marais

Drakensberge

Die bis zu 3482 Meter hohen Drakensberge sind das höchste Gebirge des südlichen Afrikas und bilden die östliche Begrenzung des südafrikanischen Binnenhochlands (Große Randstufe; Great Escarpment). Sie erstrecken sich über eine Distanz von etwa 1000 km von der Provinz Limpopo im Norden bis ins Ostkap im Süden, wobei man zwischen KwaZulu-Natal-Drakensberge und Limpopo-Mpumalanga-(Transvaal-)Drakensberge unterscheidet. Das Klima ist - im Gegensatz zum Landesinneren – feucht-gemäßigt, bedingt durch die warmen vom Indischen Ozean herüberziehenden Luftmassen, die sich beim Aufsteigen abkühlen und am Escarpment abregnen. Auf Grund der Höhenlage ist es auch relativ kühl. Teile der bis 1000 mm Niederschläge pro Jahr fallen im Winter ( Juni bis August) sogar gelegentlich als Schnee.

Geologisch besteht eine klare Trennung zwischen den KwaZulu-Natal- und den Transvaal-Drakensbergen. Während im Norden das Escarpment von mehr als 2 Milliarden Jahre alten Quarziten gebildet wird, bestehen die Natal-Drakensberge aus einer 1600 m mächtigen Decke relativ junger, ca. 180 Millionen Jahre alter Basalte. Sowohl Quarzit als auch Basalt sind erosionsbeständige Gesteine, die den Hauptabschnitten der Drakensberge einen hochgebirgsartigen Charakter verleihen. Der dazwischen gelegene Sektor besteht dagegen aus weniger resistenten, ca. 250 – 300 Millionen Jahre alten Sedimentgesteinen, die eine sanftere Berglandschaft mit Höhen um 1500 m bilden.

Die KwaZulu-Natal-Drakensberge, die sich zwischen den Provinzen Free State und KwaZulu-Natal und durch die Enklave Lesotho bis ins Ostkap erstrecken, sind gekennzeichnet durch schroffe Schluchten, Kämme und Zinnen. Hier befinden sich die höchsten Gipfel der Gebirgskette. Das kleine Königreich Lesotho liegt vollständig im Bereich der durch tiefe Flusstäler zerfurchten Lesotho Highlands. Das 35.000 ha große und eine Differenz von knapp 2000 Höhenmetern umfassende Giant’s Castle Game Reserve liegt in der Zentralregion des uKhahlamba-Drakensberg-Park, der sowohl UNESCO-Weltnaturerbe als auch als Ramsar Site eingestuft ist.

Giant's Castle

Felszeichnungen Giant's Castle

In den Drakensbergen

 

 

Felszeichnungen bei Giant’s Castle

 

Fotos Ulrike Wizisk

 

Dlinza Forest

Dieser populäre Birding Hotspot Südafrikas ist Teil der Zululand Birding Route. In dem subtropischen Wald leben mehr als 65 Vogelarten darunter die gefährdete Nataldrossel, die seltene Bronzehalstaube, Glanzhaubenturako und Narinatrogon. Oft kreisen Kronenadler über seinen Wipfeln. An Säugetieren kommen Blauducker und Buschbock vor.

Sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten bietet der Dlinza Forest Aerial Boardwalk: 10 Meter über dem Waldboden bietet dieser Holzplankenweg dem Besucher Einblicke Einblicke in die Lebewelt in eines höheren Waldstockwerks. Neben guten Bedingungen für die Vogelbeobachtung sind farbenfroh schillernde Schmetterlinge hier eine weitere Attraktion – wie auch die Bäume selbst mit vielen Aufsitzerpflanzen (Orchideen!). Die 20 m hohe Aussichtsplattform, die über das Blätterdach hinausragt, bietet ein grandioses Panorama des Küstenstreifens am Indischen Ozean.

 

Ongoye Forest Reserve

Das ca. 4000 ha große Naturreservat umfasst einen 200 bis 460 m hohen Granitrücken etwa 10 km landeinwärts der kleinen Küstenstadt Mtunzini. Hier gibt es noch letzte erhaltene Reste des Übergangswaldes zwischen afromontaner und subtropisch-küstennaher Vegetationszone. Etwa 165 Vogelarten leben in Ongoye, darunter die hier brütende Bronzehalstaube, die gefährdete Nataldrossel und der seltene Olivbartvogel. Endemische bis fast-endemische Spezialitäten sind das Rotschwanzhörnchen, zwei Zwergchamäleonarten, Forest Green Butterfly (Euryphura achlys) und der Ongoye-Hundertfüßler. Säugetiere sind u.a. mit Buschbock und Rotducker vertreten. Wegen der medizinischen Wirksamkeit vieler seiner Pflanzen stand Ongoye einst unter dem besonderen Schutz der Königsfamilie der Zulu.

