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Malawisee

Mit einer Länge von 560 km und einer durchschnittlichen Breite von 50 km gehört der Malawissee zu den größten Gewässern im ostafrikanischen Grabenbruch. Er existiert schon seit etwa einer Million Jahren und ist stellenweise etwa 700 m tief. Sein äußerst klares Wasser ist bekannt für den Artenreichtum an maulbrütenden Buntbarschen, die fast alle endemisch sind. Insgesamt leben fast 450 Fischarten im See, die meisten davon sind Buntbarsche. Der Fischreichtum bedingt die immense Zahl von Schreiseeadlern, die am Malawisee leben. Außerdem bevölkern Flusspferde und Krokodile das Gewässer.

Im Norden verläuft durch oder entlang des Sees die Grenze zu den östlichen Nachbarländern Tansania und Mosambik. Am Südende wurde der Lake Malawi National Park eingerichtet, der in der Hauptsache dem Schutz der Fischfauna dient. In seinem Gebiet liegt die Mumbo-Insel, die in einem Anschlussprogramm zur TERRA-UNICA-Reise “Malawis Vogelwelt” besucht werden kann. Sie gilt als Schnorchelparadies.

 

Lake Malawi_Kayaking
Schreiseeadler ETH 2013_01_11 EOS7D H  050

Strand am Malawisee  

Foto © Central African Wilderness Safaris

 

Schreiseeadler

Foto Helmut Wizisk

 

Dzalanyama Forest Reserve

Das Dzalanyama Forest Reserve südwestlich von Lilongwe, umfasst die relativ steile Hügelkette gleichen Namens, und wurde in erster Linie eingerichtet um die Wasservorräte der Hauptstadt zu schützen. Auf einer Höhe zwischen 1100 und 1650 m gelegen, bedeckt es etwa ca. 1000 km². Die Landschaft wird dominiert von Miombo- (Brachystegia-)Wald. In höheren Lagen, insbesondere entlang kleiner Flüsse findet man noch vereinzelte Bestände von immergrünem Bergwald. Unter Ornithologen ist das Reservat besonders bekannt für zahlreiche „Spezialitäten“ des Miombowalds, darunter seltene Arten wie Olivkopfweber, Miombobartvogel, Steinspringer, Berghaubenschnäpper, Schwarzwangen-girlitz und Stierlingspecht. Beachtenswert ist auch die Vielfalt der Flora, insbesondere verschiedener Farne und Orchideen.

 

Viphya Mountains

Die Viphya-Berge bilden einen ca. 200 km langen Höhenzug, der sich vom Fuße des Nyika-Plateaus nach Süden erstreckt. Höchste Erhebung ist der Mount Uzumara (1943 m). Im Osten fällt das Gebirge schroff zum Malawisee ab. Die hügelige Landschaft liegt zumeist oberhalb 1500 Meter und ist von Grasland bedeckt, das von kleinen Primärwaldbeständen unterbrochen wird. Eine Ausnahme bildet das Viphya-Plateau mit dem größten von Menschenhand geschaffenen Waldgebiet Malawis, hauptsächlich Kiefern und Eukalyptusbäume. Schon 1958 wurde ein Teil der Viphya-Berglandschaft unter Schutz gestellt.

 

Goliathreiher
Impala

Goliathreiher

 

Impala

Fotos Helmut Wizisk   

Vwaza Marsh Game Reserve

In der Ebene am südöstlichen Fuß des Nyika-Plateaus befindet sich das ca. 1,000 km² große Vwaza Marsh Wildreservat. Es besteht hauptsächlich aus Mopane- und Miombowald sowie Feuchtgebieten mit einer bedeutenden Anzahl an Vogelarten, u.a. Goliathreiher, Mohrenklaffschnabel und Weißflügelstar. Bekannt ist das Reservat auch für seine großen Büffel- und Elefantenherden, Flusspferde, sowie zahlreiche Antilopenarten wie Pferde- und Elenantilope, Kudu, Lichtenstein-Antilope und Impala

 

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Zebras auf dem Nyika Plateau    Foto Central African Wilderness Safaris

Nyika National Park

Das 1965 gegründete Schutzgebiet im Norden Malawis, das sich über das gesamte Nyika-Plateau (1800–2600 m) und dessen Randbereiche (~600 m) erstreckt, ist mit ca. 3.200 km² der größte von fünf Nationalparks des Landes; etwa 80 km² liegen auf sambischem Staatsgebiet. Aufgrund seiner Höhenlage wird der Park der afromontanen Zone zugeordnet.

