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Seen im Rift Valley
Innerhalb des großen Grabenbruchs, dem Rift Valley, gibt es zahlreiche Seen. Wir werden dort eine Vielzahl von Wasservögel und auch Kraniche beobachten können. Einige der Gewässer sind alkalisch, wie der Langano-See, der bekannt ist für seine Zwergflamingos.
Der Abiata Shalla Lakes National Park umfasst den sehr flachen Lake Abijatta (maximal 14 m tief) mit schwankenden Wasserständen und den von Steilufern umgebenen bis zu 260 m tiefen Lake Shalla. Er bietet zahlreichen Arten von Wasservögeln (Rosapelikan, Flamigo, Zwergflamingo) Schutz und bietet europäischen Singvögeln eine Rastmöglichkeit, die über die Zugroute durch das Rift Valley in ihre Winterquartiere fliegen.
Awash National Park
Das Schutzgebiet in der Region Afar umfasst Akaziensavanne und Grasland. Hier leben zahlreiche Oryxantilopen, Sömmerringgazellen und Zebras, die leicht zu beobachten sind. Seltener sieht man Dikdiks und in den Flusstälern den Wasserbock. Relativ gute Chancen hat man auf Anubis- und Mantelpavian sowie auf Mantelaffen. Unter den 400 Vogelarten sind so interessante Arten wie Strauß, Sekretär, Sudanhornrabe und Arabertrappe.
Senkelle Sanctuary
Das Schutzgebiet ist eines der letzten Refugien der endemische Swayne´s Kuhantilope. Sie lassen sich in der Savannenlandschaft gut beobachten.
Bale Mountain National Park
(UNESCO-Weltnaturerbe) Der Park in der Hochgebirgslandschaft des Südostens umfasst Grasland, lichte Wälder aus Wacholder- und Kossobäumen, afroalpine Heiden, Moore und Matten. Die Riesenlobelie ist wohl die bemerkenswerteste Pflanze. Auf dem Sanetti-Plateau in ca. 4000 m Höhe haben die äthiopischen Wölfe eines ihrer letzen Refugien. In den Wacholderwäldern leben Bergnyala und Riedbock (beide endemisch). Im Süden dehnt sich der Harenna-Wald aus, ein Bergnebelwald mit Eiben und Bambus. Vierzehn endemische Vogelarten kommen im Nationalpark vor, u.a. Blauflügelgans, Rougetralle, Klunkeribis, Strichelbrustkiebitz, Weißringtaube, Schoa- und Tarantapapagei, Singtimalie, Goldhals-pieper, Schwarzkopf- und Salvadori-Girlitz.
Simien Mountain National Park
(UNESCO-Weltnaturerbe) Der 179 km² große Nationalpark liegt in der Atem beraubenden Berglandschaft Nordäthiopiens in Höhenlagen von 1900 bis über 4500 Metern. Er wurde vor allem zum Schutz des Äthiopischen Steinbocks, des Äthiopischen Wolfs und der Blutbrustaffen (Geladas) eingerichtet. Alle drei Säugetierarten sind endemisch, kommen also nur in Äthiopien vor. Das gilt auch für viele Vogelarten des Nationalparks.
Gondar (UNESCO-Weltkulturerbe)
Gonder war von 1636 bis 1855 äthiopische Hauptstadt. Zahlreiche Paläste und Kirchen zeugen von einer bewegten Geschichte und sind erstaunlich gut erhalten.
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