Dlinza Forest

 Olivbartvogel

Dlinza Forest

 

 

Olivbartvogel im Ongoye-Wald

 

Fotos Ulrike Wizisk   

 

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Flusspferde im iSimangaliso Wetland Park       Foto Ulrike Wizisk    

iSimangaliso Wetland Park

Der ca. 3280 km² große Park umfasst die Feucht- und Küstengebiete zwischen St. Lucia und der Sodwana-Bucht und besteht aus vielen kleinen Schutzgebieten mit subtropischer bis tropischer Vegetation. Die verschiedenen Lebensräume umfassen Sumpfgebiete im Norden, trockene Dornsavanne im Westen und den mit einer Fläche von rund 300 km² größten See Südafrikas im Zentrum. Auch liegen in dem ca. 200 Kilometer langen Küstenstreifen die zweithöchsten bewaldeten Sanddünen der Welt. Während in den Feuchtgebieten die größten Krokodil- und Flusspferdbestände Südafrikas beheimatet sind, findet man in den Savannen u.a. Meerkatzen, Nashörner, Büffel und Leoparden. Zwischen den Seen und Sümpfen brüten Reiher, Pelikane und Störche. Darüber hinaus verfügt der Park über die höchste Dichte an Amphibien, darunter viele geschützte Arten. Seit 1999 gehört iSimangaliso zu den UNESCO-Weltnaturerbestätten.

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Dreiband-Regenpfeifer

 

 

Goldweber beim Nestbau

 

Fotos Ulrike Wizisk 

 

Tembe Elephant Park

Es ist ein ca. 30.000 ha großes Wildreservat im Norden KwaZulu-Natals, nahe der Grenze zu Mosambik. Ökologisch gehört der Park zum „Sandveld“ zwischen tropischer und subtropischer Vegetationszone, was eine bemerkenswerte Artenvielfalt für seine relativ geringe Größe zur Folge hat. Der Park wurde 1983 eingerichtet zum Schutz der zwischen dem nördlichen Natal und Mosambik migrierten Elefanten, die während des Bürgerkriegs in Mozambik stark durch Wilderei dezimiert wurden. Heute leben hier wieder ca. 250 der Dickhäuter, darunter einige “Old Tuskers” mit gewaltigen Stoßzähnen. Unter Ornithologen ist Tembe bekannt für seine mehr als 340 Vogelarten, darunter Flechtenfeinsänger, Rotbauchreiher, Natalnachtschwalbe und Zuluschnäpper. Beobachtungsverstecke und ein Aussichtsturm bieten gute Möglichkeiten zur Wild- und Vogelbeobachtung.

 

Ndumo Game Reserve

Dieses kleinere (ca. 10.000 ha) Schutzgebiet grenzt an Tembe Elephant Park liegt am Zusammenfluss von Pongola und Great Usutu River. Ca. 430 heimische und durchziehende Vogelarten wurden in den diversen Habitaten registriert, die vom typischen „Sandveld“ über Auwald, Auen, Pfannen, Riedflächen, Grasland, Laubwald und Akazienwald bis zu dichten Dornsavannen reichen. Zu den ornithologischen Spezialitäten gehören diverse Kuckucksarten, Bindenfischeule, Narinatrogon, Schwarzscheitel-Breitrachen, Braunkopfnicator und Kuckucksweih, während unter den Säugetieren Giraffen, Nyala, Flusspferd und Afrikanischer Büffel zu nennen sind. In den Flüssen leben zahlreiche Nilkrokodile.

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Tembe Elephant Park

 

 

Nduma Game Reserve

 

Fotos Ulrike Wizisk 

 

Umgebung von Wakkerstroom

Die kleine Gemeinde Wakkerstroom liegt an der Peripherie des mittleren Abschnitts der Drakensberge (zwischen den KwaZulu-Natal- und Transvaal-Drakensbergen) auf einer Höhe von ca. 1700 Metern. Inmitten von Grasland befindet sich hier ein ausgedehntes Feuchtgebiet, das als eines der ergiebigsten “Important Bird Areas” Südafrikas gilt. Unter den mehr als 370 beobachteten Vogelarten befinden sich zahlreiche Endemiten (9 der 13 endemischen Spezies Südafrikas kommen hier vor) und Raritäten wie Rotbrustralle, die stark bedrohte Transvaalspornlerche, Blautrappe, Finkenlerche, Kahlkopfrapp, Transkei-Langschnabellerche, Weißbauchtrappe und Gelbbrustpieper.

Wakkerstroom

Landschaft bei Wakkerstroom      Foto Ulrike Wizisk    

 

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