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Minneriya National Park
Das Schutzgebiet umfasst Waldgebiete, Busch- und Grasland, kahle Felsen sowie diverse Feuchtgebiete. Der Stausee innerhalb des Parks stammt aus dem 3.Jh und ist jedes Jahr in der Trockenzeit von August bis Oktober Schauplatz des „Elephant Gatherings“, wenn Hunderte Elefanten sich an seinen Ufern sammeln.
Yala National Park
Innerhalb der trockenen Zone an der südöstlichen Küste mit Tagestemperaturen um 30°C liegt Sri Lankas wohl bekanntester Nationalpark. Überwiegend wächst hier (sekundärer) laubabwerfender Monsunregenwald und Buschvegetation, an den Flüssen Galeriewälder und Mangroven. Dazu gibt es trockenes Grasland, Sanddünen und Lagunen. Alle großen Säugetierarten Sri Lankas sind im Park beheimatet, darunter Elefanten, Axis- und Sambharhirsche, Wildschweine und Hanuman-Languren sowie die dichteste Leoparden-Population der Welt.
Sinharaja Forest National Park
Der Sinharaja-Wald wurde von der UNESCO als Naturerbe eingestuft. In abgeschiedener Berglage blieb er als letzter Rest primären Regenwalds vor der Abholzung bewahrt und beherbergt eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere. Hier kommen 20 der 26 endemischen Vogelarten Sri Lankas vor, darunter die Serendib-Eule. Die hübsche Schmuckkitta kann man besonders gut beobachten. Häufig durchstreifen gemischte Vogeltrupps auf der Suche nach Futterplätzen den Wald, meist "angeführt" durch den Flaggendrongo und den lärmenden Ceylondrossling. Eines der am weitesten verbreiteten Säugetiere ist der Ceylon-Hutaffe.
Horton Plains National Park
Im zentralen Hochland auf mehr als 2000 Metern Höhe kann es im Winter des Nachts sogar Frost geben. Das Schutzgebiet umfasst Waldgebiete und feuchte Grasländer. Auf den offenen Flächen sieht man Sambarhirsche, in den Wäldern lebt u.a. der endemische Weißbartlangur. Alle sechs endemischen Hochlandvögel kommen vor: Ceylonschnäpper, Ceylonbrillenvogel, Ceylontaube, Ceylonbuschsänger, Schmuckbülbül und Ceylon-pfeifdrossel. Interessant ist auch die Flora mit Rhododendren, Riesenfarnen und vielen Aufsitzerpflanzen.
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