Das Hochland besteht hauptsächlich aus einer hügeligen Graslandschaft, mit vereinzelten kleinen Waldgebieten. An den abfallenden Hängen des Plateaus wachsen Miombo-Bäume (Brachystegia), die für die Savannen Afrikas typisch sind. Häufige Nebel spenden zudem ausreichend Feuchtigkeit für zahlreiche Wildblumen, darunter 33 endemische Arten. Eine besondere Vielfalt findet sich bei den Orchideen.

 

Teeplantage am Mt Mulanje

Mulanje-Massiv      Foto Central African Wilderness Safaris

Zomba Plateau und Mount Mulanje

Das vorwiegend aus Syenit (verwitterungsbeständiges Intrusivgestein) bestehende Zomba-Massiv erhebt sich mehr als 1000 Meter über das sanft gewellt Shire-Hochland südlich des Malawisees; der höchste Gipfel erreicht 2087 Meter. Große Flächen des ca. 130 km² umfassenden Hochplateaus werden forst- oder landwirtschaftlich genutzt, doch ist der primäre Bergwald stellenweise noch erhalten. Hier findet man seltene Vogelarten wie Spiegelfeinsänger, Barrattbuschsänger und Weißohr-Bartvogel.

Ein weiteres Bergmassiv, der 3002 Meter hohe Mount Mulanje, erhebt sich ca. 65 km südlich von Blantyre aus weitläufigen Teeplantagen. Wegen der Höhe sind die Granitberge ein Regenfänger mit jährlich bis zu 1800 mm Niederschlägen. Schroffe Felswände, Berg- und Nebelwälder und Flechtenmatten geben den höheren Regionen einen afroalpinen Charakter. Der größte Teil besteht jedoch aus welligen, von bewaldeten Schluchten unterbrochenen, grasbestandenen Hochflächen zwischen 1800 und 2500 Metern Höhe. In geschützten Tälern finden sich die letzten Exemplare von Malawis Nationalbaum: die 40 bis 50 Meter hoch wachsende Mulanje-Zeder (Widdringtonia whytei), deren Harz fliegenabwehrend wirkt. Wie auf dem Zomba-Plateau ist die ursprüngliche Vegetation durch intensiven Waldbau stark zurückgegangen. Doch wo sie erhalten ist, findet man z.T. endemische Pflanzen- und Tierarten, darunter verschiedene Waldschmetterlinge, Geckos, Skinke und Frösche, eine Zwergchamäleonart sowie Vogelarten wie Grünkopfpirol, Olivbartvogel, Schwarzkopf-Feinsänger, Narinatrogon und Graustirnwürger.

 

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Liwonde National Park      Foto Central African Wilderness Safaris

Liwonde National Park

Der Liwonde Nationalpark liegt am Ufer des Shire-Flusses im Süden Malawis, und gilt als einer der schönsten und wildreichsten Parks Afrikas. Besonders zahlreich sind Elefanten, Flusspferde, Büffel, diverse Antilopenarten wie Impala, Kudu und Wasserbock, Warzenschweine, Meerkatzen, Paviane und Krokodile. Auch die stattliche Rappenantilope ist vertreten. Wiederangesiedelte Nashörner haben sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Dagegen sind die großen Raubkatzen selten, und auch Tüpfelhyänen werden häufiger gehört als gesehen, so dass Safaris „zu Fuß“ eine Spezialität dieses Parks sind. Kleinere vorkommende Raubtiere sind Serval, Ginsterkatze und Streifenschakal.

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