Hauptreiseziele der Reise "Vögel in der Puszta und in alten Wäldern"

 

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Grosstrappe Dr. Kovßcs Gßbor

Großtrappe

 

Purpureiher Foto Dr. Kovacs Gabor

Purpurreiher

Nationalpark Hortobágy Puszta

Die typische Puszta ist eine fast baumlose, ebene Steppenlandschaft, vorwiegend extensiv durch Weidewirtschaft genutzt - UNESCO-Weltkulturerbe. Lange glaubte man, ihre Entstehung beruhe auf  der Abholzung ehemaliger Wälder und der Regulierung des Flusses Theiß. Doch neuere Erkenntnisse sprechen für einen Ursprung schon in der letzten Eiszeit, als mehrere Flüsse ihren Lauf veränderten und weite Landstriche austrockneten und später versalzten. Grasfresser wie wilde Pferde und Mammuts verhinderten in der Folgezeit das Hochwachsen von Büschen und Bäumen - eine Rolle, die später das Weidevieh übernahm.

Die (Kultur-)Steppe der Hortobagy ist Heimat einer stabilen Population der in Europa fast überall stark bedrohten Großtrappe. Doch der Nationalpark besteht nicht nur aus der offenen Puszta mit den charakteristischen Ziehbrunnen, sondern umfasst auch Gebiete mit Busch- und Baumbewuchs (“Waldsteppe“) sowie zahlreiche Feuchtgebiete. Ornithologisch besonders interessant sind die Hortobágy Fischteiche. Sie umfassen etwa 6000 ha (!) Fläche. Heute wird nur noch ein geringer Teil bewirtschaftet - auf traditionelle, umweltschonende Weise, weshalb das Gebiet eine große Zahl von Wasservögeln beheimatet. Wegen der internationalen Bedeutung als Rast- und Ruheplatz für Zugvögel, sind die Gewässer als Ramsar-Gebiet eingestuft.

 

Theiss-See

Der in den 1970iger Jahren gestaute See des Flusses Theiß dient der Hochwasserregulierung. Er ist 27 km lang und umfasst eine Wasserfläche von ca. 130 km² bei einer nur geringen Tiefe von im Schnitt 1,30 m (maximal 17 m).  Innerhalb des Sees befinden sich zahlreiche Inseln. Viele Gebiete sind nur temporär mit Wasser bedeckt. Das Gewässer bewahrt eine vielfältige Vegetation, die für Flusstäler der europäischen Tiefebene charakteristisch ist, aber in Westeuropa gar nicht mehr existiert.  Es gibt noch ausgedehnte Hart- und Weichholz-Auwälder  mit  Jahrhunderte alten Bäumen, in denen im Frühjahr ein eindrucksvolles Vogelkonzert erklingt, dazu Altarme mit Teppichen von blühenden Wasserpflanzen und weite Wiesen mit Blütenpflanzen.

 

Tokajer Weinbaugebiet

Die Mittelgebirgslandschaft um die kleine Stadt Tokaj strahlt ein fast mediterranes Flair aus. 2000 Sonnenstunden im Jahr und ein mineralreicher Untergrund aus Vulkangestein sind Grundlage für den Anbau des berühmten Tokajer Weins.  Gleichermaßen bietet das Weinbaugebiet mit Brachflächen, Trockenwiesen und Lösswänden reichhaltige Möglichkeiten zu Naturbeobachtungen.

 

Zemplén-Gebirge

Das waldreiche Gebirge ist ein Ausläufer der Karpaten. Hier kommt der weiter westlich sehr seltene Habichtskauz vor.

 

 

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